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Onlinekatalog (Archiv)

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Auktion 260  -  18.12.2018 10:00
Kunst der Antike

# 30081–30100 von 35865

OBJEKTE | GLAS | diverse

Los 352
Blaue Rippenschale.
Italien, 1. Jh. n. Chr. H 5,8cm, Ø 10,4cm. Steilwandige Schale mit gekniffenen Rippen bis zum Boden und breitem Rand. Im Inneren am Rand einzelner und in der Mitte doppelter Schliffring.

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz, 1970-1999.

Vgl. S. M. Goldstein, Pre-Roman and Early Roman Glass in The Corning Museum of Glass (1979) S. 154, Nr. 331.


Italian ribbed bowl of blue glass with incised horizontal lines inside, 1st century AD. Reattached and restored.
Geklebt, ergänzt.; OBJEKTE; GLAS; diverse
Erhaltung:  Geklebt, ergänzt.
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Los 353
Zarte Rippenschale.
Mittelmeerraum oder Italien, 1. Jh. n. Chr. H 7,5cm, Ø 8,4cm. Gedrückt kugelförmige Schale aus braunem Klarglas mit gekniffenen Rippen bis zum Boden. Im Inneren unterhalb der Lippe ein Schliffring. Lippe mit abgesprengtem Rand. Mit dem Zertifikat von der Galerie Günter Puhze!

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz, 1970-1999.

Vgl. A. von Saldern, Gläser der Antike in Sammlung Erwin Oppenländer (1974) S.101, Nr. 265.


Mediterranean or Italian small ribbed bowl of light brown glass with incised horizontal line inside, 1st century AD. Rim partially restored, iridescence. Accompanied with a certificate from the Gallery Günter Puhze!
Teilweise ergänzt, Iris.; OBJEKTE; GLAS; diverse
Erhaltung:  Teilweise ergänzt, Iris.
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Los 354
Zarte Rippenschale.
Mittelmeerraum, 1. Jh. n. Chr. H 6,8cm, Ø 9,2cm. Gedrückt kugelförmige Schale aus hellblauem Glas mit gekniffenen Rippen und breitem Rand. Unterhalb der Lippe ein Schliffring. Mit dem Zertifikat und Kopie der Rechnung von der Galerie Günter Puhze!

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz, 1970-1999.

Vgl. Y. Israeli, Ancient Glass in the Israel Museum (2003) S. 119, Nr. 113.


Mediterranean small ribbed bowl of light blue glass with incised horizontal line inside, 1st century A.D. Two small dents in the rim, intact. Accompanied with a certificate and a copy of an invoice from the Gallery Günter Puhze!
Zwei kleine Bestoßungen an der Lippe, sonst intakt.; OBJEKTE; GLAS; diverse
Erhaltung:  Zwei kleine Bestoßungen an der Lippe, sonst intakt.
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Los 355
Rippenschale.
Östlicher Mittelmeerraum, 1. Jh. v. Chr. H 5,3cm, Ø 11,5cm. Steilwandige Schale aus hellblauem Glas mit leicht gekniffenen Rippen bis zum Boden. Im Inneren unterhalb der Lippe einzelner und in der Mitte des Körpers doppelter Schliffring.

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz, 1970-1999.

Vgl. Y. Israeli, Ancient Glass in the Israel Museum (2003) S. 80, Nr. 68; A. von Saldern, Gläser der Antike in Sammlung Erwin Oppenländer (1974) S. 94, Nr. 249.


Eastern Mediterranean ribbed bowl of light blue glass with incised horizontal lines inside, 1st century BC. Small scratches on base, intakt.
Feine Kratzer am Boden, intakt.; OBJEKTE; GLAS; diverse
Erhaltung:  Feine Kratzer am Boden, intakt.
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Los 356
Rippenschale.
Östlicher Mittelmeerraum oder Italien, 1. Jh. n. Chr. H 4,2cm, Ø 12,7cm. Aus hellblauem Glas mit kurzen Rippen bis zum Boden und abgesetztem schmalem Rand. Im Inneren ein dünner Doppelschliffring.

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz, 1970-1999.

Vgl. A. von Saldern, Gläser der Antike in der Sammlung Erwin Oppenländer (1974) S. 96, Nr.256.


