Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation

Onlinekatalog (Archiv)

LosArt. Nr.BeschreibungZuschlagAusrufZuschlag / AusrufZuschlag / KaufpreisMein GebotSchätzpreisKaufpreis

Auktion 305 - Saalauktion  -  16.07.2024 14:00
Kunst der Antike, Sammlung K.-F. Schaedler - Afrikanische Kunst, Lose 1-583

Seite 21 von 30 (584 Ergebnisse total)
Los 399
´Sattelring´ mit Koralle.
Tibetisch, 19. Jh. 28,79g, Ringgröße 59. Massiver Goldring mit gefasster, ovaler, roter Koralle auf der Platte, an den Seiten zwei Kirtimukhas. Publiziert! Gold!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Klaus Marquardt, Nordrhein-Westfalen, 1980er bis 2009.

Publiziert in: S.Winkelmann - K.Marquardt, Alte Kunst aus Afghanistan (2013) Kat.-Nr. Ck.1.2.238.

Massive gold saddle ring with a red coral and at the sides two Kirtimukhas, 28,79g, ringsize 8.7 (US), R (UK), 19 (F). Tibet, 19th century. Hoop repaired. Published!
Ringschiene repariert.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Ringschiene repariert.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 400
Goldring mit durchbrochener Kuppel.
Islamisch, 19. Jh. 8,24g, Ringgröße 59. Bandschiene mit durchbrochen gearbeiteter Kuppel und hellblauer Glaseinlage im Zentrum, auf der glatten Unterseite eine durchbrochen gearbeitete Rosette. Gold!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Klaus Marquardt, Nordrhein-Westfalen, 1980er bis 2009, erworben 1993 auf dem Londoner Kunstmarkt.

Gold fingerring with an open-worked dome with light blue glass inlay in the center, 8,24g, ringsize 8.7 (US), R (UK), 19 (F). Islamic, 19th century. Intact.
Intakt.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Intakt.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 401
Kettenelemente mit Türkisen.
Indisch, 20. Jh. (?). 13,21g, B 2,3cm. Achtstrahlige Sterne mit pseudo-granulierter Oberseite, darauf ein runder Türkis. An den Spitzen von zwei gegenüberliegenden Zacken jeweils eine durchbrochen gearbeitete Perle. Ein Stern zusätzlich mit vier tropenförmigen Türkisen auf der Oberseite. Sterne zweifach gelocht für Auffädelung. 7 Stück! Mit Beschreibung des Sammlers! Publiziert! Gold!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Klaus Marquardt, Nordrhein-Westfalen, 1980er bis 2009; ex Slg. Prof. Klaus Müller, erworben 1991.

Publiziert in: S.Winkelmann - K.Marquardt, Alte Kunst aus Afghanistan (2013) Kat.-Nr. Ck.1.2.263.GI.

Elements of a necklace, eight-rayed stars with a pseudo-granulated top and a round turquoise on top. An openworked bead at the tips of two opposing prongs. One star also with four drop-shaped turquoises on the top. Stars pierced twice for threading. 13,21g, width 2.3cm. India, 20th century (?). One open-worked bead missing, one not complete. 7 pieces! Published!
Eine durchbrochene Perle fehlt bei einem Stern, eine ist bei einem anderen Stern beschädigt.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Eine durchbrochene Perle fehlt bei einem Stern, eine ist bei einem anderen Stern beschädigt.
Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 402
Kette mit filigranen, durchbrochenen Goldperlen.
Islamisch, 19. Jh. 17,28g, L 58cm. Eventuell von einer Gebetskette. Gold!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Klaus Marquardt, Nordrhein-Westfalen, 1980er bis 2009.

Necklace of filigree, open-worked gold beads, 17.28g, length 58cm. Islamic, 19th century. Probably from a prayer chain. Modern stringing, intact.
Modern aufgefädelt.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Modern aufgefädelt.
Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 403
Kette mit Goldperlen.
Islamisch, 19. Jh. 22,75g, L 26cm. Runde Perlen mit aufgelegten Drahtkreisen. Eventuell von einer Gebetskette. Gold!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Klaus Marquardt, Nordrhein-Westfalen, 1980er bis 2009.

