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Online Catalogue (Archive)

LotArt. Nr.DescriptionResultStarting priceResult / Starting priceResult / PriceMy BidEstim. PriceBuying price

Auction 260  -  18.12.2018 10:00
Ancient Art

# 35141–35160 of 39339

ITEMS | GREECE AND ROME | TERRAKOTTA

Lot 94
Hand und Fuß.
Etrurien 6. - 2. Jh. v. Chr. Hellroter Ton. Fuß (H 19cm) in naturalistischem Stil und stilisierte, weibliche Hand mit Ring und Opferschale mit Weihrauchkügelchen? (L 15cm).

Provenienz: Ex Sammlung C.H., Niedersachsen, erworben zwischen den 1960er Jahren und 1987.

Terracotta foot and hand with ring and cup with offerings. The foot in naturalistic style, the hand stylized. Etruria, 6th - 2nd century B.C. Fragmentary.
Fragmentarisch.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; TERRAKOTTA
Fragmentarisch.; ITEMS; GREECE AND ROME; TERRAKOTTA
Condition:  Fragmentarisch.
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Lot 95
Griechischer Altar.
Magna Graecia, 550 - 500 Jh. v. Chr. H 16,8cm, B 36,1cm, T 14,4cm. Heller rotbrauner Ton mit dunklen Einschlüssen. Auf der Vs. fällt ein Löwe einen Stier an. Links befindet sich eine bereits in der Antike verursachte Öffnung.

Provenienz: Erworben bei der Galerie Neuendorf, Hamburg; ex Privatsammlung Deutschland, erworben in den frühen 1980er Jahren.

Greek terracotta altar depicting a lion attacking a bull. 550 - 500 B.C. On the left an ancient wreaked hole. Reassembled from two fragments, at the crack and below on the left side little missing parts.
Aus zwei Fragmenten zusammengesetzt, an der Bruchkante und links unten kleine Fehlstellen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; TERRAKOTTA
Aus zwei Fragmenten zusammengesetzt, an der Bruchkante und links unten kleine Fehlstellen.; ITEMS; GREECE AND ROME; TERRAKOTTA
Condition:  Aus zwei Fragmenten zusammengesetzt, an der Bruchkante und links unten kleine Fehlstellen.
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ITEMS | GREECE AND ROME | STEINSKULPTUR

Lot 96
Bärtiges Privatporträt.
Spätantoninisch, ca. 160 / 180 n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor, H 44cm. Einsatzkopf eines bärtigen Mannes mit nachdenklichem Blick und leicht nach rechts gewandtem Kopf. Das Haar bildet trotz des fortgeschrittenen Alters dicke Strähnen, die nach vorne gekämmt sind und den schon etwas zurückgewichenen Haaransatz kaschieren. Haar und Bart sind mit breiten Bohrrillen durchzogen, die, ebenso wie die Mondsichelbohrungen in den Pupillen, auf eine Datierung in spätantoninische Zeit weisen. Der Dargestellte folgt allerdings in seinem Bildnis weniger den zeitgenössischen Herrschern Marc Aurel oder Commodus, sondern dem früheren Antoninus Pius, der herrschte als er selbst noch ein jüngerer Mann war. Mit ausführlichem Exposé von John Hermann.

Provenienz: Ex Sammlung Lewis Manilow, Chicago (1927 - 2017). Erworben 1973 bei B.C. Holland (Chicago).

Marble portrait of a Roman emulator of Antoninus Pius, ca. 180 - 190 A.D. Worn at nose, moustache, ears, beard and hair at the left side and neck at the right side. Large broken surface at the right side in the hair. The lot is accompanied by an expose of John Hermann. Ex collection Lewis Manilow, founding member of the Museum of Contemporary Art Chicago. Acquired in 1973 through Chicago art dealer B.C.Holland. Excellent artistic quality!

