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Onlinekatalog (Archiv)

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Auktion 256  -  26.06.2018 10:00
Kunst der Antike

# 1–20 von 254

OBJEKTE | GRIECHENLAND UND ROM | VASEN

Los 3
Attische Halsamphora der Gruppe von München 1512.
520 - 500 v. Chr. H 37,4cm, ø 24,6cm, ø Mündung 18,1cm, ø Fuß 13,8cm. Schwarzfigurig, Details in Rot und Weiß. Beidseitig ist der Abschied von Kriegern dargestellt. Auf Seite A reicht die Ehefrau ihrem rechts stehenden Ehemann (Schildzeichen: Löwenprotome) ein Salbgefäß(?), hinter ihr steht ein weiterer Krieger (Schildzeichen: Stierprotome) und auf den Seiten jeweils ein Skythe. Auf der anderen Seite verabschiedet links der weißhaarige Vater sein Sohn (Schildzeichen: Eberprotome). Nach rechts folgen ein Skythe, die Ehefrau und ein weiterer Krieger (Schildzeichen: Dreifuß). In den Henkelzonen Palmetten, Ranken und Lotusblüten. Umlaufend unter den Bildfeldern ein Tierfries mit Löwen und einem Eber in Silhouettentechnik, darunter ein Strahlenkranz. Auf dem Hals Palmetten und darunter auf der Schulter ein rot-schwarzer Zungenfries. Auf der Unterseite ein Graffito in Form eines Pfeiles nach unten sowie IIII.

Provenienz: Ex Sammlung P.C., Süddeutschland, erworben 1986 aus der Sammlung Waltz, München; bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 2.

Die Ornamente unter den Henkeln erinnern noch an die der Gruppe von Toronto 305, doch entspricht die Malerei eher der Gruppe von München 1512. Ein sehr ähnliches Ornament der Gruppe von Toronto 305 auf der namensgebenden Halsamphora Toronto 927.39.2 (ehem. 305): ABV 282,2; CVA 1 Taf. 11,3-4; 12,3-4; E. Kunze-Götte, Der Kleophrades-Maler unter Malern schwarzfiguriger Amphoren (1992) Taf. 66,1; BAPD 320246. Ein motivisch ähnlicher, stilistisch jedoch unterschiedlicher Kriegerabschied aus der Gruppe von Toronto 305 auf der Halsamphora Tarquinia 670: CVA 2 Taf. 35,1-2; BAPD 13825. Sehr gut vergleichbar ist hingegen aus der Gruppe von München 1512 die Halsamphora St. Petersburg B1475: Kunze-Götte a.O. S. 146 Nr. 1 mit Taf. 51,1-2; BAPD 8402 (ohne Abb.).


Attic black-figure neck-amphora of the Group Munich 1512. 520 - 500 B.C. On both sides a warrior leaving his family. On side A a young woman giving her husband a present, both are flanked by a second warrior and two scythians. On the other side the warrior standing next to his father on the left, behind him a scythian, his wife and another warrior. Below the handles palmettes and lotus, below the images a frieze in silhouette technique with lions and a boar. Little splinters of the rim are missing, otherwise intact.
Kleine Absplitterungen an der Mündung, sonst intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Kleine Absplitterungen an der Mündung, sonst intakt.
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Los 4
Attische Hydria der Atalante-Gruppe.
560 - 550 v. Chr. H 31,1cm, B mit Henkeln 24,7cm, ø Corpus 19,2cm, ø Mündung 13,2cm, ø Fuß 11,5cm. Schwarzfigurig, Details in Rot. Das Hauptbild auf dem Bauch zeigt, wie der attische Held Theseus mit dem Minotauros kämpft, seitlich zwei junge Frauen. Gerahmt wird das Bild an den Seiten durch jeweils zwei Reihen von Efeublättern. Auf der Schulter drei Sirenen, darüber Punktreihe. Über dem Fuß Strahlenkranz. Ein Henkel war bereits antik gebrochen, wovon mehrere Löcher für Metallstifte zeugen. Mit Kommentar von Carina Weiß, Universität Würzburg (Kopie)!