Eastern Mediterranean or Italian ribbed bowl of light blue glass with incised horizontal lines inside, 1st century AD. Reattached and restored, beautiful light iridescence.
Geklebt und ergänzt, feine Iris.; OBJEKTE; GLAS; diverse
Erhaltung:  Geklebt und ergänzt, feine Iris.
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Los 357
Rippenschale.
Östlicher Mittelmeerraum, 1. Jh. n. Chr. H 5,9cm, Ø 12,3cm. Steilwandige Schale aus grünem Glas mit kurzen, rundlichen Rippen und schmalem Rand. Im Inneren unterhalb der Lippe ein Schliffring. Mit dem Zertifikat von der Galerie Günter Puhze!

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz, 1970-1999.

Vgl. A. von Saldern, Gläser der Antike in der Sammlung Erwin Oppenländer (1974) S. 95, Nr.250.


Eastern Mediterranean ribbed bowl of light green glass with incised horizontal line inside, 1st century AD. Reattached, fissure in the wall, partially covering. Accompanied by a certificate from the Gallery Günter Puhze!
Geklebt, Sprung in der Wandung, partiell Belag.; OBJEKTE; GLAS; diverse
Erhaltung:  Geklebt, Sprung in der Wandung, partiell Belag.
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Los 358
Rippenschale.
Östlicher Mittelmeerraum oder Italien, 1. Jh. n. Chr. H 4,5cm, Ø 16,6cm. Flache Schale aus hellblauem Glas mit langen Rippen bis zum Boden und schmalem Rand. Innen ein dünner Schliffring unterhalb der Lippe und Doppelschliffring am Boden.

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz, 1970-1999.

Vgl. A. von Saldern, Gläser der Antike in der Sammlung Erwin Oppenländer (1974) S. 96, Nr.254; S. M. Goldstein, Pre-Roman and Early Roman Glass in the Corning Museum of Glass (1979) S. 153, Nr. 328.


Eastern Mediterranean or Italian ribbed bowl of light blue translucent glass with incised horizontal lines inside, 1st century AD. Reattached, restored, fissures, covering.
Aus mehreren Fragmenten geklebt, Sprünge und Ergänzung, außen starker Belag.; OBJEKTE; GLAS; diverse
Erhaltung:  Aus mehreren Fragmenten geklebt, Sprünge und Ergänzung, außen starker Belag.
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Los 359
Dünnwandiger Teller.
Östlicher Mittelmeerraum, 2. Jh. n. Chr. H 2,5cm, Ø 14,9cm. Flach, aus hell grünlichem Klarglas, mit gewölbter Wandung und ausgezogenem Standring mit dickerem Boden. Randkante nach Außen gefaltet. Zwei gekräuselte Griffe am Rand.

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz, 1970-1999.

Vgl. Y. Israeli, Ancient Glass in the Israel Museum (2003) S. 156, Nr. 154


Eastern Mediterranean plate of light green clear glass with tubular ring base, convex sides and crimped trails on the rim, 2nd century AD. Reattached, nearby small fissure, partially covering.
Geklebt, daneben kleiner Sprung, partiell Belag.; OBJEKTE; GLAS; diverse
Erhaltung:  Geklebt, daneben kleiner Sprung, partiell Belag.
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Los 360
Große Schale.
Vielleicht aus einer Kölner Werkstatt, Mitte 4. - Anfang 5. Jh. n. Chr. H 5,2cm, Ø 19cm. Flache Segmentschale aus hellgrünem Klarglas mit gerundetem Boden. Oben leicht nach außen schwingender, stark beschliffener Rand.

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz, 1970-1999.

Vgl. E. M. Stern, Römisches, byzantinisches und frühmittelalterliches Glas aus der Sammlung Ernesto Wolf (2001) S. 346, Nr. 194.


Central European big plate of light green clear glass, rim cut, mid 4th - early 5th century AD. Small fissures and dents, intact.
An einer Seite mehrere kleine Sprünge, intakt.; OBJEKTE; GLAS; diverse
Erhaltung:  An einer Seite mehrere kleine Sprünge, intakt.
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Los 361
Trichterbecher oder Lampe.
Östlicher Mittelmeerraum, 4. Jh. n. Chr. H 19,3cm. Konischer Becher aus grünlichem Glas mit kleinem gerundetem Boden und horizontalen Schliffringen auf dem Körper. Ein Schliffring unterhalb der Lippe, weiter unten teilen dreimal mehrere dünne Ringe den Corpus des Bechers in vier Zonen.

Provenienz: Ex Sammlung A.A., München, erworben zwischen 1992 und 1996.

Vgl. D. Whitehouse, Roman Glass in the Corning Museum of Glass I (1997) S. 250, Nr. 427.