Die folgende Losnummer befindet sich in der Vorübergehenden Verwendung.
This lot number is a subject to temporary admission.
Bestoßungen an Nase, Oberlippe, Kinn, Ohren, links an Bart und Haar und rechts am Hals. Eine größere Bruchfläche rechts an der Kalotte.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Bestoßungen an Nase, Oberlippe, Kinn, Ohren, links an Bart und Haar und rechts am Hals. Eine größere Bruchfläche rechts an der Kalotte.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Bestoßungen an Nase, Oberlippe, Kinn, Ohren, links an Bart und Haar und rechts am Hals. Eine größere Bruchfläche rechts an der Kalotte.
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Lot 97
Porträt eines Mädchens.
3. / 4. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor, H 17,3cm. Unterlebensgroße Büste gekleidet in Chiton und Himation. Farbreste an Lippen und Augen. Dargestellt ist ein junges Mädchen mit kugeligem Kopf und wachem Blick. Die Frisur ist nur kursorisch mit Mittelscheitel und einer Ritzlinie, die das nach hinten gestrichene Stirn- und Schläfenhaar vom gescheitelten Kalottenhaar trennt, angegeben. Am Hinterkopf ist erkennbar, dass die Büste ursprünglich ganz jemand anderen, nämlich einen älteren Mann mit nach vorne gestrichenem Haarkranz und Glatze darstellte.

Provenienz: Ex Sammlung E.Saad, Schweiz (1960er Jahre). 1999 vom jetzigen Besitzer erworben.

Der ursprünglich Porträtierte muss wohl in der Art kurzbärtiger Philosophenportäts dargestellt gewesen sein, wie es z.B. bei Theophrast, der auch stark nach vorne gekämmtes Nackenhaar aufweist, (s. Richter, Portaits of the Greeks Abb. 1028 - 1030) oder bartlosen Intellektuellen wie Cicero (s. B. Schweitzer, Bildniskunst der römischen Republik Abb. 137ff.) auftritt. In nachantoninischer Zeit recycelte man dieses Bildnis zu einem Abbild eines jungen Mädchen, das aufgrund der nur kursorisch angegebenen Frisur innerhalb der spätantiken Bildniskunst kaum genauer zu datieren ist.

Roman under life size marble portrait bust of a young girl wearing chiton and himation. The bust has been reworked from a depiction of an elderly bald man. Traces of the original version are still visible on the back side. Part of the back side restored, little chip at the nose. Traces of colors at lips and eyes. 3rd / 4th century A.D.

Die folgende Losnummer befindet sich in der Vorübergehenden Verwendung.
This lot number is a subject to temporary admission.
Ergänzung an der Rückseite, min. Bestoßung an der Nase.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Ergänzung an der Rückseite, min. Bestoßung an der Nase.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Ergänzung an der Rückseite, min. Bestoßung an der Nase.
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Lot 98
Kopf eines Heroen.
Hellenistisch, 3. / 2. Jh. v. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor, H 9,9cm. Kopf eines kurzhaarigen jungen Mannes mit ausgeprägter Gesichtsmuskulatur, insbesondere stark hervortretender Stirnprotuberation. Der Kopf war in einer kräftigen Bewegung stark nach links gewandt, wie sich noch an der eingeknickten linken Halsseite ablesen lässt.

Provenienz: Ex Privatbesitz A.A., Schweiz. Erworben auf dem deutschen Kunstmarkt 1998.

Die Ikonographie des Kopfes, etwa die kurzen Buckellocken, die kräftige Gesichtsmuskulatur und die aufgequollenen Blumenkohlohren, machen es wahrscheinlich, dass hier Herakles, noch als jugendlicher, athletischer Held zu sehen ist. Der Kopf gehört wahrscheinlich in eine bewegte Kampfgruppe, die den Heroen bei einer seiner Taten zeigt.

A marble head of a youthful Greek hero, probably Heracles, with short athletic hair, muscular, ridged brows and cauliflower ears. The head had been turned to the left and is probably part of a group showing the hero coping in one of his deeds. Hellenistic Period, 3rd / 2nd century B.C. Broken in the neck, tip of the nose broken, traces of sinter.

Die folgende Losnummer befindet sich in der Vorübergehenden Verwendung.
This lot number is a subject to temporary admission.
Im Hals gebrochen, Nasenspitze gebrochen, Reste von Sinterbelag.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Im Hals gebrochen, Nasenspitze gebrochen, Reste von Sinterbelag.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Im Hals gebrochen, Nasenspitze gebrochen, Reste von Sinterbelag.
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Lot 99
Kopf des Dionysos.
Römische Kaiserzeit, 2. - 3. Jh. n. Chr. H 26cm. Weißer, feinkristalliner Marmor. Jugendlicher, männlicher Kopf mit Weinlaubkranz.

