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Onlinekatalog (Archiv)

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Auktion 279  -  09.07.2021 10:00
Kunst der Antike, Afrika, Asiatica, Präkolumbische Kunst

Seite 25 von 46 (903 Ergebnisse total)
Los 481
Manjushri.
Tibet, 18. - 19. Jh. H 21,2cm. Bronze feuervergoldet. Der Bodhisattva der transzendenten Weisheit thront auf der doppelten Lotosbasis. Er trägt ein schlichtes Dhoti und ist mit zahlreichen Juwelen geschmückt. Das Haar ist in einem doppelten Chignon gesammelt, auf dem Kopf eine prächtige Bodhisattvakrone. In seiner Rechten hebt er das khadja (Schwert, das "die Unwissenheit abschlägt"), die Linke ist in einer Variation der Vitarka Mudra vor der Brust; an den Seiten von der Gottheit formen sich dekorative Ranken, die von rechts das Buch der transzendenten Weisheit prajnaparamita vorbringen. Die Unterseite mit kleinem visvavajra Zeichen.

Provenienz: Ex Sammlung H. N., Franken, seit 1987 in Deutschland.

Bronze gilded figure of Manjushri, enthroned on a double lotus base. Wearing a simple dhoti and adorned with jeweled bracelets and necklaces. The hair is tightened to a double chignon, the head bearing a splendid crown. He rises his sword khadja with his right and holds his left in Vitarka mudra; to his side the book of Transcendent Wisdom prajnaparamita is supported by a decorative tendril. On the bottom lid a small visvavajra symbol. Tibet, 18th - 19th century. Some wear of the gold layer, partially light patina, otherwise intact.
Vergoldung teilweise abgerieben, partiell leichte Patina, sonst intakt.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Vergoldung teilweise abgerieben, partiell leichte Patina, sonst intakt.
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Los 482
Seltene Figur des Vaishravana.
Sinotibetisch, 18. Jh. H 19,5cm. Bronze feuervergoldet. Der weltliche Wächter des buddhistischen Glaubens und der "König des Nordens" sitzt auf einem Schneelöwen. Angezogen mit einer Kriegsrüstung und Stiefeln, einem Schal um die Schultern und einer Krone. In seiner linken Hand hält er eine Manguste als Symbol des Reichtums, in der Rechten befand sich ursprünglich ein langer Stock mit einer Fahne (das beweist das Standloch im Boden), nun hält er ein später zugefügtes Attribut. Der Lotos-Sockel ist von unten durch eine mit vajra verzierte Plakette verschlossen. Ausgezeichneter Stil, feine Bearbeitung!

Provenienz: Ex Sammlung A. E. O., Rheinland; erworben im Rheinland 2008 oder 2009; ex Gorny & Mosch München, Auktion 275, 2020, Los 600 (zugeschlagen mit 6.000 aber nicht bezahlt!).

Rare gilded bronze figure of Vaishravana. The protector deity, named King of the North, depicted sitting on a snow lion (later tradition), wearing armor and a crown, holding a mongoose as a symbol of wealth and an attribute added in modern times (originally holding a banner on a long pole - confirmed by the hole in the ground in front of the figure). The bottom closed and incised with a vajra depiction. Sinotibetan, 18th century. Excellent style, fine detailled work! Gilding partially rubbed off, attribute in the right hand modern, tiny dent on the nose, otherwise very good condition.
Vergoldung partiell abgerieben, Attribut in der rechten Hand ersetzt, winzige Delle auf der Nase, sonst sehr gute Erhaltung.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Vergoldung partiell abgerieben, Attribut in der rechten Hand ersetzt, winzige Delle auf der Nase, sonst sehr gute Erhaltung.
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Los 483
Kleine Figur des Amitabha Buddha.
Tibet, 17. - 18. Jh. H 16,3cm. Bronze feuervergoldet, Reste der blauen und roten Bemalung am Haar und an den Lippen. Der Buddha sitzt auf einem doppelten Lotosthron, angezogen mit einer samghati-Robe, die seine rechte Schulter frei lässt; seine Hände sind in Dhyana Mudra gelegt und halten eine Almosenschale. Die tiefen Halsfalten und langen Ohrläppchen rahmen das Gelassenheit ausdrückende Gesicht. Auf der Stirn liegt das Urna ("Dritte Auge"); das kurze Haar mit Ushnisha bekrönt mit einem Juwel.