Necklace of gold beads with applied wire circles, 22.75g, length 26cm. Islamic, 19th century. Probably from a prayer chain. Modern stringing, intact.
Modern aufgefädelt.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Modern aufgefädelt.
Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 404
Große Goldperle mit Granulatdekor.
Indien, Gujarat, frühes 20. Jh. 68,40g, L 6,3cm. Profilierte, dreigeteilte Perle mit durchbrochen gearbeiteten Bereichen und Granulatdekor. Publiziert! Gold!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Klaus Marquardt, Nordrhein-Westfalen, 1980er bis 2009.

Publiziert in: S.Winkelmann - K.Marquardt, Alte Kunst aus Afghanistan (2013) Kat.-Nr. Ck.1.2.263.V.

Large gold bead with granules decor and open-worked parts, 68.40g, length 6.3cm. India, Gujarat, early 20th century. Intact. Published!
Intakt.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Intakt.
Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 405
Sammlung Goldketten.
Islamisch, 19. - 20. Jh. (?). a) 8,88g, L ca. 23cm. Mit polyederförmigen Perlen mit beidseitigen Stegen. b) 7,31g, L ca. 14cm. Mit ovalen Perlen mit Blattdekor u. beidseitigen Stegen. c) 9,91g, L ca. 22cm. Mit kugeligen Perlen mit Stegen aus Pseudo-Granulat und faßartigen, kleineren Perlen mit beidseitigen Stegen. 3 Stück! Gold!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Klaus Marquardt, Nordrhein-Westfalen, 1980er bis 2009.

Collection of gold necklaces with different beads: a) 8.88g, length about 23cm. Polyhedrical beads. b) 7.31g, length about 14cm. Oval beads with decoration in form of leaves. c) 9.91, length about 22cm. Globular beads with pseudo-granules and barrel-shaped smaller beads. Islamic, 19th - 20th century (?). Modern stringing, intact. 3 pieces!
Modern aufgefädelt, intakt.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Modern aufgefädelt, intakt.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 406
Sammlung Goldperlen.
Indien, frühes 20. Jh. 42,39g. Durchbrochen gearbeitete Perlen. 18 Stück! Gold!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Klaus Marquardt, Nordrhein-Westfalen, 1980er bis 2009.

Collection of open-worked gold beads, 42.39g. India, early 20th century. Intact, modern stringing. 18 pieces!
Modern aufgefädelt, intakt.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Modern aufgefädelt, intakt.
Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 407
Ketten mit Rosettenperlen aus Gold.
Indien, frühes 20. Jh. 28.75g, L ca. 50cm. Perlen mit Rosetten auf beiden Seiten. Insgesamt 38 Stück. Gold!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Klaus Marquardt, Nordrhein-Westfalen, 1980er bis 2009.

Necklace with gold beads in shape of double rosettes, overall 38 beads, 28.75g, length about 50cm. India, early 20th century. Modern stringing, intact.
Modern aufgefädelt, intakt.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Modern aufgefädelt, intakt.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 408
Ketten mit bikonischen Goldperlen.
Indien, 20. Jh. 243g, L ca. 76cm. Perlen mit einem Harzkern u. Goldfolie überzogen. Publiziert! Gold!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Klaus Marquardt, Nordrhein-Westfalen, 1980er bis 2009.

Publiziert in: S.Winkelmann - K.Marquardt, Alte Kunst aus Afghanistan (2013) Kat.-Nr. Ck.1.2.263.Z.