Provenienz: Ehemals Sammlung E.C., Franken, erworben in den 1920er und 1930er Jahren; bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 5.

Vgl. die Hydria Manchester, University IIIH5: ABV 91,3; BAPD 300848.


Attic black-figure hydria of the Atalante Group. 560 - 550 B.C. On the main picture the fight between Theseus and Minotauros, on the sides two young women and two rows of ivy. On the shoulder three sirens below of a row of dots. Above the foot rays. One handle reattached. Several drillings for metall pins show that this handle was broken off in antiquity already. Otherwise intact. With note from Carina Weiß!
Außer dem antik gebrochenen und wiederangesetzten Henkel intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Außer dem antik gebrochenen und wiederangesetzten Henkel intakt.
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Los 5
Attische Hydria.
500 - 490 v. Chr. H 21,8cm, B mit Henkeln ca. 20,5cm, ø Corpus 16,2cm, ø Mündung 10,9cm, ø Fuß 8,8cm. Kalpis mit abgerundeter Schulter. Schwarzfigurig, Details in Rot. Auf dem Corpus ein ausgespartes Bildfeld, darin Dionysos mit Rhyton zwischen zwei tänzelnden Satyrn, darüber zwei Punktreihen. Rote Linien unter und über dem Bildfeld und im Mündungsinneren.

Provenienz: Ehemals Sammlung E.C., Franken, erworben in den 1920er und 1930er Jahren; bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 6.

Attic black-figure kalpis. 500 - 490 B.C. On the corpus a panel with Dionysos with rhyton between mincing satyrs. Above two rows of dots. Red lines below and above the picture and inside of the mouth. The foot is broken and reattached, one handle is missing and replaced by a modern handle.
Fuß gebrochen und wieder angesetzt, ein Henkel ergänzt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Fuß gebrochen und wieder angesetzt, ein Henkel ergänzt.
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Los 6
Attische Bauchamphora.
Um 550 v. Chr. H 18,6cm, ø 12,2cm, ø Mündung 7,5cm, ø Fuß 6cm. Schwarzfigurig, Details in Rot. Auf dem Corpus beidseitig ein ausgespartes Bildfeld. A: Jüngling mit hufeisenförmigem Gegenstand steht vor einem bärtigen Mann. B: Jüngling mit erhobenem Arm steht vor einem Bärtigen.

Provenienz: Ehemals Sammlung E.C., Franken, erworben in den 1920er und 1930er Jahren; bei Gorny & Mosch 252, 2017, Los 8.

Attic black-figure belly amphora. About 550 B.C. A/B: Youth and bearded, draped man. Four fragments of the mouth are brocken and reattached, little splinter of the foot is missing.
Vier Fragmente der Mündung gebrochen und wieder angesetzt, kleine Absplitterung am Fuß.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Vier Fragmente der Mündung gebrochen und wieder angesetzt, kleine Absplitterung am Fuß.
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Los 7
Attischer Kolonettenkrater des Oinanthe-Malers.
470 - 460 v. Chr. H 37,8cm, B 39,2cm, ø Mündung 32,1cm, ø Fuß 17,9cm. Rotfigurig. Auf Seite A schreitet Dionysos mit Kantharos und Zweig nach rechts, hinter ihm ein Ziegenbock. Ihm folgt auf der linken Seite eine reich gewandete Mänade, die eine Kithara schlägt. Vor ihm steht ein Satyr, der einen (heute verlorenen) Doppelaulos spielt. Das Futteral aus Pantherfell für die Flöte hängt an seinem linken Arm. Der Reigen findet seine Fortsetzung auf Seite B: Seitlich tänzeln zwei Satyrn, während zwischen ihnen eine Mänade mit Doppelaulos nach rechts schreitet. Die Bildfelder werden seitlich jeweils von einer doppelten Punktreihe und oben von einem Zungenstab begrenzt. Über dem Fuß ein Strahlenkranz, auf dem Hals und der Mündung hängende Lanzettblätter, auf dem Mündungsrand eine doppelte Punktreihe und auf den Henkelplatten Palmetten. Aus zahlreichen Fragmenten zusammengesetzt, dabei einige retuschierte Fehlstellen. Auf der Vs. ein und auf der Rs. drei moderne Löcher. Seit seiner Veröffentlichung in Gorny & Mosch 248, 2017, Los 3 ist der Krater neu restauriert worden. Mit italienischer Exportlizenz und Kopie einer handschriftlichen Notiz!

