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Onlinekatalog (Archiv)

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Auktion 316 - Saal-Auktion  -  16.12.2025 14:00
Kunst der Antike, Lose 1-399 Folgende Losnummern sind Ware in der vorübergehenden Verwendung (markiert mit ●): 93, 95, 96, 97, 134, 138 Folgende Losnummern sind regelbesteuert (markiert mit +): 280, 363, 372

Seite 1 von 6 (109 Ergebnisse total)
Los 4
Uschebti für General Ankh-Wahibre-Sa-Neith.
Spätzeit, 26. Dynastie, 664 - 525 v. Chr. H 18cm. Hellgrüne Fayence. Mumienförmig mit dreigeteilter Perücke, Bart und Hacke und Pflug. Auf der Vorderseite zehnzeilige Hieroglypheninschrift, getrennt durch horizontale Linien. Mit modernem Plexiglasständer!

Provenienz: 2023 im Münchner Kunsthandel erworben. Davor Ex südwestdeutsche Privatsammlung, übernommen aus dem Nachlass des Vaters, von diesem zwischen 1970 und 2000 im Kunsthandel erworben.

Ankh-Wahibre-Sa-Neith war ein General in der ägyptischen Armee um 570 v.Chr. In seinem Grab in Saqqhara wurden 385 Ushebtis gefunden und von Dr. James Edward Quibell (1867-1935), einem britischen Ägyptologen, erfasst. Quibell ist der Entdecker der Gräber von Yuya und Thuya sowie der Narmer Palette.

Ushabti made of green faience for the general Ankh-Wahibre-Sa-Neith, H 18cm. At the frontside a ten-line hieroglyphic inscription. Minimal incrustations, perfectly preserved. With modern plexiglass stand!
Minimale Inkrustationen, perfekt erhalten.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Minimale Inkrustationen, perfekt erhalten.
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Los 16
Statuette des Harpokrates.
Spätzeit, 26. - 27. Dynastie, ca. 664 - 404 v. Chr. H 13,5cm, mit Sockel 16,5cm. Bronzevollguss, Augen in Weiß und Schwarz eingelegt. Sitzender, nackter Knabe, der den rechten Zeigefinger an den Mund gelegt hat. Um den Hals trägt er als Schmuck eine Kette mit Anhänger. Auf dem rasierten Kopf trägt er eine Kappe mit Uräusschlange. Die seitliche Jugendlocke kennzeichnet ihn als Kind.

Provenienz: Ex Slg. Dr. Hans Halter, Schweiz, vor 1966. In der EU seit 2006.

Bronze statuette of naked sitting Harpocrates with lock of youth, H 13.5cm (without stand). Late Period, 26th - 27th century, ca. 664 - 404 BC. Green patina, in perfect condition.
Sehr gute Erhaltung.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Sehr gute Erhaltung.
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Los 20
Bronzestatuette des Osiris.
3. Zwischenzeit bis Spätzeit, ca. 1070 - 664 v. Chr. H 22,5cm (ohne Stift), mit Plexiglassockel 27,5cm. Bronzevollguss. Mumiengestaltige Figur des Gottes Osiris mit Atef-Krone und Uräus. Unter dem Kinn ist der Zeremonialbart befestigt. Über der Brust hält der Gott Krummstab und Geißel. Reste von Goldeinlagen in den Augen.