Eastern Mediterranean conical beaker or lamp of green clear glass with incised horizontal lines, 4th century AD. Iridescence, intact.
Partiell Verwitterung, intakt, feine Iris.; OBJEKTE; GLAS; diverse
Erhaltung:  Partiell Verwitterung, intakt, feine Iris.
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Los 362
Trichterbecher oder Lampe.
Östlicher Mittelmeerraum, 4. Jh. n. Chr. H 17,1cm. Konischer Becher aus grünlichem Glas mit kleinem gerundetem Boden und horizontalem Schliffringen auf dem Körper. Ein dünner Schliffring unterhalb der Lippe, weiter unten teilen vier mal je drei dünne Ringen den Corpus des Bechers in vier Zonen.

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz, 1970-1999.

Vgl. D. Whitehouse, Roman Glass in the Corning Museum of Glass I (1997) S. 250, Nr. 427.


Eastern Mediterranean conical beaker or lamp of light green clear glass with incised horizontal lines, 4th century AD. Beautiful iridescence, intact.
Intakt, schöne Iris.; OBJEKTE; GLAS; diverse
Erhaltung:  Intakt, schöne Iris.
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OBJEKTE | NORDAFRIKA | diverse

Los 363
Satz von vier Eingeweidekrügen (Kanopen) des Djed-Ka-Re, Wesir von Oberägypten.
26. Dynastie, zwischen 663 und 525 v. Chr. I. Kanope des Amset: H 33cm. Alabaster, Deckel Menschenkopf. Eingeweidegefäß zur Aufnahme der Leber. Inschrift: (horizontal unter dem Rand) "Der Geehrte bei Amset", (vertikal in der Mitte) "Der Fürst des 12. Oberägyptischen Gaus (des Bergviper-Gaus), der göttliche Vater, der Rech-ni-sut (d.h. "der Verwandte des Königs"), Mundöffner in Letopolis, Vorsteher der Stadt, der Wesir Djed-Ka-Re, der Seelige". Pechspuren am Falz des Deckels und am Rand innen. Innen verschlossen mit Papier, der Inhalt mumifiziert und in Leinen gewickelt. Intakt.

II. Kanope des Hapi: H 40cm. Alabaster, Deckel Paviankopf. Eingeweidegefäß zur Aufnahme der Lunge. Inschrift: (vertikale Kolonne in der Mitte des Gefäßes) "Der Geehrte bei Hapi, Fürst des Gaues von Abydos, der Imi-Is des Schu und der Tefnut (d.h. "der zum Allerheiligsten des Schuh und der Tefnut gehört"), der Hesi-Ka in Abydos (d.h. einer der Oberpriester von Abydos), der Wesir Djed-Ka-Re, der Seelige". Pechspuren am Falz des Deckels und am Rand innen. Intakt.

III. Kanope des Duamutef: H 35cm. Alabaster, Deckel Schakalkopf. Eingeweidegefäß zur Aufnahme des Magens. Inschrift: (horizontal unter dem Rand)"Der Geehrte bei Duamutef", (vertikal in der Mitte) "Der Rech-ni-sut ("der Verwandte des Königs"), er führt in der Halle des Re (d.h. er gehört zur Priesterhierachie von Memphis), er ist Mundöffner in Letopolis und wacht über dem Geheimnis des Goldhauses (d.h. dem Schatzhaus des Ptah von Memphis), der Wesir Djed-Ka-Re, der Seelige". Pechspuren am Falz des Deckels und am Rand innen. Kleine Bestoßungen, sonst intakt.

IV. Kanope des Kebechsenuef: H 31 cm. Alabaster, Deckel Falkenkopf. Eingeweidegefäß zur Aufnahme der Unterleibsorgane. Inschrift: (horizontal unter dem Rand):"Der Geehrte bei Kebehsenuef", (vertikal in der Mitte) "Fürst des 12. Oberägyptischen Gaus, Oberpriester in Hierakonpolis, Schreiber im Tempel des Horus von Hipponon (?), der Rech-ni-sut (der Verwandte des Königs), der Vezir Djed-Ka-Re, er sei heil!" Pechspuren am Falz des Deckels und am Rand innen, schwarze Farbspuren an den Augen und am Schnabel. Kleine Bestoßungen, sonst intakt.