Provenienz: Ex Sammlung H. N., Franken; seit 1987 in Deutschland.

Bronze gilded figure of Amitabha Buddha, sitting on a double lotus throne. Wearing a samghati robe his right shoulder stays opened; his hands laying in Dhyana mudra, carrying the alms bowl. The short hair with Ushnisha is crowned by a jewel. With rests of red and blue pigment. Tibet, 17th - 18th century. Bowl replaced, lid not preserved, otherwise intact.
Schale ergänzt, Unterdeckel nicht erhalten, sonst intakt.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Schale ergänzt, Unterdeckel nicht erhalten, sonst intakt.
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Los 484
Kleine Figur des Amitayus.
Tibet, 18. - 19. Jh. H 16,3cm. Bronze feuervergoldet, Haar mit blauem Pigment. Der Buddha Amitayus ("Unermessliches Leben") auf einem doppelten Lotosthron. Seine Hände in Dhyana Mudra tragen ein prächtiges Gefäß. Er trägt ein kurzes dhoti und einen leichten Umhang über seinen Schultern; der Körper ist mit mehreren Ketten und Bändern geschmückt und der Kopf mit großen Ohrringen und Krone. Das Haar ist in ein hohes, ausgearbeitetes Chignon gekämmt; die leicht geöffneten Augen des Buddha und der Mund zeigen die Resten der Bemalung; an der Stirn das augenförmige Urna. Die Unterseite mit vergoldetem visvavajra Zeichen.

Provenienz: Ex Sammlung H. N., Franken, erworben 1992, seitdem in Deutschland.

Bronze gilded figure of Amitayus on a double lotus base, with his hands in Dhyana mudra holding an elaborate vessel. Wearing a short dhoti, a light cloak around shoulders and adorned with many bracelets, necklaces and a big crown. The hair is tightened to a high, elaborate chignon; on the slightly opened eyes and lips traces of color are still well preserved; on the forehead an eye-shaped Urna. On the bottom lid a gilded visvavajra symbol. Tibet, 18th - 19th century. Some wear of the gold layer, partially light patina, stones in the earrings modern, otherwise intact.
Vergoldung teilweise abgerieben, partiell leichte Patina, Steine an den Ohrringen modern, sonst intakt.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Vergoldung teilweise abgerieben, partiell leichte Patina, Steine an den Ohrringen modern, sonst intakt.
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Los 485
Akshobhya Buddha.
Birma, Mandalay, 19. Jh. H 81,5cm. Bronze gegossen, Details mit roter Bemalung, mit Resten der Vergoldung. Akshobhya (sanskr. "Der Unbewegliche/Unerschütterliche"), einer der fünf Dhyani Buddhas, ist hier in seiner traditionellen späteren Ikonographie dargestellt. Er sitzt in Meditationshaltung, seine Hände in bhumisparsa Mudra: die Rechte berührt die Erde und die Linke, auf dem Schoß ruhend, hält ein Juwel. Er trägt ein langes antaravasaka, sowie eine lange prächtige Kette und Armreife, die mit grünen und roten Glassteinen verziert sind; auf seinem Kopf ist ein siebenstrahliges Diadem mit seitlichen schmetterlingsflügelartigen Aufsätzen und eine hohe Krone. Rückseite auch plastisch bearbeitet.

Provenienz: Ex süddeutscher Schlossbesitz 1970er Jahre; in Deutschland seit vor 1980.

Large bronze figure of Akshobhya Buddha. Details in red, rests of gilding. Akshobhya (sanskr. The Immovable/Imperturbable) - one of the Dhyani Buddhas, presented here in his traditional late iconography. Sitting in meditation pose padmasana, his hands in bhumisparsa mudra: the right one touches the Earth and the left, resting on the laps, holding a jewel. He is wearing a long antaravasaka robe, as well as a long splendid necklace and handcuffs, decorated with red and green glass pearls; on his head a seven-rayed diadem, with side pieces in form of butterfly wings, and a high crown. Backside also sculpted. Burma, Mandalay, 19th century. Light green patina, otherwise intact.
Hellgrüne Patina, sonst intakt.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Hellgrüne Patina, sonst intakt.
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Los 486
Meditierender Ananda.
Thailand, Rattanakosin Periode, 19. Jh. H 44cm. Bronze gegossen, Lackfassung mit Vergoldung, teilweise bemalt. Der Primärschüler des Buddha auf einem hohen Lotossockel in dhyanasana sitzend dargestellt. Gekleidet in ein langes sanghati, das seine rechte Schulter nackt lässt. Seine Rechte liegt in der bhumisparsa Mudra, die Erde berührend, seine Linke hielt ursprünglich ein Attribut (wohl Buchrolle). Kurzes Haar mit deutlicher Haarlinie, gelassener Gesichtsausdruck, halbgeschlossene Augen mit Pigment bemalt.