Provenienz: Ex Slg. H. S. Villingen-Schwenningen, Süddeutschland. Verstorben

Bronze statuette of Osiris, mummy-like figure wearing an atef crown and uraeus. A ceremonial beard is attached under the chin. The god holds a crook and flail. H 22,5cm (without pin) 27,5cm with plexi base. Third Intermediate Period - Late Period, ca. 1070 - 664 BC. Black patina, feet and plinth modern, ancient repair at left hip.
Schwarzbraune Patina, Fuß und Plinthe modern ergänzt, antike Reparaturen an der linken Hüfte.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Schwarzbraune Patina, Fuß und Plinthe modern ergänzt, antike Reparaturen an der linken Hüfte.
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Los 21
Bronzestatuette des Osiris.
3. Zwischenzeit bis Spätzeit, ca. 1070 - 664 v. Chr. H 13cm, mit Holzsockel 15cm. Bronzevollguss. Mumiengestaltige Figur des Gottes Osiris mit Atef-Krone und Uräus. Unter dem Kinn ist der Zeremonialbart befestigt. Über der Brust hält der Gott Krummstab und Geißel. Am Rücken ein Schmuckband, das auf Schulterhöhe in einer Öse endet. Sehr gute Erhaltung!

Provenienz: Ex Slg. Dr. Hans Halter, Schweiz, vor 1966. In der EU seit 2006.

Bronze statuette of Osiris, mummy-like figure wearing an atef crown and uraeus. Ceremonial beard is attached under the chin. The god holds a crosier and scourge, a decorative ribbon on the back that ends in an eyelet at shoulder height, H 13cm (without wooden stand). Third intermediate Period - Late Period, c. 1070 - 664 BC. Greenbrown patina, intact. Very fine condition!
Braungrüne Patina, intakt.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Braungrüne Patina, intakt.
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Los 51
Priesterkopf.
Ptolemäisch, ca. 332 - 30 v. Chr. Granit, H 25,5cm. Das Bildnis zeigt einen leise lächelnden jugendlichen Mann, der ein Kopftuch über einer Perücke trägt. Das Stück ist anscheinend unfertig, denn es ist nicht geglättet und einige Details, wie zum Beispiel die Ohren, sind nur schematisch angedeutet. Auf dem Rückenpfeiler haben sich Hieroglyphen erhalten, die vielleicht als "gemacht für" zu übersetzen sind. Mit Kopie der Kurzexpertise von Rupert Wace!

Provenienz: Ex Sammlung R.L., Belgien. Erworben 2009 von Rupert Wace, London, auf der Tefaf Maastricht. Von Wace erworben bei Charles Ede Gallery aus einer Insolvenzmasse. Davor englische Privatsammlung vor 1999.

Der Stein ist der gleiche, aus dem der Stein von Rosetta gefertigt wurde.

Granite stone head of a priest. H 25.5cm. The features are partially graved awaiting finishing before polishing. The mouth with a slight smile, small chin and slightly rounded face. The smooth wig, partially polished, reveals the ears. The dorsal column is carved with hieroglyphs which perhaps read made for and are a continuation of text from elsewhere on the figure. Prolemaic Period, 332 - 30 BC. Unfinished, nose broken. Cracked surface partialy on the sides and on the underside. With copy of the expertise by Rupert Wace!
Nasenspitze gebrochen. Bruchkanten an der Kopfbedeckung und am Hals.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Nasenspitze gebrochen. Bruchkanten an der Kopfbedeckung und am Hals.
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Los 55
Große Alabasterschale.
Frühdynastisch bis Altes Reich, 1. - 3. Dynastie, 3100 - 2600 v. Chr. H 6,4cm, ø 29,6cm. Schöner Alabaster, außen auf der Unterseite und innen kreisrund unter dem Rand schöne braune Maserung. Der Rand der sehr flachen Schale mit runder Standfläche ist innen scharfkantig abgesetzt. Prachtexemplar!

Provenienz: Zuletzt bei Luc Ducruyenaere, Brüssel; 2010 bis 2020 bei Dominik Thirion, Brüssel.

Vgl. P. Günther - R. Wellauer, Ägyptische Steingefäße der Sammlung Rudolph Schmidt, Solothurn (1988) S. 13 Nr. 6 mit Taf. 1, 6.