Necklace with biconic gold beads with a resin core, 243g, length about 76cm. India, early 20th century. Original stringing, intact. Published!
Originale Auffädelung, intakt.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Originale Auffädelung, intakt.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 409
Große Neolithische Bi-Scheibe.
späte Liangzhu-Kultur, ca. 3300 - 2300 v.Chr. Ø 27 cm. Bräunliche Nephrit-Jade mit hellbraunen und weißgrauen Flecken und Einschlüssen, poliert. Rituelle, flache Scheibe mit beidseitiger glatter Oberfläche, zentrale, konisch geschliffene Öffnung in der Mitte. Drei eingravierte abstrakte Zeichen / Symbole symmetrisch um die Öffnung plaziert. Unterschiedliche Maserung auf Vorder- und Rückseite.

Provenienz: Ex Sammlung R.K., Nordrhein-Westfalen, vor 1980.

Large Neolithic bi-disc. Late Liangzhu culture, about 3300 - 2300 BC. Ø 27 cm. Brownish nephrite jade with light brown and white-grey spots and inclusions, polished. Ritual, flat disc with a smooth surface on both sides, central, conically cut opening in the centre. Three engraved abstract signs / symbols placed symmetrically around the opening. Different veining on the front and back. Good condition with minor abrasions to the edge and small superficial tears.
Guter Zustand mit geringen Abstoßungen am Rand und kleinen oberflächlichen Rissen.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Guter Zustand mit geringen Abstoßungen am Rand und kleinen oberflächlichen Rissen.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 410
Kleine neolithische Bi-Scheibe.
Liangzhu-Kultur, ca. 3300 - 2300 v.Chr. Ø 10 cm. Grüne Smaragd-Jade mit hellbraunen und weißgrauen Flecken und Einschlüssen, poliert. Altchinesische flache Scheibe mit beidseitiger glatter Oberfläche, zentrale, konisch geschliffene Öffnung in der Mitte. Schöne Maserung. Grüne Jade ist die traditionellste und seltenste Farbe. In China ist grüne Jade ein Glückssymbol.

Provenienz: Ex Sammlung R.K., Nordrhein-Westfalen, vor 1980.

Small Neolithic bi-disc. Liangzhu culture, about 3300 - 2300 BC. Ø 10 cm. Polished green emerald jade with light brown and white-grey spots and inclusions. Old Chinese flat disc with smooth surface on both sides, central, conically cut opening in the centre. Beautiful veining. Green jade is the most traditional and rarest colour. In China, green jade is a symbol of good luck. Intact. Good condition with minor chips to the rim.
Intakt. Guter Zustand mit geringen Abstoßungen am Rand.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Intakt. Guter Zustand mit geringen Abstoßungen am Rand.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 411
Großes neolithisches Drachen-Amulett.
Hongshan-Kultur, ca. 4700 - 2900 v.Chr. L 7 cm, B 5 cm. Grünlich-bräunliche Jade mit gesprenkelten weißen Einschlüssen, mineralogisch verändert und verfärbt. Dargestellt ist ein gewundener Zhulóng (Schweinedrache) in zoomorpher Form mit einem schweineartigen Kopf und einem langestreckten, schlaffen Körper, der um den Kopf gewickelt ist und als "suggestiv fötal" beschrieben werden kann. Der Einschnitt steht für das Maul des Tieres, während die knapp über dem Einschnitt eingeritzten Linien die Schnauze andeuten. Die runden wulstigen Augen sind hervorgehoben und von einer großen Rille umgeben, während die Ohren des Fabelwesens leicht aus der Jade herausragen. Runde Perforation mittig. Eine zusätzliche konische Perforation auf der Rückseite, direkt unterhalb des Kopfes dient als Aufhängeloch.

Provenienz: Ex Sammlung R.K., Nordrhein-Westfalen, vor 1980.