Provenienz: Ex Sammlung W.M., Berlin. Ex Auktion Gorny & Mosch 231, 2015, Los 8; Aus bayerischem Privatbesitz, F. U., vor 2000 erworben.

Marble head of youthful Dionysos wearing a wreath of vine leaves. Roman Imperial Period, 2nd - 3rd century A.D. Fragmentary.
Fragmentarisch.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Fragmentarisch.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Fragmentarisch.
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Lot 100
Gewandstatue in Buntmarmor.
Römische Kaiserzeit, 2. Jh. n. Chr. Rötliche Brekzie (brecchia corallina) H 155cm. Weibliche Gewandfigur gekleidet in einen feingefältelten Chiton und ein darüberliegendes, stoffreiches Himation, das den größten Teil des Unterkörpers und der Arme bedeckt, auf der linken Schulter aufliegt, vor dem Bauch einen diagonalen Strang bildet und über dem linken Unterarm in einem langen Überfall hinabfällt.

Provenienz: Ex Sammlung Karl Flöck, Bergisch Gladbach, 1960er/1970er Jahre.

Roman female life size statue dressed in chiton and himation. Reddish breccia. Broken in the neck, edges of the lower area broken. Partially worn and waxed surface. 2nd century A.D.
Hals gebrochen, Unterkante bestoßen, Oberfläche berieben und partiell gewachst.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Hals gebrochen, Unterkante bestoßen, Oberfläche berieben und partiell gewachst.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Hals gebrochen, Unterkante bestoßen, Oberfläche berieben und partiell gewachst.
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Lot 101
Hellenistischer Mädchenkopf.
2. / 1. Jh. v. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor, H 22cm. Jugendlicher weiblicher Kopf mit Melonenfrisur und Lorbeerkranz mit Mittelrosette.

Provenienz: Ex Sammlung F.G., München; ex Gorny & Mosch Auktion 206, 2012, 61; ex Christie´s London 6. Oktober 2011, 119; ex Sammlung Professor Adolphe Goumaz, Lausanne-Pully, Schweiz, 1950er Jahre.

Hellenistic female head wearing a melon coiffure. 2nd - 1st century B.C. Fragmentary, partially worn surface.
Bestoßungen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Bestoßungen.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Bestoßungen.
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Lot 102
Sarkophagfragment mit Nike.
Römische Kaiserzeit, östlicher Mittelmeerraum, 2. Jh. n. Chr. Weißer, grobkörniger Marmor, H 59cm. Eckteil eines Sarkophags mit einer geflügelten Nike, die eine Girlande trägt und mit der Rechten ihr Gewand lupft. Mit Expertise und Rechnung der Galerie Günter Puhze, Freiburg (Kopie)!

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz. Erworben 1980 bei Galerie Puhze Freiburg.

Fragment from the corner of a Roman garland sarcophagus depicting Nike carrying a garland and raising her skirt at the right leg. Eastern mediterranean, 2nd century A.D. Fragmentary with traces of color. With invoice and certificate of Galerie Puhze, Freiburg!
Fragmentarisch, etwas raue Oberfläche, Farbreste.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Fragmentarisch, etwas raue Oberfläche, Farbreste.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Fragmentarisch, etwas raue Oberfläche, Farbreste.
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Lot 103
Aphroditetorso.
Röm. Kaiserzeit, 1. - 2. Jh. n. Chr. Grobkristalliner Marmor, H 17,7cm. Hals, Arme und Oberschenkel gebrochen. Außerdem fehlt ein Großteil des linken Glutäus. An der linken Hüfte der Rest einer Stütze. Bruchfläche an der rechten Brust. Mit Beschreibung des ehemaligen Besitzers!

Provenienz: Ex Sammlung Prof. H.E., Hessen, erworben 1996 im Frankfurter Kunsthandel. Davor Sammlung Prof. Busch, Hamburg.