Provenienz: Ex süddeutscher Schlossbesitz 1970er Jahre; in Deutschland seit vor 1980.

Ananda in meditation. Bronze, laquer and gilding, partially painted. The primary student of Buddha sitting in dhyanasana on a high lotus base. Wearing a long sandhati, that leaves his right shoulder naked. His right hand touches the Earth, his left hand probably held a book scroll. Short hair with distinct hair line, serene face expression, slightly opened eyes defined with pigment. Thailand, Rattakosin period, 19th century. Severe losses in laquer layer, some guilding touch up.
Große Absplitterungen der Lackschichten, Vergoldung teilweise retuschiert.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Große Absplitterungen der Lackschichten, Vergoldung teilweise retuschiert.
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Los 487
Amida Nyorai.
Japan, Edo-Zeit, 18. - 19. Jh. H Figur 35cm, H gesamt 60cm. Zypressenholz, vergoldet. Meditierender Amitabha Buddha in padmasana sitzend, hebt seine Rechte in abhaya Mudra. Er ist in eine buddhistische Robe gekleidet, bei näherer Betrachtung sind die Reste der ornamentalen Verzierung des Stoffes sichtbar. Zwei Glassteine sind in die Stirn (Urna) und im Haar eingelegt. Die leicht geöffneten Augen sind eingelegt und wirken lebendig, die Augenbrauen und der Schnurrbart sind mit feinen Linien im schwarzen Lack angedeutet. Im Rücken zwei kleine Öffnungen für den nun fehlenden Halo. Er thronte auf einem Lotus, darunter runde Basis mit zwei Registern auf vier Füßen und mit rückwärtiger Stütze. Vergoldung weitestgehend abgerieben, rechte Hand ergänzt, linke mit fehlenden Fingern, Stein an der Stirn ergänzt, kleine Fehlstellen im Haar, Figurenuntersetzer ergänzt, Lotusregister nicht erhalten.

Provenienz: Ex süddeutscher Schlossbesitz 1970er Jahre, in Deutschland seit vor 1980.

Gilded wooden figure of Amida Nyorai, sitting in padmasana, holding his right hand in abhaya mudra; wearing a robe with rests of an ornamental decoration that covers his body; two stones in the forehead (urna) and hair; beautiful, realistically inlayed eyes, eyebrows and moustaches indicated in black laquer. Amida is throning on a lotus (not preserved), supported by a round, two-registered base on feet. Japan, Edo, 18th - 19th century. Gilding mostly rubbed off. Right hand restored, left with missing fingers, stone in the forehead modern, small chipping at hair; upper part of the base mostly lost and partially restored.
; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
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Los 488
Feine Altarfigur des Jizo Bosatsu.
Japan, Edo, 17. - 18. Jh. H Figur 26cm, H Ständer 19cm. Zypressenholz in yosegi zukuri Technik lackiert, vergoldet und farbig gefasst. Der Bodhisattva, als Mönch dargestellt, wird in Japan hauptsächlich als Beschützer der Kinder verehrt. Hier ist er gerade stehend dargestellt, der rechte Fuß ist leicht nach vorne gesetzt, seinen Eintritt in die Welt andeutend; in seiner rechten Hand befand sich früher ein shakujo Stock, und in seiner Linken das wunscherfüllende Juwel (jap. nyoi-hoshu). Der prächtige Stoff seiner buddhistischen Robe ist mit kunstvoll aufgetragenen, farbigen Muster verziert. Gewölbte, dünne Augenbrauen betonen die mit Kristall eingelegten Augen, sowie sein Drittes Auge in Form eines Glassteins. Auf einem für die Edo-Zeit typischen mehrstöckigen Ständer. Am Kopf abgeplatzte Farbschicht und ein Riss, kleine Kratzer, Hände wohl ergänzt, ein Fuß wiederangesetzt, ein Teil der Robe beschädigt; Ständer gut erhalten.