Large alabaster bowl. Early Dynastic to Old Kingdom, 1st - 3rd Dynasty, 3100 - 2600 BC. H 6.4cm, ø 29.6cm. Beautiful alabaster, with an attractive brown grain on the outside and the circular interior below the rim. The rim of the very shallow bowl with its round base is sharply set off on the inside. Magnificent specimen! Composed of mostly large fragments.
Aus zumeist großen Fragmenten zusammengesetzt.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Aus zumeist großen Fragmenten zusammengesetzt.
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Los 59
Sarkophag eines nubischen Bogenschützen.
1. Zwischenzeit, ca. 2160 - 2064 v. Chr. Die Seitenwände des Sarkophags und der Deckel (1,90 x 0,44m) sind aus 6,5cm dicken Holzbrettern gefertigt. Der Boden ist nicht erhalten. Die Bretter sind gelbgrundig mit Hieroglyphen und figürlichen Darstellungen bemalt. Auf einer der vier Seiten fallen zwei große Augen auf, mit denen der Verstorbene Kontakt zur Außenwelt aufnehmen konnte. Der Grabinhaber war offenbar ein Nubier namens Khety, der benachbart zu den Augen dargestellt ist. Hinter ihm befindet sich seine hellhäutige Frau, die ein großes verschlossenes Gefäß trägt. Wiederum hinter beiden bzw. unterhalb befinden sich verschiedene Gegenstände und Esswaren. Dazu gehören zwei Köcher, ein Paar Schuhe, 11 Gefäße in einem Ständer oder ein Rinderschenkel. Außerdem ist dort die Schlachtung einer Kuh und die Präsentation einer Antilope zu sehen. Auf der Gegenseite befindet sich eine Auflistung von Opfergaben. Die fünf Holzwände sind mit Abständen zueinander auf einem modernen Eisengestell eingehängt (L 2,05m, B 1,1m, T 0,62m). Mit datierter Expertise aus den 1990ern u. Karteiauszug der Sammlung!

Provenienz: Ex Sammlung Jacques Hollander (1940-2004) & Galila Barzilaï, Belgien, Sammlungszeitraum 1970er bis 2004, erworben jedenfalls vor 2000.

Sarcophagus of the Nubian archer Khety. 1st Intermediate Period - Middle Kingdom, 9th - 11th dynasty, ca. 2160 - 2064 BC. The sarcophaguss side walls and lid (1.90 x 0.44 m) are made of 6.5 cm thick wooden planks. The base is missing. The planks are painted with hieroglyphs and figurative depictions on a yellow background. On one of the four sides, two large eyes are prominent, indicating that the deceased could have contacted the outside world. The tomb owner was apparently a Nubian named Khety, who is depicted to the left of the eyes. Behind him is his fair-skinned wife, carrying a large, sealed vessel. Behind and below them are various objects and foodstuffs, including two quivers, a pair of shoes, eleven vessels in a stand, and a beef leg. The slaughter of a cow and the presentation of an antelope are also depicted. On the opposite side is a list of offerings. The five wooden panels are suspended at intervals from one another on a modern iron frame (L 2.05 m, W 1.1 m, D 0.62 m).

Khetys social standing was likely significant, judging by the execution quality, originality of imagery, and overall conception. In Khetys time, Nubians served as highly valued voluntary auxiliaries - elite troops with appreciable income - under the nomarchs of Asyut during the conflicts between the Herakleopolitan and Theban dynasties, prior to reunification under Mentuhotep I in 2064 BC.
Einige Fehlstellen gefüllt.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Einige Fehlstellen gefüllt.
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Los 72
Kosmetiklöffel aus Schiefer.
Neues Reich, 18. Dynastie, 1540 - 1292 v. Chr. L 4,5cm, B 3cm. Aus dunkelgrau-grünem Schiefer. Fragment eines Salblöffels, die Laffe in Gestalt eines gefesselten nubischen Steinbocks. Der Griff war ursprünglich in Gestalt eines schwimmenden Mädchens gearbeitet: Erhalten sind die ausgestreckten Arme auf der Unterseite der Laffe.