Das Stück folgt vielleicht dem Typus der Aphrodite Anadyomene, allerdings fehlen Spuren der langen Haarlocken an der Schulter, die vergleichbare Exemplare besitzen.

Marble torso of naked Aphrodite. Roman Imperial Period, 1st - 2nd century A.D.
Im Hals gebrochen, sonst nur leicht berieben.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Im Hals gebrochen, sonst nur leicht berieben.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Im Hals gebrochen, sonst nur leicht berieben.
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Lot 104
Kopf des Hermes.
Römische Kaiserzeit, 1. - 3. Jh. n. Chr. Noricum(?). Weißer, pulvriger, feinkristalliner Marmor, H 25,5cm. Etwas asymmetrischer Kopf des jugendlichen Hermes mit randlosem Petasos und Kopfflügeln mit kurzer Lockenfrisur.

Provenienz: Ex Privatbesitz S.M. Ex Galerie Schönbrunn, Wien ca. 1986.

Roman marble head of Mercury with petasos. Noricum(?), 1st - 3rd century A.D. Broken in the neck, right side covered with ribs.
Rechte Kopfhälfte mit oberflächlichen Rillen, im Hals gebrochen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Rechte Kopfhälfte mit oberflächlichen Rillen, im Hals gebrochen.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Rechte Kopfhälfte mit oberflächlichen Rillen, im Hals gebrochen.
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Lot 105
Kopf eines Römers.
Römische Kaiserzeit, spätes 3. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor, H 17,5cm. Fast vollplastischer Kopf eines Mannes in reifem Alter mit kurzem Haar und einem durch wenige Inskriptionen angedeuteten, kurzen Bart. Auffällig ist das knochige Gesicht, die eingefallenen Wangen und die tief liegenden Augen. Das Stück stammt wahrscheinlich von einem spätantiken Sarkophag und stellt vielleicht den Verstorbenen dar.

Provenienz: Ex Privatbesitz S.K. Ex Drouot Paris März 2018. Davor französische Privatsammlung.

Marble head of an elderly Roman with portrait-like features. Probably from a late antique Roman sarcophagus. Worn surface, damages at right ear, nose and forehead at the left. Cracked surface at back left. Late 3rd century A.D.
Berieben, Bestoßungen an rechtem Ohr, Nase und Stirn links, Bruchkante links hinten.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Berieben, Bestoßungen an rechtem Ohr, Nase und Stirn links, Bruchkante links hinten.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Berieben, Bestoßungen an rechtem Ohr, Nase und Stirn links, Bruchkante links hinten.
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Lot 106
Frauenkopf.
Römische Kaiserzeit, 2. / 3. Jh. n. Chr. H 9cm. Weißer, feinkristalliner Marmor. Weiblicher Kopf mit idealen Gesichtszügen und klassizistischer Mittelscheitelfrisur und Dutt. Die Pupillen sind durch runde Bohrungen angegeben. Der Kopf ist auf Dreiviertelansicht gearbeitet, wie die starke Wendung des Halses und der nach links versetzte Dutt erkennen lassen. Mit Expertise und Rechnung der Galerie Günter Puhze!

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz. Erworben bei Galerie Günter Puhze 1977.

Marble head of a woman with ideal features and classical hairstyle. Roman Imperial Period, 2nd / 3rd century A.D., broken in the neck with traces of an earlier mounting.
Am gebrochenen Hals Spuren einer früheren Sockelung.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Am gebrochenen Hals Spuren einer früheren Sockelung.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Am gebrochenen Hals Spuren einer früheren Sockelung.
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Lot 107
Kopf einer Muse.
Römische Kaiserzeit, 3. Jh. n. Chr. Etwas grobkristalliner Marmor, H 13cm. Weiblicher Kopf mit spätantiker Modefrisur, Kranz und Federbüschel über der Stirn.

Provenienz: Ex Sammlung C.H., Niedersachsen, erworben zwischen den 1960er Jahren und 1987.

Die Federn auf dem Kopf der Musen, die man oft auf Darstellungen an antiken Sarkophagen findet, sind die Federn der Sirenen, die letztere nach dem verlorenen Wettstreit mit den Musen lassen mussten und erstere fortan als Trophäen auf dem Kopf trugen.