Provenienz: Ex Butterscotch Gallery Auction 12.04.2015.

Fine altar figurine of Jizo Bosatsu. Cypress wood in yosegi zukuri technique, laquered, gilded and polychrome. The Bodhisattva, being depicted as a monk, is worshipped in Japan mainly as a protector of children. In his right hand a shakujo staff and in his left a wish-granding jewel (both missing). The rich materials of his robes are attested through elaborately drawn colorfull patterns. Arched eyebrows accent the crystal inlayed eyes and the third eye marked with a glass stone. Standing on a multifloored stand typical for the Edo period. Japan, Edo, 17th - 18th century. Laquer chipped off and a crack at vertex, some scratches, hands restored, one foot reattached, a damage at the robe; stand in good condition.
; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
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Los 489
Kalender Thangka oder die Srid-Pa-Ho Schutzmandala.
Tibet, um 1900. 36,5 x 25cm. Gouache auf Baumwolle. In der Mitte, auf seinem Rücken liegend, die mythische Schildkröte Gigant Rubal; in ihren ausgestreckten Gliedmaßen hält sie vier Frösche, die die Elemente der Erde repräsentieren; ihr Schild ist in Flammen der Weisheit gehüllt. Auf ihrer Unterseite neun farbige Quadranten mit magischen Zahlen, umgeben von acht I-Ching-Trigrammen, weiters mit zwölf Tieren des chinesischen Zodiak. Unter dem Rubal sieben Symbole der Wochentage, Himmelskörper und Elemente, sowie Kopf des Rahu als Finsternis. Links oben von der Mandala Symbol der "Allmächtigen zehn Silben" (tib. Nam-chu Wang-den), rechts neun Quadranten mit Gebeten; links unten ein weiterer Rubal mit Gebetsringen und Trigrammen mit magischen Zahlen, rechts ein achtpassiger Lotos mit Schutz-Mantras. An den Seiten zwei große Fahnen mit Trigrammen, gekrönt mit Triratna. Oben auf den Lotosblüten drei schützende Figuren der Bodhisattvas Vajrapani, Manjushri und Avalokiteshvara. Im unteren Bereich eine große Kartouche mit Inschrift. Rückseite mit Inschrift.

Provenienz: Ex süddeutscher Schlossbesitz 1970er Jahre; in Deutschland seit vor 1980.

Calendar Thangka or Srid-Pa-Ho protection Mandala. Gouache on cotton. In the middle a mythical turtle laying on his spine; in his streched out limbs four demon frogs, representing four elements; his shell in flames of wisdom. On his underside nine magic numbers, encircled by eight I Ching trigramms, further with twelve animals of chinese zodiac. Under Rubal seven symbols of the seven days of the week, celestial bodies and elements, as well as a head of Rahu as an eclipse. To the upper left from the Mandala symbol of All Powerful Ten (tib. Nam-chu Wang-den), to the right nine panels with prayers; to the lower left another Rubal with rings of prayer and trigramms, to the right an eight-petalled Lotus with mantras. On the sides two large banners with trigramms. Above all three Bodhisattvas: Vajrapani, Manjushri and Avalokiteshvara. In the bottom a cartouche with an inscription. Inscription also on the back. Tibet, around 1900. Edges damaged, rests of an old binding, in upper part five fissures, partially worn pigment.
Ränder beschädigt, Resten von alter Bindung, im oberen Teil fünf Risse, partiell abgenutzte Stellen.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Ränder beschädigt, Resten von alter Bindung, im oberen Teil fünf Risse, partiell abgenutzte Stellen.
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Los 490
Thangka mit Avalokiteshvara.
Tibet, 18. Jh. 60 x 24cm. Gouache auf Baumwolle. Im Zentrum auf einem großen Lotos thront in dhynasana der vierärmige Bodhisattva, seine Hände in manidhara Mudra, mit blauem Juwel, die sekundären Hände mit einer Lotosblüte und Rosenkranz. Über ihm in einer Wolken-Aureole der Buddha Amitabha, an den Seiten weitere sechs von "Den Sieben Buddhas der Vergangenheit", mit verschiedenen Körperfarben und Attributen. Unter dem Bodhisattva ein zornvoller Yidam (Schutzgottheit) in pratjalidhasana, mit einer Fahne und Lasso. Rechts von ihm ein Fenster mit einer knienden Stifterfigur, der wohl als Ladakhi oder Kinnauri zu identifizieren ist; links eine Stupa. Das Ganze vor einem Landschaftshintergrund.