Large Neolithic dragon amulet. Hongshan culture, about 4700 - 2900 BC. Length 7 cm, width 5 cm. Greenish-brownish jade with speckled white inclusions, mineralogically altered and discoloured. Depicted is a coiled zhulóng (pig dragon) in zoomorphic form with a pig-like head and an elongated, limp body wrapped around the head, which can be described as suggestively foetal. The incision represents the animals mouth, while the lines carved just above the incision indicate the snout. The round bulging eyes are emphasised and surrounded by a large groove, while the mythical creatures ears protrude slightly from the jade. Round perforation in the centre. An additional conical perforation on the back, directly below the head, serves as a hanging hole. Intact. Slight surface weathering.
Intakt. Leichte Oberflächenverwitterung.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Intakt. Leichte Oberflächenverwitterung.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 412
Großes neolithisches Amulett in Vogelform.
Hongshan-Kultur, ca. 4700 - 2900 v.Chr. L 9 cm, B 7 cm. Hellgrüne Jade, teilweise verkalkt. Stilisierter Vogel mit ausgebreiteten Flügeln. Vorderseitig konvex gewölbt, flache Basis mit zwei trichterförmigen Löchern am Kopf als Vorrichtung für ein Trägermaterial. Ausgeprägter Kopf und Schwanzspitze, Flügel mit parallelen Schnitten verziert.

Provenienz: Ex Sammlung R.K., Nordrhein-Westfalen, vor 1980.

Large Neolithic amulet in the form of a bird. Hongshan culture, about 4700 - 2900 BC. Length 9 cm, width 7 cm. Light green jade, partially calcified. Stylised bird with outstretched wings. Convex domed front, flat base with two funnel-shaped holes on the head as a device for a carrier material. Pronounced head and tail tip, wings decorated with parallel cuts. In original sealed box!Intact. Good condition with age-related patina.
Intakt. Guter Zustand mit altersbedingter Patina.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Intakt. Guter Zustand mit altersbedingter Patina.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 413
Drei neolithische Jade-Amulette.
Hongshan-Kultur, ca. 4700 - 2900 v.Chr. a) Stilisierte Zikade. L 5,5 cm, B 3 cm. Weiße Jade, stellenweise mineralogisch verfärbt. Konvexer Körper mit flacher Basis und rückseitig angebrachten trichterförmigen Löchern. In stumpfen Linien geschnitzt, ausgeprägter Kopf. b) Stilisierter Adler mit angelegten Flügeln. L 4,5 cm, B 4,2 cm. Weiße Jade. Konvexer Körper mit flacher Basis und rückseitig angebrachten trichterförmigen Löchern. Flügel und Kopf stumpf geschnitzt. c) Kleine stilisierte Schildkröte. L 4 cm, B 3 cm. Jade in Brauntönen. Konvexer Körper mit flacher Basis und rückseitig angebrachten trichterförmigen Löchern. Stumpf geschnitzter Panzer, Kopf und Füße.

Provenienz: Ex Sammlung R.K., Nordrhein-Westfalen, vor 1980.

Three Neolithic jade amulets. Hongshan culture, about 4700 - 2900 BC. a) Stylised cicada. Length 5.5 cm, width 3 cm. White jade, mineralogically discoloured in places. Convex body with flat base and funnel-shaped holes on the back. Carved in blunt lines, pronounced head. b) Stylised eagle with wings folded. Length 4.5 cm, width 4,2 cm. White jade. Convex body with a flat base and funnel-shaped holes on the back. Bluntly carved wings and head. c) Small stylised turtle. Length 4 cm, width 3 cm. Jade in shades of brown. Convex body with a flat base and funnel-shaped holes on the back. Blunt carved shell, head and feet. Intact. Minor mineralogical changes and discolouration.
Intakt. Leichte mineralogische Veränderungen und Verfärbungen.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Intakt. Leichte mineralogische Veränderungen und Verfärbungen.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 414
Gandhara-Relieffragment ´Buddhas erste Predigt´.
Gandhara, 2. - 3. Jh. n. Chr. H 30 cm, B 31 - 40 cm. Relieffragment aus grauem Schiefer. Mehrfiguriges, geschnitztes Hochrelief mit der Darstellung von Buddhas erster Predigt in Sanarth. Buddha frontal mit erhobener Hand im Lotossitz auf einem Podest sitzend, umgeben von drei Asketen und Gottheiten zu seiner Linken. Unter dem Podest zwei liegende Gazellen, im Hintergrund große Zweige. Auf Holzsockel montiert.