Marble head of a Muse with wreath and siren feathers on her head. Roman Imperial Period, 3rd century A.D. Provincial style, intact.
Etwas provinzieller Stil, im Hals gebrochen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Etwas provinzieller Stil, im Hals gebrochen.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Etwas provinzieller Stil, im Hals gebrochen.
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Lot 108
Römisches Relief mit Viktoria.
Nördliche Provinzen, ca. 2. - 3. Jh. n. Chr. H 16cm, B 8,5cm, T 6cm. Kalkstein. Auf einer vorstehenden Leiste steht eine Viktoria in langem Gewand und hält Kranz sowie Palmzweig.

Provenienz: Aus der Sammlung K.F.T., Nordrhein-Westfalen, vor 1986 erworben.

Roman limestone relief with Victoria holding wreath and palmbranch. Northern provinces, about 2nd - 3rd century A.D. Above and below and at the sides modern cutted.
Oben und unten sowie seitlich modern beschnitten.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
Oben und unten sowie seitlich modern beschnitten.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Oben und unten sowie seitlich modern beschnitten.
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Lot 109
Grabplatte für Axsilia Tigris.
Römisch, 1. Jh. n.Chr. L 24,5cm, H 18,5cm. Marmor. Sechszeilige Inschrift mit rot ausgemalten Buchstaben: "D(is) M(anibus) / Axsiliae Tigridi, / filiae optimae, / quae v(ixit) a(nnos) XXI, m(enses) VI, / fecit L(ucius) Axilius / Parthenopeus." ["Den Totengöttern. Der Axsilia Tigris, seiner besten Tochter, die 21 Jahre und 6 Monate lebte, errichtete Lucius Axilius Parthenopaeus (das Grabmal)"].


Provenienz: Ex Sammlung Dr.G.K., München, seit mindestens 1960er Jahre.

Die Wiederauffindung dieses recht interessanten Inschriftensteines, der im Corpus Inscriptionum Latinarum (CIL) XIV unter der Nummer 681 erscheint, ist außerordenlich erfreulich. Der Stein wurde im 19. Jh. von Carlo Lodovico Visconti (1818-1894), dem Direktor der Päpstlichen Museen in Rom, ohne genaue Ortsangabe kopiert (Rom oder Ostia kommen in Frage) und war seitdem verschollen. Offensichtlich wurde er noch im 19. Jh. ins Ausland verbracht.


Während es sich bei Axilius um einen lateinischen (möglicherweise aus dem Etruskischen kommenden) Gentilnamen handelt (vgl. W. Schulze, Zur Geschichte lateinischer Eigennamen, 1904, 70), stammen die Individualnamen aus dem Griechischen. Bei Tigris ist zunächst nicht klar, ob das indische Raubtier oder der mesopotamische Fluss gemeint ist. Da aber in der Regel nur Männer Flussnamen trugen, ist es so gut wie sicher, dass Parthenopaeus seine Tochter aus welchem Grund auch immer Tigerin genannt hat. Namen nach Raubtieren wie Löwe und Leopard waren im Griechischen gängig. Der Vater trägt einen im Griechischen mäßig verbreiteten Heroennamen; der mythische Parthenopaios war der Sohn des Meleager und der Atalante und einer der Sieben gegen Theben (vgl. z.B. P. Herrmann, Inschriften von Milet 2, Berlin/New York 1998, 4 Nr. 416).


The rediscovery of this quite interesting inscription stone published in CIL XIV 681 is exceptionally pleasing. In the course of the 19th century the stone was copied without indication of location (Rome or Ostia?) by Carlo Lodovico Visconti (1818-1894), the director of the Vatican Museums, and has since come to be regarded as lost. It was obviously moved abroad in the 19th century. The stone hands down the tomb inscription of a certain Axsilia Tigris who died already at the age of 21 years and a half. The memorial slab was commissioned by her father Lucius Axilius Parthenopaeus. Axilius is a Latin genticilian name, while the individual names have a Greek background. The name Tigris may refer to the Indian animal or to the name of the Mesopotamian river. However, given the fact that the Greek anthroponyms formed from hydronyms were nearly exclusively used by males, it is a safe guess that Axsilia got the surname Tigress, whatever the reason may be. Her father bears a so-called hero-name: A mythical Parthenopaios was the son of Meleagros and Atalante and one of the famous Seven Heroes who besieged Thebes. Roman, 1st century A.D.