Provenienz: Ex Gorny & Mosch 248, 2017, Los 3; ex Sammlung Professor Dr. Günther Marschall, Hamburg (1913 - 1997), erworben zwischen 1967 und 1975.


Einer der Einlieferung beigefügten Notiz (Kopie) nach hat Beazley den Krater mit dem Schweine-Maler verbunden. Ein Vergleich der Mänade mit Kithara mit der Gaia auf der namensgebenden Kalpis British Museum E 182 macht eine Zuweisung an den Oinanthe-Maler wahrscheinlich: ARV² 580,2; J. Boardman, Rotfigurige Vasen aus Athen. Die archaische Zeit (1981) Abb. 329; BAPD 206695. Zum Phänomen der Manieristen s. Th. Mannack, The Late Mannerists in Athenian Vase-Painting (2001).


Attic red-figure column-krater of the Oinanthe Painter. 470 - 460 B.C. On side A Dionysos with kantharos and branch between a maenad who is playing a cithara and a satyr playing the double-flute. On side B further members of the thiasos: in the middle a maenad with flute between two dancing satyrs. Palmettes on the handles, on the rim and on the neck bands of pointed leaves, outside the rim and to the sides of the panels double bands of dots, above each panel a frieze of tongues and rays above the foot. Reassembled from fragments, several missing areas are retouched. One modern hole at side A and three at side B. After its publication in Gorny & Mosch 248, 2017, lot 3 the krater has been professionally restored. The lot is accompanied by an export licence from Italy and a copy of a handwritten note!
; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
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Los 14
Etruskischer Stamnos des Micali-Malers.
530 - 520 v. Chr. H 31,9cm. Schwarzfigurig. Auf beiden Seiten ein Schwan mit vier Flügeln zwischen zwei senkrechtstehenden Flügeln. Unter den Henkeln von Punkten eingefasste Palmettenmotive. Die Oberfläche des Gefäßes ist unregelmäßig gebrannt.

Provenienz: Ex Sammlung R. T.-G., Norddeutschland; ex Cahn Auktion 3, September 2008, Los 276; ex Sammlung F. K., Zürich; vorher HAC, Basel.

Mit fachmännischer Beschreibung, einem originalen Ausstellungsschild mit Kommentar und Rechnung (Kopie)!


Publiziert in: F. Knauß - J. Gebauer (Hg.), Die Etrusker. Ausst. Kat. München 2015, S. 128, Abb. 4.41.
Die ungleichmäßig erhaltene Oberfläche ist ein bei den frühen Stücken aus der Werkstatt des Micali-Malers bekanntes Phänomen. Anscheinend fiel es den Handwerkern anfangs schwer, den Brand richtig zu regulieren und einen Tonschlicker von gleichmäßig guter Qualität herzustellen.