Provenienz: Ex süddeutscher Schlossbesitz 1970er Jahre; in Deutschland seit vor 1980.

Thangka with Avalokiteshvara. Gouache on cotton. In the center, enthroned on a large lotus four-armed Bodhisattva, his hands in manidhara mudra with the blue jewel, the secondary hands holding a lotus and a rosary. Above him in the clouds a figure of Amitabha Buddha and on the sides other six of The Seven Buddhas of the Past, with different body colors and attributes. Under the Bodhisattva a wrathful Yidam with a banner and a lasso. Next to him a window with a kneeling donor, probably a Ladakhi or Kinnauri; to the other side a stupa. All on a landscape background. Tibet, 18th century. Fire damages to the upper right, partially worn pigment layer and fissures.
Brandspuren oben rechts, partiell abgenutzte Stellen und Risse.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Brandspuren oben rechts, partiell abgenutzte Stellen und Risse.
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Los 491
Großer Gau-Kasten mit Textilhülle.
Tibet, spätes 19. - frühes 20. Jh. H 17,5cm. Silber, Kupfer, getrieben und ziseliert. Reich dekorierter Deckel, gerahmtes "Fenster" mit Dreiblatt-Bogen und einem Zaun aus sechs kleinen Vasen mit dharmachakra; umgeben von Ashtamangala Symbolen (acht Hauptsymbole des Vajrayana-Buddhismus), Symbol der "Drei Juwelen des Buddhismus" (Buddha, Dharma und Sangha) von oben und Kopf eines Kirtimukha von unten, der die Ranken (anstatt Schlangen) zerbeißt. An den Seiten des Kastens je zwei Henkel. Die dazugehörige Hülle aus rotem Samt mit Goldstickerei schützt den Kasten.

Provenienz: Ex Sammlung E. P.; in Deutschland seit 1985.

Large Gau reliquary shrine of silver and copper with original textile cover. Finely decorated, a trefoil window with a fence made of six vases holding dharmachakras, surround by ashtamangala symbols, a symbol of Three Jewels and a head of kirtimukha. On each side of the shrine two handles. The case of red textile with golden thread ornaments. Tibet, late 19th - early 20th century. Plaquette with a deity missing, case with traces of use, but intact.
Gottheitsdarstellung nicht erhalten, Hülle etwas abgenutzt, aber intakt.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Gottheitsdarstellung nicht erhalten, Hülle etwas abgenutzt, aber intakt.
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Los 492
Schönes Sino-Mongolisches Gefäß.
Mongolei 18.-19. Jh., Jade-Teile Qing Dynastie, China. H 23,5cm. Silber, Jade, verziert mit Türkis, Korallen, Lapislazuli und Achat. Apfelförmig, mit Standfuß und abnehmbarem Deckel. Aufwändig getriebener Silberdekor mit Ranken und geometrischem Muster; an vier Seiten große rechteckig gefasste Einlagen aus Jade mit feiner Schnitzarbeit, jeweils gerahmt durch eine Reihe von Lotosblütenblättern. Am Fuß sowie an der Schulter eingelegte Bänder, daneben sowie zwischen den Jade-Einsätzen jeweils vier feine, farbig eingelegte Blüten. Deckel aus großem fünfpassigen Jadeteil mit einem doppelten Lotosblüten-Aufsatz, gekrönt mit einem Mutter- und Kind-Tiger-Paar aus Jade.

Provenienz: Ex süddeutscher Schlossbesitz 1970er Jahre; in Deutschland seit vor 1980.