An den Rändern teilweise leichte Abbrüche, sonst in sehr gutem Zustand.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR
An den Rändern teilweise leichte Abbrüche, sonst in sehr gutem Zustand.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  An den Rändern teilweise leichte Abbrüche, sonst in sehr gutem Zustand.
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Misc | GREECE AND ROME | BRONZESKULPTUR

Lot 110
Jugendlicher Heros (Alexander?).
Hellenistisch, 2. - 1. Jh. v. Chr. Bronzevollguss, H 16cm. Nur mit einem Schultermantel bekleideter, nackter, muskulöser Jüngling im Ausfallschritt nach vorne stürmend. Das lange, wallende Haar springt über der Stirn auf und fällt, nach hinten gekämmt, in dichten Strähnen auf die Schultern. Unter einem mächtigen Stirnwulst springen die himmelwärts gerichteten, in Silber eingelegten Augen hervor. Die gesenkte Linke hielt vermutlich ein Parazonium. Der rechte Arm ist erhoben, angewinkelt und über dem Ellbogen gebrochen. Im Ellbogen, am Ansatz des Unterarms und über der Achsel befinden sich Befestigungslöcher, an denen offenbar ein großes Attribut angebracht war. Kraftvoller späthellenistischer Stil!

Provenienz: Ex Shlomo Moussaieff Collection, 1948 - 2000. Exportiert mit Ausfuhrgenehmigung der israelischen Antikenbehörden. Bei Gorny & Mosch 252, 2017, 267.

Stilistische Merkmale, wie der übertrieben muskulöse Stirnwulst und die verkantete Körperhaltung sprechen für eine Datierung der Figur noch in hellenistische Zeit. Welches Attribut die Rechte getragen hat, ist noch unklar. Dass es sich um einen Schild handeln könnte, ist unwahrscheinlich, da es sich sonst bei dem Heroen um einen Linkshänder gehandelt haben müsste.

Bronze figurine depicting a young hero, maybe Alexander the Great, with anastolé in his long, wavy hair and dressed only in a short mantle covering his left shoulder. The young man is depicted in a string movement foreward. The left hand probably held a parazonium while the raised right arm was equipped with some kind of large attribute, which had been fixed at several holes at the right arm and shoulder. Hellenistic Period, 2nd - 1st century B.C. Feet, one end of the mantle and right arm below the ellbow broken. Eyes inlaid in silver. Attractive green patina. Superb style!

Die folgende Losnummer befindet sich in der Vorübergehenden Verwendung.
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Schöne dunkelgrüne Patina. Füße, rechter Unterarm und Gewandende am linken Unterarm gebrochen.; ; GRIECHENLAND UND ROM; BRONZESKULPTUR
Schöne dunkelgrüne Patina. Füße, rechter Unterarm und Gewandende am linken Unterarm gebrochen.; ; GREECE AND ROME; BRONZESKULPTUR
Condition:  Schöne dunkelgrüne Patina. Füße, rechter Unterarm und Gewandende am linken Unterarm gebrochen.
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ITEMS | GREECE AND ROME | BRONZESKULPTUR

Lot 111
Dionysos im Typus Braschi.
Römische Kaiserzeit, 1. Jh. n. Chr. Bronzehohlguss, H 17,2cm. Mit leicht vorgesetztem linken Fuß stehender bärtiger Gott gekleidet in ein üppiges, langes Gewand. An der linken Schulter ist ein Pantherfell verknotet, dessen Vorderteil so über die Brust hinabfällt, dass der kleine Kopf mittig etwas oberhalb der Knie aufliegt. In der gesenkten Linken trägt der Gott eine übergroße Weintraube, die angewinkelte Rechte ist abgebrochen.

Provenienz: Ex Shlomo Moussaieff Collection, 1948 - 2000, Israel. Exportiert aus Israel mit der Ausfuhrgenehmigung der israelischen Antikenbehörde. Ex Gorny & Mosch 248, 2017, 152.