Etruscan black-figure stamnos by the Micali-painter. About 530-520 B.C. On both sides swan with four wings between two wings. Below handles palmette motives sourrounded by dots. Irregulary fired surface, which is typical for the early pieces made by the workshop of the Micali painter. Reassembled from fragments, professionally restored, missing pieces and part of painting restored. With professional description, an original exhibition sign and invoice (copy)!
Gebrochen und fachmännisch restauriert, zum Teil Bemalung und verloren gegangene Fragmente ergänzt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Gebrochen und fachmännisch restauriert, zum Teil Bemalung und verloren gegangene Fragmente ergänzt.
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Los 23
Attische Lekythos des Oreithyia-Malers.
470 - 460 v. Chr. H 43,3cm, ø 14,6cm, ø Fuß 10,1cm. Rotfigurig, Details in Rot. Form mit zylindrischem Corpus. Auf dem Corpus steht zwischen zwei Mäandern Demeter mit Diadem vor einem Altar, auf den sie aus einer Oinochoe ein Opfer spendet, in ihrer Linken hält sich zudem eine Fackel. Auf der Schulter ein Fries aus alternierenden Palmetten und eingestellten Lotusblüten.

Provenienz: Ex Sammlung P.C., Süddeutschland, ex Holger Termer - Kunst der Antike, Hamburg, Katalog 1 (1969) S. 40 Nr. 99; bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 44.

Zugewiesen von Herbert A. Cahn. Erwähnt: BAPD 24242.


Vgl. zum Beispiel den Kopf der Demeter auf dem Krater Palermo V779 (ARV² 496,5; CVA 1 Taf. 35,1-2; 36,1-6; 37,1-3; BAPD 205990). Eine ganz ähnliche Lekythos in Madison, Elvehjem Museum of Art (BAPD 9093). Zum Oreithyia-Maler s. ARV² 496 f.; M. Robertson, The Art of Vase-Painting in Classical Athens (1992) S. 140 f.


Attic red-figure cylindrical lekythos of the Oreithyia Painter. 470 - 460 B.C. On the corpus between two meanders the goddess Demeter with diadem donating a sacrifice from an oinochoe over an altar, in her left she is holding a torch. On the shoulder a frieze of palmettes and lotus-flowers. The upper quarter is reassembled from fragments, the foot is broken and reattached, at the cracks few little retouched areas.
Im oberen Viertel aus Fragmenten zusammengesetzt, Fuß ebenfalls gebrochen und wieder angesetzt, an den Bruchkanten wenige kleine Retuschen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Im oberen Viertel aus Fragmenten zusammengesetzt, Fuß ebenfalls gebrochen und wieder angesetzt, an den Bruchkanten wenige kleine Retuschen.
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Los 26
Attische Lekythos des Schilf-Malers.
Letztes Viertel 5. Jh. v. Chr. H 31,5cm, ø 8,2cm, ø Fuß 5,8cm. Form mit zylindrischem Corpus. Weißgrundig mit polychromer Malerei. Auf dem Corpus seitlich einer Grabstele mit drei Akroteren links ein sitzender, in einen Mantel gehüllter Jüngling, rechts eine stehende junge Frau. Auf der Schulter zweifarbige Palmetten.

Provenienz: Ex Sammlung P.C., Süddeutschland, erworben 1985 bei Herbert A. Cahn, Basel; bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 38.

Vgl. das Mädchen auf der Lekythos Kiev, Museum of Western and Eastern Art (ARV² 1379,69; BAPD 217730) oder den sitzenden Jüngling auf der Lekythos Lyon, Musée des Beaux-Arts (ARV² 1378,33; BAPD 217693).


Attic white-ground polychrome cylindrical lekythos of the Reed Painter. Last quarter of the 5th century B.C. On the corpus a large grave stele, on the left side a seated youth and on the right side a standing young woman. On the shoulder two coloured palmettes. Reassembled from fragments, few missing parts at the cracks are retouched.
Aus Fragmenten zusammengesetzt, dabei einige retuschierte Fehlstellen an den Bruchkanten.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Aus Fragmenten zusammengesetzt, dabei einige retuschierte Fehlstellen an den Bruchkanten.
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Los 27
Attische Lekythos.
450 - 430 v. Chr. H 29,2cm, ø 8,2cm, ø Fuß 6,2cm. Form mit zylindrischem Corpus. Weißgrundig mit polychromer Malerei. Auf dem Corpus seitlich einer Grabstele, von der sich noch die Tänien erkennen lassen, stehen links ein Jüngling und rechts eine junge Frau. Auf der Schulter feingliedrige Ornamente in Schwarz und Rot.

