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Onlinekatalog (Archiv)

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Auktion 235  -  16.12.2015 10:30
Auktion 235 Kunst der Antike

# 1–20 von 863

OBJEKTE | GRIECHENLAND UND ROM | STEINSKULPTUR

Los 1
Kopf des Zeus oder Poseidon.
Römische Kaiserzeit, Ende 2. - Anfang 3. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor, H 15cm. Kopf eines Bärtigen mit wallendem Haar und Binde mit starker Wendung nach rechts.

Provenienz: Aus Münchner Handel. Aus Sammlung M.O., erworben vor 2000.

Under life size marble head of Zeus or Poseidon turning to the right. Roman Imperial Period, Late 2nd - early 3rd century A.D. Broken in the neck, dents at nose, forehead, beard and cheek.
Im Hals gebrochen, Bestoßungen an Stirn, Nase, Bart und Wangen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Kopf des Zeus oder Poseidon.
Erhaltung:  Im Hals gebrochen, Bestoßungen an Stirn, Nase, Bart und Wangen.
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Los 2
Silen.
Römische Kaiserzeit, 1. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor, H 115cm. Älterer, bärtiger Silen, auf dessen Haupt ein Efeukranz ruht. Mit der Rechten umfasst er einen auf dem linken Oberschenkel abgesetzten Weinschlauch, dessen Ausguss er mit der Linken kontrolliert. Der Blick ist konzentriert auf den Hals des Weinschlauches gerichtet. Rechte Hand fehlt. Mit Zement geschlossene Brüche im Bereich der Unterschenkel. Geschlossene Löcher am Weinschlauchausguss, am rechten Glutäus und an der Baumstammstütze. Die geschlossenen Löcher deuten darauf hin, dass es sich bei der Skulptur um eine Brunnenfigur handelt, wobei ein Wasserrohr von hinten durchgeführt wurde, so dass sich ein Strahl aus dem Weinschlauch ergoss. Ausgezeichnete frühkaiserzeitliche Bildhauerarbeit!

Provenienz: Deutscher Kunstmarkt 1960er Jahre. Sammlung Maria Ortmeier, Linz, Österreich. Durch Erbfolge an deren Neffen Hermann Weich, St. Johann im Pongau (2009). Bei Gorny & Mosch 206, 2012, 50.


Ein Gegenstück in: Christie´s New York, Dezember 2011, 185.


A Roman marble Silenus balancing a wineskin on his tigh and pouring wine, probably in a now missing cup. The elderly, well-fed follower of Dionysos, who is wearing an ivy wreath on his bald head, fulfills his task with a highly concentrated look at the spout of the wineskin. Cracks at the lower legs and some minor holes closed with cement. The figure probably served as a fountain figure pouring water through the hole in the wineskin. Beautiful Early Imperial workmanship!
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Los 3
Marsyas.
Römische Kaiserzeit, 1. Jh. n. Chr. Rotgrau geäderter, feinkristalliner Marmor. H 23cm. Unterlebensgroßer, muskulöser Oberkörper des bärtigen Silens mit hochgereckten Armen und nach rechts unten gerichtetem Blick. Die Figur war aus mehreren Teilen gefertigt. Der vorhandene Teil endet über dem Kopf unterhalb der Ellbogen. Auf der Oberkante zwei Stiftlöcher.

Provenienz: 1984 in Maastricht erworben. Bei Gorny & Mosch 227, 2014, 2.

Nach dem antiken Mythos hatte Athena die Flöte erfunden, warf sie allerdings entsetzt weg, als sie feststellte, wie sehr die aufgeblähten Backen ihr Gesicht entstellten. Der Silen Marsyas fand das Instrument und brachte es bald zu großer Meisterschaft. Übermütig forderte er Apoll zum Wettstreit. Die Musen, die als Schiedsrichter fungierten, gaben tatsächlich zunächst dem Blasinstrument den Vorzug, als der Gott seinem Kitharaspiel aber den Gesang hinzufügte, mußte sich der Silen geschlagen geben. Die Rache des Gottes war grausam. Der Herausforderer wurde an eine Fichte gehängt und von einem Skythen bei lebendigem Leib gehäutet. Die Skulptur, die auch in zahlreichen großformatigen Repliken überliefert ist, zeigt den Moment kurz bevor der Skythe sein Werk beginnt, während der hängende Silen seinen Blick angstvoll auf ihn richtet. Das griechische Original ist wohl im 3. Jh. v. Chr. entstanden. Lit.: H. Meyer, Der weiße und der rote Marsyas. Eine kopienkritische Untersuchung, Münchner Archäologische Studien 2 (1987); A. Weis, The Hanging Marsyas and Its Copies (1992).