Der Typus ist großplastisch in einer Marmorreplik in der Glyptothek München überliefert, die in Terracina gefunden wurde. Die archäologische Forschung hat lange ein archaisches oder frühklassisches Urbild vermutet (Furtwängler, Langlotz). Heute geht man davon aus, dass das Werk eine späthellenistische Schöpfung im archaistischen Stil ist. Außer der Statue in der Glyptothek, der der Kopf fehlt, ist der Typus nur noch in einer Statuette im Louvre überliefert, die aber bei weitem nicht die Qualität des vorliegenden Stückes besitzt, weshalb unserer Figur zur Rekonstruktion des späthellenistischen Urbildes erhebliche wissenschaftliche Bedeutung zukommt. Lit.: LIMC III (1986) s.v. Dionysos S. 432 Nr. 93 [Gasparri]; M. Fuchs, Römische Idealplastik. Glyptothek München. Katalog der Skulpturen VI (1992) 23-31 mit Abb.17-22.


Roman figure of the bearded Dionysos in archaistic style wearing a long, luxuriant robe with a panther´s skin on top, a long beard and abundant long hair falling down his back. The left hand holds an oversized bunch of grapes, the right hand is broken. Fine example of the archaistic art of the early first century A.D. Auburn patina.

Die folgende Losnummer befindet sich in der Vorübergehenden Verwendung.
This lot number is a subject to temporary admission.
Schöne rotbraune Patina, rechte Hand gebrochen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; BRONZESKULPTUR
Schöne rotbraune Patina, rechte Hand gebrochen.; ITEMS; GREECE AND ROME; BRONZESKULPTUR
Condition:  Schöne rotbraune Patina, rechte Hand gebrochen.
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Lot 112
Aphrodite.
Röm. Kaiserzeit, 1. - 3. Jh. n. Chr. H 14,7cm. Bronzevollguss. Stehende, nackte Aphrodite, die mit der Linken ihre Scham verdeckt und in der gesenkten Rechten eine Schale hielt. Die Haare, in denen ein Diadem sitzt, sind über der Stirn gescheitelt und im Nacken in einem Dutt gefasst. Über die Schultern fallen lange Strähnen hinab.

Provenienz: Ex Sammlung H.G., Rheinland-Pfalz, 1970 - 1999.

Bronze figurine of naked Aphrodite with classical hairstyle and diadem. Roman Imperial Period, 1st - 3rd century A.D. Fingertips and parts of the diadem broken. Nice green patina.
Schöne, grüne Patina, Finger- und Diademspitzen gebrochen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; BRONZESKULPTUR
Schöne, grüne Patina, Finger- und Diademspitzen gebrochen.; ITEMS; GREECE AND ROME; BRONZESKULPTUR
Condition:  Schöne, grüne Patina, Finger- und Diademspitzen gebrochen.
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Lot 113
Antretender Athlet.
Griechenland, 4. Jh. v. Chr. H 10cm. Bronzevollguss. Nackter, kurzhaariger Athlet, den Kopf nach links gewandt und leicht gesenkt, der rechte Arm hängt entspannt gerade am Körper herab.

Provenienz: Ex Nachlass Rolf Zanger; ex Gorny & Mosch Auktion 111, München 2001, 3037.

Der Körperbau und die ruhige, gesammelte Haltung setzen dieses Stück in starke Verwandtschaft zu hochklassischen Athletenstatuen, wie etwa den Antretenden Diskobol des Naukydes. Gleichzeitig erinnern die kurzen, in eine Richtung über den Kopf gestrichenen Haare an die Frisur des Ephesischen Schabers aus dem 4. Jh. v. Chr. Möglicherweise stammt unser Stück wie die großplastischen Vergleichsbeispiele noch aus klassischer Zeit.

Bronze figurine of a naked athlete. Greek, 4th century B.C., Green patina, right leg, left lower leg and right hand broken. Left arm missing.
Linke Hand und Füße gebrochen, linker Arm fehlt, grüne Patina; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; BRONZESKULPTUR
Linke Hand und Füße gebrochen, linker Arm fehlt, grüne Patina; ITEMS; GREECE AND ROME; BRONZESKULPTUR
Condition:  Linke Hand und Füße gebrochen, linker Arm fehlt, grüne Patina
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