Diese vier Kanopenkrüge stammen aus dem Besitz des österreichischen Kaiserhauses und wurden zum ersten Mal von E. von Bergmann im Recueil des travaux relatifs à la philologie et larchéologie égyptiennes et assyriennes, Volume IX, Paris 1887, S. 57-59 Nr. 33, publiziert. Des weiteren erwähnt sie A. Weil 1908 in seiner Arbeit Die Veziere des Pharaonenreichs, S. 148, mit dem Aufbewahrungshinweis Kanopen, Wien. Nach dem Ersten Weltkrieg gelangten die Krüge wohl in den Kunsthandel, wo sie 1958 von der Frankfurter Münzhandlung E. Button verkauft wurden.


In Ägypten wurden schon seit dem Ende der 4. Dynastie, um etwa 2600 v. Chr., dem Verstorbenen im Verlauf des Mumifizierungsprozesses die Eingeweide entnommen und in vier Krügen, gesondert nach Leber, Lunge, Magen und Unterleibsorganen, beigesetzt. Dieser Brauch blieb charakteristisch für das ägyptische Begräbnis und erhielt sich bis in die späteste Zeit der ägyptischen Kultur. Da nach uralten Glaubensvorstellungen gerade die Eingeweide besonders intensiv die Wesenheit des Verstorbenen ausmachten, stellte man sie unter den Schutz der vier Horuskinder Amset, Hapi, Duamutef und Kebechsenuef. Sie zählten zu den niederen Totengöttern. Durch ihre enge Verbindung mit den zu schützenden Eingeweiden des Toten wurden die Schutzgötter mit diesen geradezu identisch. Deshalb formte man seit der 19. Dynastie, also ab etwa 1300 v. Chr., die Krüge in der mythischen Gestalt der Horuskinder: Amset als Menschenkopf, Hapi als Pavian, Duamutef als Schakal und Kebechsenuf als Falke. Die Kanopenkrüge wurden je nach Reichtum und Rang des Bestatteten aufwändig gestaltet. Der oben stehende Text nennt eine bemerkenswert große Anzahl priesterlicher und ziviler Titel des verstorbenen Wesirs. Die vorliegenden Kanopen sind besonders schöne Alabaster-Exemplare in feiner Ausführung.


Mit Kopie der 1887 erschienenen Publikation von E. von Bergmann sowie einem Schreiben der Frankfurter Münzhandlung E. Button von 1958 und einer fachmännischen Beschreibung von Dr. Werhahn, Universität Heidelberg.


A set of four Egyptian alabaster canopic jars, 26th dynasty, ca. 663 - 525 B.C., coming from the distinguished Collection of the Austrian Imperial Household. They once belonged to the vizier of Upper Egypt, Djed-Ka-Re.


Canopic jars were used to house the internal organs, which were removed from the body of the deceased during the process of mummyfication. They came in sets of four, one for each organ (liver, lung, stomach and intestines) to be wrapped and placed separatly. They were each considered designated under the protection of one of the Four Sons of Horus: the human-headed Imsety, protector of the liver; the baboon-headed Hapy, protector of the lungs; the jackal-headed Duamutef, protector of the stomache and the falcon-headed Qebehsenuef, protector of the intestines.


The jars of our set have cylindrical bodies swelling at the shoulder and tapering to the flat base; the conforming lids are finely sculpted faces, partly with traces of black pigment.


Each of the hieroglyphic inscriptions record the name of the owner Djed-Ka-Re, a high Egyptian official with the rank of a vizier of Upper Egypt holding moreover other important offices at court and religious positions:


I. Jar of Amset: The honoured with Amset, the Lord of the 12th district auf Upper Egypt, the divine father, the kings relative, the mouth opener and head of the city in Letopolis, the vizier Djed-Ka-Re, the blessed one.


II. Jar of Hapi: The honoured with Hapi, the Lord of the district of Abydos, who has access to the inner sanctum of Schuh and Tefnut, who is a Hesi-Ka priest in Abydos, the Lord of the 12th district auf Upper Egypt, the blessed one.


III. Jar of Duamutef: The honoured with Duamutef, related to the king, he is a high priest in Memphis, a mouth opener in Letopolis and keeper of the goldhouse of god Ptah at Memphis, the vizier Djed-Ka-Re, the blessed one.


Jar of Qebehsenuef:The honoured with Qebehsenuef, the Lord of the 12th district auf Upper Egypt, the high priest of Hierakonpolis, the scribe in the temple in Hipponon (?),the kings relative, the vizier Djed-Ka-Re, he may be safe.