Provenienz: Ehemals Sammlung E.C., Franken, erworben in den 1920er und 1930er Jahren; bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 39.

Attic white-ground cylindrical lekythos with polychrome painting. 450 - 430 B.C. On the corpus a gravestele - preserved are the taeniae -, on the left side a youth and on the right side a young woman. On the shoulder a two coloured ornament. Splinters of the mouth and foot are missing, the colour is partially missing, the dark lines are modern retouched.
Absplitterungen an Mündung und Fuß, Bemalung teilweise vergangen, die dunklen Linien sind modern nachgezeichnet.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Absplitterungen an Mündung und Fuß, Bemalung teilweise vergangen, die dunklen Linien sind modern nachgezeichnet.
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Los 33
Große ´faliskische´ Schnabelkanne.
Um 300 v. Chr. H 36,1cm, ø 16,7cm. Bauchige Kanne mit langem Hals und Bügelhenkel, daran seitlich Rotellen. Rotfigurig, Details in Weiß. Auf dem Corpus in Weiß ein großer Schwan, links und rechts Ranken und Blüten sowie rückwärtig eine Palmette. Darüber Eierstab und auf dem Hals eine Frau mit Thyrsos zwischen Ranken. Unter der Mündung eine Punktreihe.

Provenienz: Aus dem Nachlass der niederrheinischen Privatsammlung H.W., für diese im November 2004 aus einer Sammlung in Dortmund erworben; bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 87.

Large Faliscan red-figure jug with beak-shaped spout. About 300 B.C. On the corpus in white a large swan between tendrils, flowers and a palmette at the back. On the shoulder egg-and-dart, and on the neck a woman with thyrsos between tendrils. Little crack in the area of the swan, below on the foot the colour is partially rubbed off, otherwise intact.
Kleiner Sprung in der Wandung im Bereich des Schwanes, Malerei auf dem Fuß stellenweise verrieben, sonst intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Kleiner Sprung in der Wandung im Bereich des Schwanes, Malerei auf dem Fuß stellenweise verrieben, sonst intakt.
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Los 44
Korinthischer Amphoriskos.
Mittelkorinthisch, 600 - 575 v. Chr. H 16,4cm, ø 9,6cm, ø Fuß 3,8cm. Schwarzfigurig. Auf der Schulter Blätterfriese. Auf dem Körper viermal gegenständig eine Palmette und Lotusblüte, dazwischen Punkte und Rosetten. Über dem Fuß Strahlenkranz. Mit Foto und Beschreibung des ehem. Besitzers!

Provenienz: Aus der Sammlung Professor H.-E., Hessen, in den 1950ern bis frühen 1990ern erworben.

Corinthian black-figure amphoriskos. Middle Corinthian, 600 - 575 B.C. On the corpus four pairs of palmettes and lotus-flowers. Little splinter of the mouth is missing, on one side the surface is rubbed. With foto and description of the former owner!
Kleine Abplatzung an der Mündung, seitlich eine größere Stelle verrieben.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Kleine Abplatzung an der Mündung, seitlich eine größere Stelle verrieben.
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Los 54
Korinthisches Exaleiptron.
Spätkorinthisch II, 2. Hälfte 6. Jh. v. Chr. H 5cm, L mit Henkel 16,9cm, ø 14,2cm. Niedriges Salbgefäß mit eingerollter Wandung und Omega-Henkel. Hellbrauner Ton mit schwarzer, brauner und roter Bemalung. Auf der Unterseite, dem Körper und innen mehrfarbige Linien und Kreise. Mit Foto und Beschreibung des ehem. Besitzers!