Beautiful sino-mongolian ritual vessel. Silver, jade, coralls, turquoise, lapis lazuli, agate. Fine chased silver body, with geometrical and tendril motives; on four sides large rectangular inlays of carved jade, each framed by a row of lotus petals. On the foot and at shoulder inlaid bands, next to these, as well as in between the jade carvings in total sixteen inlaid blossoms. Lid of a large five-pass jade piece, topped with an inlaid silver holder and a carved couple of mother and child tigers. Mongolia, 18th - 19th century; jade pieces Qing dynasty, China. Some stones reattached or missing, top piece reattached, otherwise very good condition.
Einige Steine wieder angesetzt oder fehlend, Bekrönung wieder angesetzt, sonst sehr guter Zustand.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Einige Steine wieder angesetzt oder fehlend, Bekrönung wieder angesetzt, sonst sehr guter Zustand.
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Los 493
Große polychrome Kraak-Platte für den Export nach Holland.
China, Ming Dynastie, 17. Jh. ø 49,5cm. Bemalung in blau unter der Glasur, sowie in rot, mit Resten der kalten Vergoldung. Leicht nach außen gezogene Seiten mit flachem Rand in Form von Lotusblütenblättern. Im achtpassigen Medaillon eine Vase mit zwei Gegenständen und Blumen auf einer Basis in Form von Baumwurzeln. An den Seiten acht Felder mit vier verheißungsvollen Symbolen und vier fruchttragenden Pflanzen. Dazwischen Felder mit geometrischen Mustern.

Provenienz: Ex süddeutscher Schlossbesitz 1970er Jahre; in Deutschland seit vor 1980.

Large polychrome kraak plate for export to Holland. White and blue, painted with red as well as rests of gilding. Slightly curved outwards edges in form of flat lotus petals. In the eight-pass medallion a vase with two objects and flowers, standing on a base in form of tree roots. On the sides eight panels with four auspicious objects and four fruiting plants. Fields in between with geometrical patterns. China, Ming dynasty, 17th century. Mounting (20th century) eclipses the bottom, partially rubbed off pigment and gilding layer, otherwise intact.
Montierung zum Aufhängen (20. Jh.), Boden unsichtbar, Bemalung und Vergoldung teilweise abgerieben.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Montierung zum Aufhängen (20. Jh.), Boden unsichtbar, Bemalung und Vergoldung teilweise abgerieben.
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Los 494
Große blauweiße Swatow-Schale.
China, Ming Dynastie, 16. - 17. Jh. ø 36,3cm. Im Medaillon stehender Phoenix nach rechts sich umdrehend, von Obstbäumen und Blumen umgeben. Am Rand aufgeteilte pflanzliche Motive. An der Außenseite schlichter abstrakter Dekor.

Provenienz: Ex süddeutscher Schlossbesitz 1970er Jahre; in Deutschland seit vor 1980.

Large blue and white Swatow bowl. In the medallion phoenix surrounded by trees and flowers. Border with divided vegetal motifs. Second side with simple abstract decor. China, Ming Dynasty, 16th - 17th century. Intact.
Intakt.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Intakt.
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Los 495
Feiner gerippter Krug der Cizhou Ware.
China, Song Dynastie, 12. - 13. Jh. H 19,8cm. Heller Überzug und schwarze Glasur. Bauchiger, dicht gerippter Körper mit breitem Standfuß, einem Henkel und kleinem spitzen Ausguss, sowie tailliertem Hals mit trichterförmiger Mündung. Mit TL-Analyse!

Provenienz: Ex süddeutscher Schlossbesitz 1970er Jahre; in Deutschland seit vor 1980.

Fine Cizhou ware ribbed ewer. Light slip with black glaze. Compressed globular, tightly ribbed body with a wide foot, a handle and a pointed spout, as well as a waisted neck with a flat funnel mouth. China, Song Dynasty, 12th - 13th century. Intact. With a TL-analysis!
Intakt.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Intakt.
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Los 496
Großes Vorratsgefäß vom Typus Hu.
China, im Stil der Han Dynastie (202 v. Chr. - 220 n. Chr.), 19. - 20. Jh. (?). H 43cm. Rötlicher Ton mit dunkelgrüner Bleiglasur. Bauchiges Gefäß mit breiter Standfläche und massivem Hals. Am Körper und an der Schulter je drei Rippen, an den Seiten zwei taotie Masken, die an die Ösen von Bronzegefäße erinnern.