Publiziert! Mit Kopie der Rechnung u. des Zertifikats von Rupert Wace sowie des Art-Loss-Register-Zertifikats!

Provenienz: Ex Gorny & Mosch Auktion 312, 2025, Los 76; ex Sammlung Prof. Hermann A. Schlögl, erworben am 2. August 2016 bei Galerie Rupert Wace, London; ehemals Sammlung Bill & Jeanne Knoop, USA.

Publiziert: H. A. Schlögl - R. Buxtorf, Kunst und Handwerk aus Ägyptens Goldener Zeit (2018) S. 42; Jeanne Bulté, Ambivalence et valorisation symbolique de lanimal du désert: Illustrations sur
quelques cuillers doffrande, in: Parcourir léternité. Hommages à Jean Yoyotte (2012) Bd. I.

Cosmetic spoon in the form of a recumbent ibex, made of darkgrey and green schist, L 4.5cm, W 3cm. The bowl of the spoon survives and is carved in the form of a recumbent Nubian ibex. The animal lies on its side with its legs trussed beneath. A swimming female figure would have held the container in her outstretched arms, which can still be seen on the underside of the piece. New Kingdom, 18th Dynasty, 1540 - 1292 BC. Fragmentary. Published! With copy of the invoice and a certificate by Rupert Wace and copy of the Art Loss Register certificate!
Fragmentarisch.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Fragmentarisch.
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Los 73
Thoeris.
Spätzeit, 664 - 332 v. Chr. H 5cm. Aus heller türkiser Fayence. Detailreiche Darstellung der Schutzgöttin für Schwangere in Gestalt eines Nilpferdes mit herabhängenden Menschenarmen. Rückwärtig Pfeiler mit Querbohrung.

Provenienz: Ex Gorny & Mosch Auktion 312, 2025, Los 150; aus der Sammlung K. A., Frankreich, erworben im belgischen Kunsthandel der 1990er Jahre.

Thoeris. Late Period, 664 - 332 BC. H 5cm. Made of light turquoise faience. Detailed depiction of the protective goddess of pregnant women in the form of a standing hippopotamus with human arms. Pillar with a cross-drilled hole at the rear. Broken under the belly, with base.
Unter dem Bauch gebrochen, mit Sockel.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Unter dem Bauch gebrochen, mit Sockel.
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Los 77
Figur der Sachmet.
Spätzeit, 26. - 30. Dynastie, um 664 - 332 v. Chr. H 7,7cm. Türkise Fayence-Figur der Sachmet mit Uräusschlange auf dem Kopf und Rückenpfeiler mit Hieroglyphen. Hinter dem Kopf eine Öse. Mit Kopie der Rechnung!

Provenienz: Ex Gorny & Mosch Auktion 312, 2025, Los 151; ex Collection L. L., Belgium; ex Gorny & Mosch Auktion 218, 2013, Los 538; aus englischer Privatsammlung vor 1980.

Turquoise faience figure of Sakhmet with uraeus, behind the head an eyelet, H 7.7cm. Late Period, 26th - 30th dynasty, ca. 664 - 332 BC. Intact. With copy of the invoice!
Intakt.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Intakt.
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Los 80
Thoeris-Amulett.
Spätzeit, 1. Jt. v. Chr. H 3,7cm (ohne Sockel). Fayence. Statuette der nilpferdgestaltigen Göttin Thoeris.

Provenienz: Ex Slg. Dr. Hans Halter, Schweiz, vor 1966. In der EU seit 2006.