Provenienz: Ex Sammlung J.H., München, erworben späte 1990er bis vor 2004.

Die Predigt von Sanarth, am Rande der Stadt Benares, war die erste Lehrrede des historischen Buddha Siddharta Gautama nach seiner Erleuchtung, welche ihm unter dem Bodhi-Baum zuteil geworden war. Am Seherstein im Gazellenhain zu Benares verkündete Buddha seinen Anhängern den von ihm gefundenen Mittleren Weg.

Gandhara relief fragment Buddhas first sermon. Height 30 cm, width 31 - 40 cm. Relief fragment made of grey schist. Multi-figure, carved high relief depicting Buddhas first sermon in Sanarth. Buddha seated frontally on a pedestal with his hand raised in the lotus position, surrounded by three ascetics and deities to his left. Two reclining gazelles under the pedestal, large branches in the background. Mounted on a wooden base. Hanging hole right centre. Broken off diagonally at the left edge.
Aufhängungsloch rechts mittig. Am linken Rand schräg abgebrochen.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Aufhängungsloch rechts mittig. Am linken Rand schräg abgebrochen.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 415
Schistrelief mit Buddha.
Gandhara, 2. - 3. Jh. n.Chr. H 14,5cm, L 24,5cm, T max. 3cm. Aus grauem Schist mit leichter Rundung. Dargestellt ist in der Mitte Buddha unter einem Laubdach im Meditationssitz auf einem Thron, die rechte Hand in abhaya mudra. Auf beiden Seiten Adoranten mit gefalteten Händen sowie ornamentale Säulen.


Provenienz: Ex Sammlung Dr. Arno (1897-1956) und Klaus Marquardt, Nordrhein-Westfalen, 1980er bis 2009; ex Lempertz Auktion Asiatische Kunst 1101, Köln 8./9. Dezember 2017, Los 6.

Abgebildet in: S. Winkelmann, K. Marquardt, Alte Kunst aus Afghanistan (2013) S. 369, Abb. S. 489 (Nr. Ck 2.1.317.P).


Schist relief with Buddha, height 14.5cm. length 24.5cm, depth 3cm. Buddha is depicted in the center under a canopy of leaves in a meditation seat on a throne, his right hand in abhaya mudra. On both sides adorants with folded hands and ornamental pillars. Gandhara, 2nd - 3rd century AD. Fragment with a wooden stand. Published!
Fragment, eingelassen in einen Holzsockel.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Fragment, eingelassen in einen Holzsockel.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 416
Kopf des Buddha.
Gandhara, 2. - 3. Jh. n. Chr. H 14,5cm. Aus dunkelgrauem Schiefer. Weich modellierter Kopf mit langgezogenen Ohren, Haar in bewegten Wellen. Stirnauge und Ushnisha. Modern gesockelt.

Provenienz: Ex Sammlung J.H., München, erworben späte 1990er bis vor 2004.

Head of Buddha, Gandhara, 2nd - 3rd century A.D. Height 14,5 cm. Dark grey schist. Softly modelled head with elongated ears, hair in moving waves. Forehead eye and ushnisha. Modern moulding. Break-off points, especially on the nose and earlobes.
Abbruchsstellen, v.a. an Nase und Ohrläppchen.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Abbruchsstellen, v.a. an Nase und Ohrläppchen.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 417
Zwei exquisite Paletten aus Gandhara-Schiefer.
Gandhara, ca. 2.- 3. Jh. n.Chr. a) Ø10,5 cm. Grüngrauer Schiefer. Kosmetiktablett, geteilt durch eine "T-Form", das obere Register zeigt zwei sich gegenüberstehende geflügelte Drachen in Hochrelief, die untere Hälfte des Tabletts ist durch stabile Wände in zwei Quadranten unterteilt und schafft so Mulden, vermutlich zum Mischen antiker Kosmetika. Stege und Umrandung ornamental, Rand auf der Unterseite mit stilisierten Blättern verziert. b) Ø 13,2cm. Grüngrauer Schiefer. Fein geschnitztes Kosmetiktablett, durch stabile Stege in sieben Segmente unterteilt, Die flache, schüsselförmige Schale hat einen verzierten Rand und eine figürliche Szene in Hochrelief im oberen Drittel, wobei der verbleibende Raum in drei rechteckige und eine runde, eingefasste, zentrale Vertiefung unterteilt ist. Ornamentale Verzierungen der Vertiefungen, zwei im Hochrelief geschnitzte, dreieckige Einfassungen mit Ornamentdekor im unteren Drittel.
2 Stück!