Provenienz: Aus der Sammlung Professor H.-E., Hessen, 1982 im Kunsthandel erworben.

Heute wird für diese Art der Vasen, bei denen der ungewöhnlich nach innen gewölbte Rand ein Schwenken der Flüssigkeit ermöglichte, überwiegend der Begriff Exaleiptron verwendet. Insbesondere in der älteren Literatur finden aber auch die Bezeichnungen Kothon und Plemochoe Verwendung. s. dazu I. Scheibler, JdI 79, 1964, S. 72 ff.; dies., AA 1968, S. 389 ff.; W. Schiering, Die griechischen Tongefässe (2. Aufl. 1983) S. 142 f.; A.J. Clark u.a., Understanding Greek Vases (2002) S. 89 f.


Late Corinthian exaleiptron (formerly often called kothon or plemochoe). 2nd half 6th century B.C. Underneath, on the corpus and inside coloured (black, brown and red) lines and circles. Intact. With foto and description of the former owner!
Intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Intakt.
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Los 56
Apulischer Kantharos in Kopfform.
Canosa, Ende 4. - Anfang 3. Jh. v. Chr. H 18cm, B mit Henkeln 18,9cm, ø Mündung 12,9cm. Zweihenkeliger Becher in Form eines Frauenkopfes. Weiße Engobe und polychrome Malerei. Weiß gedeckt ist die Vs. des Halses und das Gesicht, rot sind die Lippen und Tupfer auf den Wangen. Schwarz sind die Augenlider, die Rs. des Halses, die Haare und Mündung sowie die Henkel. Blau wiederum ist die Haarbinde. Auf dem Hals vorne in Schwarz und Rot Reste einer Halskette. Mit TL-Analyse von 1998!

Provenienz: Aus dem Nachlass der niederrheinischen Privatsammlung H.W., für diese im März 2000 aus der Sammlung Winkels, Essen erworben; bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 151.

Apulian figural polychrome kantharos in form of the head of a young woman. Canosa, late 4th - 3rd century B.C. Face and front of the neck are white, the back, hair, mouth and handles are black. The band in the hair is blue, the eyelids are black, the lips and two spots on the cheeks are red and around the neck is painted a red and black necklace. Intact with well preserved colours. TL-analysis from 1998!
Intakt mit gut erhaltenen Farbresten.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Intakt mit gut erhaltenen Farbresten.
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Details
Los 59
Attischer Vogelaskos.
450 - 400 v. Chr. L 10,5cm, H 7,9cm. Rotfiguriges Gefäß in Form einer schwimmenden Ente. Bügelhenkel zwischen Kopf und Ausguss. Auf dem länglichen Corpus sind die Flügel mit Strichlinien und Palmetten angegeben, der Kopf ist plastisch gestaltet, Details wie Augen und Schnabel sind ebenfalls farblich akzentuiert.

Provenienz: Ex Sammlung P.C., Süddeutschland, erworben 2000 bei der Galleria Serodine, Ascona; bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 157.

Vgl. zum Beispiel den Entenaskos Mailand 3643.18 (CVA 1 Taf. 18.3; BAPD 13938)


Attic red figured askos in shape of a duck. About 450-400 B.C. Intact.
Intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Intakt.
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Details
Los 60
Griechischer Askos in Form eines Fußes mit Sandale.
Magna Graecia, 4. - 3. Jh. v. Chr. H 8,4cm, L 13cm. Hellbrauner Ton mit braunem Überzug. Salbgefäß in Form eines Fußes mit Sandale. In der Mündung ein Sieb, rückwärtig ein Ausguss in Form eines Löwenkopfes. Mit Foto und Beschreibung des ehem. Besitzers!

Provenienz: Aus der Sammlung Professor H.-E., Hessen, 1983 im Freiburger Kunsthandel erworben.