Faience amulet depicting Thoerisin form of a standing hippopotamus. H 3.7cm. Late Period, 1st millennium BC. Eyelet in the neck broken, on wooden stand.
Aufhängeöse im Nacken gebrochen, auf Holzsockel.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Aufhängeöse im Nacken gebrochen, auf Holzsockel.
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Los 81
Amulett des Gottes Nehebkau.
Dritte Zwischenzeit, ca. 1070 - 712 v. Chr. H (mit Sockel) 4,5cm. Türkis glasierte Fayence. Sitzender schlangenköpfiger Gott Nehebkau, den Kopf in beide Hände gestützt. Öse hinter dem Schlangenkopf. Mit Kopie der Rechnung von Gorny & Mosch!

Provenienz: Ex Gorny & Mosch Auktion 312, 2025, Los 159; ex Collection L. L., Belgien; ex Gorny & Mosch Auktion 252, 2017, Los 507; ex Collection Dr. John Winnie, St. Mary's, Georgia, USA, erworben in den 70er Jahren.

Vgl. Carol Andrews, Amulets of Ancient Egypt, Austin (Texas) 1994, Taf. 22.

Turquoise glazed faience amulet of the seated god Nehebkau. On wooden base, in very good condition! 3rd Intermediate Period, ca. 1070-712 BC. With copy of the invoice!
In kleinen Holzsockel eingelassen, sehr gut erhalten!; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  In kleinen Holzsockel eingelassen, sehr gut erhalten!
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Los 82
Amulett in Form einer Isis Lactans.
Spätzeit, 4. - 3. Jh. v. Chr. H 3,3cm. Hellgrüne Fayence. Thronende Isis, die dem Horusknaben auf ihrem Schoß die Brust gibt. Mit Kopie der Rechnung u. des Art-Loss-Register-Zertifikats!

Provenienz: Ex Gorny & Mosch Auktion 312, 2025, Los 154; ex Collection L. L., Belgium, erworben bei Galerie Cahn, Kunst der Antike, Basel, 2007; ex Slg. Mr. M., Nordafrika.

Amulet in shape of enthroned Isis who gives the baby Horus her breast on her lap. Lightgreen faience, H 3.3cm. Late Period, 4th - 3rd century BC. Crown and eyelet broken off. With copy of the invoice of Cahn and of the Art Loss Register certificate!
Krone und Aufhängeöse abgebrochen.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Krone und Aufhängeöse abgebrochen.
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Los 92
Mumienauge.
Spätzeit, 6. - 1. Jh. v. Chr. L 5cm, B 2cm. Weißes, blaues und grünes Glas.

Provenienz: Aus der Sammlung K. A., Paris, seit den 1980er/1990er Jahren.

Mummy eye made of white, green and blue glass. Late Period, 6th - 1st century BC. Fragment.
Fragment.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Fragment.
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Los 131
Griechisches Brettidol einer thronenden Schlangengöttin.
Böotien, 2. Hälfte 6. Jh. v. Chr. H 14,5cm und mit Ständer 16,5cm. Hellbraune Terrakotta mit Resten weißer Engobe. Handgeformte Statuette einer sitzenden Frau mit langem Haar und einem breiten Kragen bestehend aus zwei Schlangen, deren runde Köpfe auf den Schultern aufliegen.

Provenienz: Aus der belgischen Sammlung Monsieur K. S., seit 2013; davor in der alten belgischen Privatsammlung L. F., erworben in den 1960er bis 1970er Jahren.

Greek idol of an enthroned snake goddess. Boeotia, 2nd half of the 6th century BC. H 14.5cm, with stand 16.5cm. Light brown terracotta with traces of white slip. Hand-sculpted statuette of a seated woman with long hair and wide collar consisting of two snakes, their round heads resting on her shoulders. Legs and left arm broken, with stand.
Beine und linker Arm gebrochen, mit Ständer.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; TERRAKOTTA
Erhaltung:  Beine und linker Arm gebrochen, mit Ständer.
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Los 134
Porträtbüste eines Mannes im Philosophenhabitus.
Römische Kaiserzeit, 2. Viertel 2. Jh. n. Chr. H 80cm. Weißer, feinkristalliner Marmor. In einem Stück gefertigte Büste mit profiliertem Sockel und von einem reichen Gewand bedeckter Brust. Der Mann, der bereits deutliche Zeichen fortgeschrittenen Alters aufweist, trägt einen üppigen, wolligen Bart. Das lockige Kopfhaar ist schon etwas zurückgewichen und gibt den Blick auf eine zerfurchte "Denkerstirn" frei.