With copy of the publication of E. von Bergmann from 1887, a letter from the Frankfurter Münzhandlung E. Button dated 1958 and a description from Dr. Werhahn, Universität Heidelberg.
; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
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Los 364
Kanopendeckel in Form eines Falkenkopfes.
664 - 330 v. Chr. H 12,8cm. Alabaster. Kanopenverschluss in Form des falkenköpfigen Horussohnes Kebehsenuef, der für den Schutz der Gedärme zuständig war. Details in feiner skulpturaler Qualität!

Provenienz: Seit ca. 1946 in deutschem Besitz.

Alabaster canopic lid in the form of the head of falcon-headed son of horus Qebesehnuef. Late Period, 664 - 330 B.C. Fine sculptural quality, intact.
Intakt.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Intakt.
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Los 365
Stele.
Ptolemäische Zeit, ca. 330 - 31 v. Chr. H 28,5cm (ohne Sockel), B 19,3cm, T 7,5cm. Kalkstein mit schwachen Spuren der ehemaligen farbigen Fassung. Grabstele mit halbrundem Abschluss und Darstellung im vertieften Relief. In der oberen Zone Flügelsonne, darunter zwei Uräusschlangen, die sich beiderseits eines Obelisken aufrichten. In dem sich anschließenden, zweigeteilten Bildfeld darunter sieht man auf der rechten Seite den Verstorbenen, der mit erhobenen Händen dem links thronenden Gott Re huldigt. In der linken Szene sitzt der Ba-(Vogel) des Verstorbenen vor Osiris, dem König der Toten. Darunter verläuft eine vierzeilige, horizontale Hieroglyphen-Inschrift, die sich auf den 85. Spruch des Totenbuches bezieht, in dem der Verstorbene erklärt, dass er "als lebendiger Ba" Gestalt annehmen kann.

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Lammers, Hamburg, seit vor 1966.

Grave stele, made from limestone, decorated with three scenes in sunken relief. The top scene shows the winged sun disk over two Uraeus snakes flanking an obelisk. The two-parted field below depicts the deceased worshipping the enthroned god Re to the right, to the left his Ba-(bird) before the seated Osiris. Hereafter follow four horizontal zones in hieroglyphic writing. The text refers to the 85th saying of the Book of the Dead wherein the decedent wants to become the living Ba. The stele is in very good condition. Ptolemaic Period, between 332-31 BC.
Abbrüche am oberen Rand, sonst sehr guter Erhaltungszustand.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Abbrüche am oberen Rand, sonst sehr guter Erhaltungszustand.
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Los 366
Opfertisch.
Neues Reich, 18. Dynastie, circa 1500 - 1370 v. Chr. B 28cm, H 23cm, D 5cm. Kalkstein, ursprünglich bemalt. Kleiner, fast quadatischer Block in Form eines Opfertisches für einen Verstorbenen im flachen Relief. Man erkennt ein horizontal liegendes Brot, darüber eine geschlachtete Ente, über der ein Zweig liegt. In der rechten Bildhälfte erkennt man noch die Umrisse eines Kalbkopfes, darüber ein Bündel Kornähren. Über den Gaben wird aus zwei schlanken Zeremonialgefäßen eine Trankspende ausgegossen. Das Relief wird eingerahmt von einem umlaufenden schmalen Steg, auf dem vertikal und horizontal eine Hieroglyphenschrift mit eingetieften Zeichen verläuft. Die Kombination von eingetieften Hieroglyphen und erhabenem Relief ist typisch für die Zeit des früheren Neuen Reiches.

Provenienz: Ex Sammlung D.B., erworben bei Galerie Eberwein vor 1980.

Small fragmentary preserved relief block representing an offering table for a deceased person. It shows a butchered goose lying on a rectangular table and a twig above. On the right side a calfs head and a bundle of grain is seen. Above all two small offering-vessels are depicted. The flat relief was surely painted. A raised frame with a hieroglyphic inscription girdles the slab. Broken apart in the middle and restored. Early New Kingdom, ca. 1500 - 1370 B.C.
Einfache Arbeit, in der Mitte gebrochen und geklebt, links oben und rechts unten zwei große Ausbrüche.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Einfache Arbeit, in der Mitte gebrochen und geklebt, links oben und rechts unten zwei große Ausbrüche.
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Los 367
Relieffragment mit Eule.
Neues Reich - Spätzeit, ca. 1400 - 700 v. Chr. L 5,8cm, H ca. 4cm. Kalkstein, rötlich bemalt. Fragment einer Hieroglyphen-Inschrift mit der Eule, dem Einkonsonanten-Zeichen "M". Sehr feine, sorgfältige Arbeit.