Greek figural askos in shape of a foot with sandal. Magna Graecia, 4th - 3rd century B.C. Bright brown clay with brown slip. In the mouth a sieve, backwards a spout in form of a lion´s head. Handle, rear part of the sole incl. the right part of the heel are modern and retouched. With foto and description of the former owner!
Henkel sowie hinterer Teil der Sohle und rechter Teil der Ferse modern ergänzt und retuschiert!; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Henkel sowie hinterer Teil der Sohle und rechter Teil der Ferse modern ergänzt und retuschiert!
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Details
Los 63
Attische Sianaschale.
570 - 550 v. Chr. H 14,2cm, B mit Henkeln 34,8cm, ø 26,2cm, ø Fuß 9,1cm. Schwarzfigurig, Details in Rot. I.: Tondo mit zweifarbigen Zungenband und mehreren Linien als Rahmung, darin ein nach links eilender Hoplit. Außen auf beiden Seiten je zwei jugendliche Reiter, auf der einen Seite zwischen drei Frauen, auf der anderen zwischen zwei Frauen und einem Mann. Darunter zwischen mehrfachen Linien wieder ein zweifarbiges Zungenband und abschließend ein Strahlenkranz.

Provenienz: Ex Sammlung P.C., Süddeutschland, erworben 1990 bei Galleria Serodine, Ascona; bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 51

Attic black-figure siana cup. 570 - 550 B.C. Inside a tondo framed with lines and a two coloured frieze of tongues, between a running warrior. Outside on each side two youthful horsemen, on one side between three women, on the other side between two women and a bearded man. Below lines, again a two coloured frieze of tongues and finally rays. Reassembled from fragments, several missing areas are filled up and partially retouched.
Aus Fragmenten zusammengesetzt, einige größere retuschierte Fehlstellen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Aus Fragmenten zusammengesetzt, einige größere retuschierte Fehlstellen.
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Details
Los 64
Große attische Bandschale.
550 - 540 v. Chr. H 18,5cm, B mit Henkeln 41,3cm, ø 31,4cm, ø Fuß 13,4cm. Schwarzfigurig, Details in Rot. I: Tondo mit zweifarbigem Zungenband als Rahmung, darin ein Hoplit und zwei sich überschneidende Reiter mit Speeren. A: Schlachtszene mit zwei Bigen und zahlreichen Kampfgruppen zu Fuß. B: Schlachtszene mit einer zentralen Biga und zahlreichen Kampfgruppen zu Fuß, seitlich der Henkel je eine Sphinx. In den Zwischenräumen Punktreihen, die Inschriften imitieren.

Provenienz: Ex Sammlung P.C., Süddeutschland, erworben 1985 bei Herbert A. Cahn, Basel; bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 52.

Zu den sog. Kleinmeistern, benannt nach den kleinen Figuren ihrer Malerei, s. P. Heesen, Athenian Little-Master Cups (2011).


Large Attic black-figure band cup. 550 - 540 B.C. Inside a tondo framed by a two coloured frieze of tongues showing a warrior and two overlapping horsemen. Outside scenes of battles with bigae, numerous fighting groups of hoplites, on one side next to the handles sphinges. Reassembled from fragments, several missing parts are filled up.
Aus Fragmenten zusammengesetzt, dabei mehrere ergänzte Fehlstellen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Aus Fragmenten zusammengesetzt, dabei mehrere ergänzte Fehlstellen.
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Details
Los 68
Böotische Randschale.
1. Hälfte 4. Jh. v. Chr. H 8,2cm, B mit Henkeln 25,8cm, ø 20,1cm, ø Fuß 8,3cm. Schwarzfigurig. Innen mit Farbe gedeckt, zentral eine große Vertiefung. A/B: Jeweils eine stehende Palmette zwischen zwei liegenden Henkelpalmetten. Mit Zertifikat und Rechnung!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. P.G. Giacometti, erworben 1977 bei Charles Ede Ltd., London.