Provenienz: Ex Gorny & Mosch Auktion 309, 2024, Los 73; ex Sammlung Ernst Berger (1928-2006) Schweiz; ex Cahn Auktionen 4, Basel 18. September 2009, Los 343, Galerie David Cahn, 17.12.2010.

Von 1993 bis 2009 als Leihgabe im Antikenmuseum und Sammlung Ludwig Basel.


Die Ikonographie des Mannes orientiert sich am Philosophenbildnis der klassischen griechischen Zeit, das bis in die Spätantike als Idealbild der gebildeten Oberschicht des römischen Reiches galt. Besonders enge Bezüge kann man zu dem sog. Typus B des Sokratesporträts herstellen, das dem Werk des Lysippos zugeschrieben wird. Vgl. G. M. A. Richter, The Portraits of the Greeks I (1986) 109 ff. bes. Nr. 11; 14-15. Abb. 515; 532-534.


Roman marble portrait in the habit of a Greek philosopher, especially resembling the portrait of Socrates in the version by the sculptor Lysippos. Fine white marble, H 80cm. Roman Imperial Period, 2nd quarter 2nd century AD.

Die folgende Losnummer befindet sich in der Vorübergehenden Verwendung.
This lot number is a subject to temporary admission.
; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
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Los 135
Porträt der Antonia minor.
1. Hälfte 1. Jh. n. Chr. H 26cm. Weißer, feinkristalliner Marmor. Porträt der Antonia minor (36 v. Chr. - 37 n. Chr.) mit lockerer Mittelscheitelfrisur. Das Haar wird durch eine Binde zusammengehalten und ist im Nacken zu einem Zopf zusammengenommen. Mit französischem Antiken-Pass aus dem Jahr 2014 und Kopie eines Briefes von Michel Cohen von 1988!

Provenienz: Aus einer französischen Privatsammlung in Forqueux (Yveline). Bei Michel Cohen, Mythes et Légendes, Paris 1988.

Antonia minor, die Tochter des Marc Anton, war eine der zentralen Frauengestalten des julisch-claudischen Kaiserhauses. Aus ihrer Ehe mit Drusus maior gingen Germanicus, Livilla und Claudius hervor. Sie war die Großmutter Caligulas und Urgoßmutter Neros. Die Beziehungen zu ihren Sprösslingen waren allerdings oft problematisch. Ihren Sohn Claudius bezeichnete sie angeblich als Monster, ihre Tochter Livilla fand den Tod, nachdem Antonia die Verschwörung des Seianus aufgedeckt hatte, und ihr Enkel Caligula ordnete ihren Selbstmord an, nachdem der Kaiser ihre Trauer über die Ermordung ihres Enkels Tiberius Gemellus als unangebracht empfand.


Ausführlich publiziert in: A. Taiuti, Un Ritratto Inedito di Antonia Minore, Archeologia Classica N.S. 68 (2017), S. 551-568.