Provenienz: Ex Sammlung J.H., München, erworben späte 1990er bis vor 2004.

Steinpaletten dieser Art gehören zu den frühesten Funden gandharanischer Bildhauerei und wurden seit dem 2. Jahrhundert v. Chr. unter den indogriechischen und indoparthischen Königreichen hergestellt. Diese kleinen Schalen wurden in der Regel aus Schiefer, Serpentin oder Steatit geschnitzt und wurden vor allem in häuslichen Kontexten gefunden, was auf ihre Verwendung im Alltag als Toiletten- und Kosmetiktabletts schließen lässt. Die meisten dieser Steintabletts waren mit Bildern verziert, die von der hellenistischen, römischen und parthischen Kunst inspiriert waren. Gandharanische Künstler interpretierten Episoden aus klassischen Mythen neu, und zwar so, dass die dargestellten Szenen auch im Sinne der lokalen buddhistischen Ikonographie verstanden werden konnten. So entstand ein einzigartiger Synkretismus zwischen klassischen und buddhistischen Elementen.

Two exquisite Gandhara schist palettes. Gandhara, about 2nd - 3rd century AD. a) Ø10.5 cm. Green-grey schist. Cosmetic tray, divided by a T-shape, the upper register shows two winged dragons facing each other in high relief, the lower half of the tray is divided into two quadrants by stable walls, creating hollows, presumably for mixing antique cosmetics. Ornamental bars and border, rim on the underside decorated with stylised leaves. b) Ø 13.2cm. Green-grey schist. Finely carved cosmetic tray, divided into seven segments by stable bars, the shallow, bowl-shaped dish has a decorated rim and a figurative scene in high relief in the upper third, with the remaining space divided into three rectangular and one round, bordered, central recesses. Ornamental decorations in the recesses, two triangular borders carved in high relief with ornamental decoration in the lower third. Chipping at the edges.2 pieces!
Abbruchstellen an den Rändern.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Abbruchstellen an den Rändern.
Zuschlag Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Los 418
Zierappliken mit Yaksha aus Bein.
Indien, Shunga-Zeit, 1. Jh. v.Chr. H 13, 10,3 u. 8cm. Eine rundplastische und zwei reliefartige Darstellung der Yakshi, eines Naturgeistes oder einer Göttin niederen Ranges im Hinduismus und Buddhismus. Die Plaketten zierten als Beschläge wahrscheinlich Möbel. Abgebildet ist eine Frau mit freiem Oberkörper und reichlich Schmuck, der Unterkörper ist durch das Gewand verhüllt. 3 Stück!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Klaus Marquardt, Nordrhein-Westfalen, 1980er bis 2009.

Yakshi ist die weibliche Form der Yakshas, die als Hüter von in der Erde verborgenen Schätzen gelten und daher zum Anhang von Kubera, dem Gott des Reichtums, gezählt werden.

Decorative bone appliques depicting Yakshi, a female nature spirit or a lower-ranking goddess in Hinduism and Buddhism. The plaques were probably used to decorate furniture. A woman is depicted with her upper body bare and richly adorned, her lower body covered by the robe, height 13, 10.3 and 8cm. India, Shunga Period, 1st century BC. Intact. 3 pieces!
Intakt.; OBJEKTE; ASIEN;
Erhaltung:  Intakt.
Mein Gebot     Schätzpreis
Details
Seite 21 von 30 (584 Ergebnisse total)