Provenienz: Ex Sammlung M. M., Südbayern; in Deutschland seit vor 1990.

Large storage jar of Hu type. Reddish clay with dark green glaze. Body decorated with rings and two handles with taotie masks, reminding of bronze vessels. China, in style of Han Dynasty (202 BC - 220 AD), 19th - 20th century (?). Large fragment of the neck reattached and repaired, light silver patina.
Ein großes Fragment am Hals weider angesetzt und retuschiert, leichte silberne Patina.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Ein großes Fragment am Hals weider angesetzt und retuschiert, leichte silberne Patina.
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Los 497
Große Cloisonné Vase.
China oder Japan, 20. Jh. H 37,5cm. Bronze mit farbigem Emaille. Hohe Vase mit breitem Fuß und breiter Schulter. Im unteren Bereich des Körpers, an der Schulter und am Rand Bänder mit geometrischen und vegetabilen Motiven; am Körper, auf dem blauen, ornamentalen Hintergrund Darstellungen der Magnolien- und Päonienzweigen, sowie eines Vogels; am Hals ein breites Band mit Ranken und geschlossenen Chrysanthemenblüten. Boden nicht emailliert.

Provenienz: Ex Sammlung H. N., Franken, erworben 1980 im Friendship-store in Shanghai, seitdem in Deutschland.

Large Cloisonné vase. The lower part of the body, shoulder and the rim bands decorated with geometric and vegetal motives; body with an ornamental blue background, depicting magnolia and peonies, as well as a small bird in between; neck with a band of vines and closed chrysanthemum buds. Bottom without enamel. China or Japan, 20th century. Intact.
Intakt.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Intakt.
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Los 498
Schnupftabakfläschchen in Fruchtform.
China, späte Qing Dynastie. H 6,9cm. Bernsteinfarbener Achat, Stöpsel aus rötlichem Achat, Löffel aus Bein. Körper in Form einer Frucht, von einer Seite eine im erhabenen Relief fein geschnitzte kleine Frucht mit einem Blatt und langen Ranken.

Provenienz: Ex süddeutscher Schlossbesitz 1970er Jahre; in Deutschland seit vor 1980.

Snuff bottle in form of a fruit. Amber agate, stopper of reddish agate, spoon of bone. On a side smaller fruit with a leaf carved in high relief. China, late Qing Dynasty. Intact.
Intakt.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Intakt.
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Los 499
Schnupftabakfläschchen aus Lapislazuli.
China, späte Qing Dynastie. H 6,8cm. Originalstöpsel aus Lapislazuli, Metallkragen und Löffel aus Bein. Mit breiten Schultern und ovalem Fuß.

Provenienz: Ex süddeutscher Schlossbesitz 1970er Jahre; in Deutschland seit vor 1980.

Snuff bottle of lapis lazuli, original stopper of same stone, metal collar and spoon of bone. With wide shoulders and oval foot. China, late Qing Dynasty. Intact.
Intakt.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Intakt.
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Los 500
Zwei seltene Schnupftabakfläschchen.
China, späte Qing Dynastie. H 8,9 und 7,7cm. Ein längliches Fläschchen aus grau-bräunlichem Quarz mit dunklen Fasern, mit Stöpsel aus Jade und Kragen aus Stein, und ein Fläschchen mit ovalem Standfuß, wohl aus Seeigel-Fossilie, mit Stöpsel aus Malachit und Kragen aus blauem Stein, sowie ein Löffel aus Bein.

Provenienz: Ex süddeutscher Schlossbesitz 1970er Jahre; in Deutschland seit vor 1980.

Two rare snuff bottles: one elongated bottle of grey-brown quartzite with dark fibers, stopper of jade and stone collar, second with an oval foot, probably of a sea urchin fossil, with stopper of malachite, blue stone collar and a bone spoon. China, late Qing Dynasty. One bottle with some scratches at the lower part and the spoon not reachable, otherwise intact.
Ein Fläschchen etwa verkratzt in der unteren Partie und Löffel nicht mehr zum Rausnehmen, sonst intakt.; OBJEKTE; MISCELLAN; ASIEN
Erhaltung:  Ein Fläschchen etwa verkratzt in der unteren Partie und Löffel nicht mehr zum Rausnehmen, sonst intakt.
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