Marble portrait of Antonia minor (36 BC - 37 AD). White, fine-crystalline marble. H 26cm. Female portrait with a loose middle-parted hairstyle, the hair held together by a band and gathered into a braid at the nape. Washed-out surface with remnants of marine incrustations. Broken in the neck and tips of the ears. Tip of the nose restored. Provenance: From a French private collection in Forqueux (Yveline); with Michel Cohen, Mythes et Legends, Paris 1988. With French antiquities Passport from 2014 and a copy of a letter of Michel Cohen. Published!
Verwaschene Oberfläche mit Resten von Meeresinkrustationen. Nasenspitze ergänzt, im Hals gebrochen, Ohrenspitzen gebrochen. Etwas rau auf der linken Seite.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Erhaltung:  Verwaschene Oberfläche mit Resten von Meeresinkrustationen. Nasenspitze ergänzt, im Hals gebrochen, Ohrenspitzen gebrochen. Etwas rau auf der linken Seite.
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Los 137
Satyr mit Fruchtschurz.
Römische Kaiserzeit, 2. Jh. n. Chr. H 68cm. Weißer, feinkristalliner Marmor. Der Gefolgsmann des Dionysos ist von knabenhafter Statur. Er trägt nur ein über der rechten Schulter verknotetes Tierfell, das die linke Schulter bedeckt. Das Fell bildet am linken Arm einen Schurz, der mit Früchten gefüllt ist. Er lehnt mit überkreuzten Füßen an einem Baumstamm, an dem eine Syrinx hängt und zu dessen Füßen ein kleiner Stier sitzt. Die Rechte hielt ein Lagobolon, von dem noch Teile am rechten Oberarm erhalten sind. Der Baumstamm und das Gewand sind nur grob angelegt und wirken etwas unfertig. Das kann aber auch ein Stilmittel sein und einen bewussten Kontrast zu der fein polierten Oberfläche des jugendlichen Karnats bilden.

Provenienz: Ex europäische Privatsammlung C. N.; davor deutsche Privatsammlung, erworben vor 2015.

Young satyr with apron filled with fruit. Roman Imperial Period, 2nd century AD. White, fine-crystalline marble, H 68 cm. The companion of Dionysus is of boyish stature. He wears only an animal skin tied over his right shoulder, covering the left shoulder. The skin forms an apron on the left arm, filled with fruits. He leans with crossed feet against a tree trunk, from which a syrinx hangs and at the foot of which a small bull sits. In his right hand, he held a lagobolon, parts of which are still preserved on the right upper arm. The tree trunk and the garment are only roughly outlined and appear somewhat unfinished. However, this could also be a stylistic device, creating a deliberate contrast to the finely polished surfaces of the youthful figure. Head, lower left arm and lower left ankle broken.
Kopf, rechter Unterarm und linker Unterknöchelbereich gebrochen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Erhaltung:  Kopf, rechter Unterarm und linker Unterknöchelbereich gebrochen.
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Los 141
Frosch aus Porfido verde antico.
Römische Kaiserzeit. 1. - 3. Jh. n. Chr. L 22cm, B 16,5cm, H 11cm. Grüner Porphyr. Hockender Frosch mit leicht nach rechts gewandtem Kopf. Die Augen sind in weißem und schwarzem Stein eingelegt. Mit französischer Exportlizenz von 2012!

Provenienz: Ex Sammlung R.L., Belgien. Bei AOL Gallery 2012. Davor französische Privatsammlung der 1960er Jahre.

Die charmante Figur ist in mehrerlei Hinsicht eine absolute Rarität. Das Material, das auch Krokeischer Stein und Marmor lacedaemonius genannt wurde, stammt aus einem Lavadom auf dem Peloponnes. Es zeichnet sich durch seine dunkelgrüne Grundfarbe aus. Etwas hellere Feldspatkristalle bilden zum Teil kreuzförmige Motive, die den Stein in byzantinischer Zeit mit christlicher Symbolik aufluden. Offenbar sind die Steinbrüche in nachantiker Zeit nicht mehr genutzt worden, so dass das Material auch heute sehr selten ist (weitere Hinweise s. http://www.spessartit.de/GruenerPorphyr.html). Für Skulpturen hat es auch in der Antike fast nie Verwendung gefunden, da es sich naturgemäß eher für Dekorzwecke und kaum für rundplastische Motive, insbesondere Darstellungen von Menschen eignet. Die berühmteste Sammlung von Tierfiguren findet sich im Vatikan in der Sala degli animali. Dort gibt es auch einen Delfin offenbar aus dem gleichen Material (Inv. 510), einen Krebs aus grünem Porphyr (Inv. 393) und eine Kröte aus Rosso antico. Letztere stammt aus der Villa Hadriana, wo sie wahrscheinlich in den weitläufigen Gartenanlagen aufgestellt war. Einen ähnlichen Kontext kann man sich auch für unser Stück vorstellen.