Vgl. zu diesen späten böotischen Schalen, für die man aufgrund der Fundlage gerne Tanagra als Ort der Produktion annimmt, zum Beispiel CVA Reading, University 1 Taf. 17,8; 19,6; BAPD 1000511.


Boeotian black-figure cup with offset rim. 2nd half 4th century B.C. Inside covered with colour, in the centre a large and deep pit. Outside on each side a vertical palmette between two lying palmettes. Reassembled from large fragments, few retouched modern areas at the rim. With certificate and invoice!
Aus großen Fragmenten zusammen gesetzt, dabei einige retuschierte Ergänzungen am Rand.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Aus großen Fragmenten zusammen gesetzt, dabei einige retuschierte Ergänzungen am Rand.
Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 69
Böotische Lekanis.
Letztes Viertel 6. Jh. v. Chr. H 5,3cm, B mit Henkeln 24cm, ø 18,3cm, ø Fuß 6,3cm. Flache Schale mit abgesetztem Rand, Omega-Henkeln und niedrigem Fuß. Silhouettentechnik. Im Inneren ein von einem Mäander gerahmter Tondo, darin eine nach rechts schreitende Frau mit Kranz in der Hand zwischen Zweigen. Auf der Unterseite ein Palmettenfries und am Rand Strahlen.

Provenienz: Ehemals Sammlung E.C., Franken, erworben in den 1920er und 1930er Jahren; bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 147.

Vgl. zum Beispiel die Lekanis Heidelberg 178 (CVA 1 Taf. 27,3.10; BAPD 1003184).


Boeotian lekanis in silhouette-technique. Last quarter 6th century B.C. Inside a tondo with meander and a woman with wreath between branches. Underneath a frieze with palmettes and at the rim a circle of rays. One rim-fragment is broken and reattached, a little splinter at the crack is missing, the painting is partially rubbed.
Ein Randfragment gebrochen und wieder angesetzt, dabei kleine Fehlstelle, Malerei teilweise verrieben.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Ein Randfragment gebrochen und wieder angesetzt, dabei kleine Fehlstelle, Malerei teilweise verrieben.
Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 71
Attische Schale des Curtius-Malers.
Um 440 v. Chr. H 13,3cm, B mit Henkeln 41,8cm, ø 32,6cm, ø Fuß 11,8cm. Schale der Form B. Rotfigurig. Im Inneren ein von einem Mäander gerahmter Tondo, darin bedrängt ein Satyr eine Mänade mit Thyrsos. Außen in den Henkelzonen große Palmettenornamente, dazwischen auf beiden Seiten je fünf Manteljünglinge. Unter der Lippe umlaufend ein Eierstab.

Provenienz: Ex Sammlung P.C., Süddeutschland, ex Münzen und Medaillen AG Basel - Kunstwerke der Antike Auktion 60, 21. September 1982, Los 34, bei Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 66.

Zum Curtius-Maler s. ARV² 931 ff. Vgl. zum Beispiel die Jünglinge auf der Schale Wien, Universität 503.14-18 (ARV² 933,48; CVA Taf. 22,4-9; BAPD 212562) oder die Satyrn auf der Schale Villa Giulia 27339 (ARV² 934,66; BAPD 212580).


Attic red-figure cup of the type B of the Curtius Painter. About 440 B.C. Inside a tondo framed by a meander with a satyr pursuing a maenad with thyrsos. Outside in the area of the handles large palmette-ornaments, between on each side five draped youths. Below the rim egg-and-dart. Reassembled from fragments, few missing parts are modern filled up, the surface is partially slightly rubbed.
Aus Fragmenten zusammengesetzt, einige ergänzte Fehlstellen bei den Außenbildern, Oberfläche stellenweise leicht berieben.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; VASEN
Erhaltung:  Aus Fragmenten zusammengesetzt, einige ergänzte Fehlstellen bei den Außenbildern, Oberfläche stellenweise leicht berieben.
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