Provenienz: Ex Sammlung FA., Bayern; ex Hirsch, Auktion 246, 2006, Nr. 329; ex Sammlung Leo Mildenberg.

Limestone fragment of a hieroglyphic inscription, details painted in reddish-brown, showing an owl, the sign for letter M. Intact. New Kingdom - Late Period, ca. 1400 - 700 B.C. Very elaborate work!
; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
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Los 368
Sargmaske.
Spätzeit, 26. Dynastie, circa 664 - 525 v. Chr. H 50 cm. Holz mit Leinenüberzug, Stuck und Bemalung. Fein gestaltetes, rötlich bemaltes Gesicht mit imposanter, dreigeteilter Strähnenperücke. Augen und Augenbrauen sind mit schwarzer und weißer Farbe aufgemalt. Reste des aufwändig dekorierten Halskragens noch erhalten. Die aufwändige Herstellungstechnik spricht dafür, dass der Grabherr der oberen Gesellschaftsschicht angehörte. Hervorragend erhaltenes und authentisches Objekt!

Provenienz: Ex Deutsche Sammlung (Füssen), ehemals Privatslg. des Archäologen Klenz (Starnberg vor 1980).

A cartonage mummy mask painted on gesso based on a linen coat. This elaborated design was previously reserved for the upper social classes. Late Period, ca. 664 - 525 B.C. Only one minor retouching at the tip of the nose, otherwise excellent preservation!
Minimale Retuschierung (1-2cm) an der Nasenspitze, sonst intakt.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Minimale Retuschierung (1-2cm) an der Nasenspitze, sonst intakt.
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Los 369
Mumienmaske von einem Holzsarkophag.
Spätzeit, circa 750 - 332 v. Chr. H (ohne Sockel) 34,5cm. Holz, ehemals stuckiert und bemalt. Aus einem Stück gearbeitetes Kopfteil eines anthropoiden Holzsarkophages mit Spuren der Bemalung am linken Auge und dem ansatzweise erhaltenen Oberteil der Perücke.

Provenienz: Ex Sammlung Erich Wunderlich, Karlsruhe, erworben in den 1960er Jahren.

A wooden carved mummy mask, formed from one piece, previously gessoed and painted. One black painted eye and traces of stucco preserved. Late Period, ca. 750 - 332 B.C. Deep split on top of the head, otherwise some cracks in the wood. Very craggy features!
Zahlreiche antike Zapflöcher bzw. Zapfen erhalten, am Oberkopf tiefer Riss, sonst altersbedingte Sprünge.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Zahlreiche antike Zapflöcher bzw. Zapfen erhalten, am Oberkopf tiefer Riss, sonst altersbedingte Sprünge.
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Los 370
Sarkophagmaske.
Spätzeit, circa 750 - 332 v. Chr. H 24cm. Holz mit Stucküberzug und Bemalung. Kopfteil eines anthropoiden Sarkophages, das Gesicht rötlich-braun bemalt, die Augen schwarz umrandet mit weißen Einlagen. Oberteil der voluminösen Perücke erhalten.

Provenienz: Ex Sammlung Dr. Lammers, Hamburg, seit vor 1966.

Painted wooden mummy mask; the face in reddish brown, eyes encircled with black, the inner eyes filled with white. Late Period, ca. 750 - 332 B.C. Partially repainted.
Stucküberzug partiell nachgemalt.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Stucküberzug partiell nachgemalt.
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Los 371
Polychrome Sarkophagmaske.
26. Dynastie, 664 - 525 v. Chr. H 25cm. Holz mit Bemalung auf hellem Stuck. Gesichtsmaske als Kopfteil an der Außenseite eines Sarkophags. Ovale Gesichtsform mit plastisch geformter, großer Nase, Mundpartie und Augenbrauen. Rötliche Gesichtsfarbe auf weißer Grundierung. Die Augen sind weiß, mit schwarzen Pupillen, Umrissen und Brauen. Flache Rückseite.

Provenienz: Ex Sammlung W. & B. E., Oberfranken, seit 1973.

Stucco polychrome painted mummy mask. Late Period, 664 - 525 B.C. Some cracks and minor areas of spalling, otherwise intact.
Kleinere Risse im Holz und Abplatzungen der Bemalung, Originalnägel aus Holz, moderner Metallaufhänger.; OBJEKTE; NORDAFRIKA; diverse
Erhaltung:  Kleinere Risse im Holz und Abplatzungen der Bemalung, Originalnägel aus Holz, moderner Metallaufhänger.
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