Roman figure of a frog made of porfido verde antico. Eyes inlaid in white and black stone. Left front paw broken. 1st - 3rd century AD. The charming figure is an absolute rarity in many respects. The material, also called Krokean stone or Lacedaemonian marble, comes from a lava dome in the Peloponnese. It is characterized by its dark green base color. Slightly lighter feldspar crystals partially form cross-shaped motifs, which also imbued the stone with Christian symbolism during Byzantine times. Apparently, the quarries were no longer used in the post-antique period, making the material very rare even today. In antiquity, it was almost never used for sculptures, as it is naturally more suited for decorative purposes and hardly for three-dimensional motifs, especially representations of humans. The most famous collection of animal figures is found in the Sala degli animali in the Vatican. Among others there is a dolphin apparently made of the same material (Inv. 510), a crab made of green porphyry (Inv. 393), and a toad made of rosso antico. The latter comes from Villa Hadriana, where it was probably placed in the extensive gardens. A similar context can also be imagined for our piece. See also for the toad: F.M.Ricci. (Hrsg.). Vaticano. La sala degli animali. FMT Vol.4, 2003, fig. 75. With French export license from 2012!
Linker Vorderfuß gebrochen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Erhaltung:  Linker Vorderfuß gebrochen.
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Los 142
Nilpferd.
Römische Kaiserzeit, 1. - 3. Jh. n. Chr. L 43cm, H 20cm, B 20cm. Cippolino verde. Mit leicht versetzten Beinen stehendes Flusspferd. Die Augen sind ausgehöhlt und waren vermutlich in anderem Material eingelegt. Auf dem Nacken befindet sich eine etwas unregelmäßige Ausarbeitung von schuppenförmigem Umriss. In der Mitte dieser Aussparung befindet sich ein Zapfloch. Die Figur diente demnach als Stütze für etwas anderes, oder war in irgendeiner Form bekrönt. Mit Kopie der Rechnung von 1986!

Provenienz: Ex Sammlung A.M., Ascona/Amsterdam, erworben bei Robin Symes, London, 1986.

Skulpturen von Nilpferden wurden bereits früh in altägyptischer Zeit angefertigt. Aufgrund des grüngrau geäderten Cipollino, der wahrscheinlich aus den Steinbrüchen von Euböa stammt, ist eine Entstehung in der römischen Kaiserzeit anzunehmen. Möglicherweise schmückte das Stück ein idyllisches, ägyptisierendes Gartenambiente einer römischen Villa. Ob der auf dem Hinterkopf angebrachte Aufbau der Figur einen religiösen Aspekt verlieh, indem er sie mit einer ägyptischen Götterkrone versah und damit zum Beispiel zur Göttin Tawaret machte, lässt sich wohl nicht mehr klären.

A figure of a hippopotamus made of cipollino verde. Roman Imperial Period, 1st - 3rd century AD. Eyes probably inlaid in other material. On the top of the head it is prepared to hold some attachment. With copy of the invoice from 1986! Right hind leg and part of the nose at the right side broken. Small parts behind the right ear and at the toes missing.
Rechtes Hinterbein gebrochen. Weitere Bestoßungen an den Ohren, rechts an der Schnauze, im Hinterkopf und an den Zehen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Erhaltung:  Rechtes Hinterbein gebrochen. Weitere Bestoßungen an den Ohren, rechts an der Schnauze, im Hinterkopf und an den Zehen.
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