Under life-size marble sculpture depicting the torment of the Silenus Marysas, who was beaten in a musical contest against Apollo and punished by being flayed alive by a Scythian. The sculpture shows the moment when Marsyas is hanging on a tree and watching the Scythian sharpening his knife. Roman copy of a life-size Greek original of the 3rd century B.C. White marble with grey and reddish layers. Broken below the ribs. Part above the head had been worked separately and is missing. Several superficial scratches and dents. Traces of the tree at the back side.
Unterhalb des Rippenbogens gebrochen, diverse Bestoßungen an Kopf und Körper, rückwärtige Ansatzspuren des Baumes.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Marsyas.
Erhaltung:  Unterhalb des Rippenbogens gebrochen, diverse Bestoßungen an Kopf und Körper, rückwärtige Ansatzspuren des Baumes.
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Los 4
Artemis Ephesia.
Römische Kaiserzeit, wohl 2. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor. H 36cm. Verkleinerte Version des archaischen Kultbildes in Ephesos. Der Körper ist größtenteils von einem kantigen Umhang bedeckt, der mit Blumen und geometrischen Motiven dekoriert ist. Auf Hüfthöhe erscheinen neun in drei horinzontalen Reihen angeordnete "Brüste", darunter zwei vertikale Reihen mit sechs frontalen Pantherprotomen. Die Göttin trägt einen Schleier. Seitlich des Gesichtes zwei aufsteigende Pegasoi. Der Kopf in klassizistischem Stil mit Polos und Diadem.

Provenienz: Aus dem bayerischen Kunthandel. Vom Vorbesitzer I.A. vor 2000 erworben.

Vgl. R. Fleischer, Artemis von Ephesos und verwandte Kultstatuen (1973) Taf. 5.


Marble figure of Artemis Ephesia. Roman Imperial Period, probably 2nd century A.D. Hands have been worked separately and are missing. Part of the foot filled up, part of the polos broken.
Teil des Polos gebrochen, Teil des Fußes ergänzt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Artemis Ephesia.
Erhaltung:  Teil des Polos gebrochen, Teil des Fußes ergänzt.
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Los 5
Archaistischer Mädchentorso.
Römische Kaiserzeit, 1. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor. Schreitende weibliche Figur in Chiton und Himation mit archaischen Anklängen. Arme waren separat gearbeitet und fehlen.

Provenienz: Aus Besitz E.T., erworben vor ca. 20 Jahren.

Torso of girl in archaistic style wearing chiton and himation. Roman Imperial Period, 1st century A.D.
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Los 6
Marmorstatue einer Römerin.
1. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor. H 160cm. Lebensgroße weibliche Figur in Tunica, Stola und Palla. Die Stola liegt über der an den Armen geknöpften Tunica und ist an den Schultern mit den charakteristischen fibulae geschlossen. Die Palla fällt über Rücken und linke Schulter und ist an der Hüfte zu einem querliegenden Wulst gedreht, von dem ein großer, dreieckiger Zipfel hinabfällt, an dessen Spitze ein kleines Gewicht hängt. Der Halsauschnitt ist für einen Einsatzkopf zugerichtet. Beide Unterarme waren separat gefertigt und angesetzt. An der linken Seite befindet sich eine größere, grob gepickte Fläche, die auf eine weitere Anstückung hindeutet.

Provenienz: Vormalig englischer Privatbesitz (R.S.), erworben vom Großvater des Vorbesitzers, 1982 geerbt. Bei Gorny & Mosch 222, 2014, 8.

Die Stola war in Italien ab dem 2. Jh. v. Chr. in Mode. Sie ist bei Darstellungen römischer Frauen vor allem der späten Republik und der frühen Kaiserzeit zu finden, kommt dann aber aus der Mode. Das Kleidungsstück ermöglicht damit eine zeitliche Eingrenzung. Keinesfalls handelt es sich um das Bildnis einer Göttin, ebensowenig um das einer Griechin oder einer anderen Nicht-Römerin. Es muss sich vielmehr um eine Dame aus den höchsten Kreisen des Imperiums handeln, vermutlich um ein Mitglied des Kaiserhauses. In Frage kommen vor allem die zahlreichen Damen der julisch-claudischen Dynastie.


Life-size marble statue of a Roman lady wearing tunic, stola and palla. Probably depicting a female member of the julio-claudian family. Early Roman Imperial Period, 1st century A.D. Neck is prepared to hold an inserted head. Lower arms had been worked separately and attached, too. A roughly picked surface at the left side indicates a further attachment. Feet broken, cracked surface at the elbows. Otherwise only minor scuffs.
Beide Füße gebrochen, Bruchkanten an den Ellbogen, sonst nur kleinere Bestoßungen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Marmorstatue einer Römerin.
Erhaltung:  Beide Füße gebrochen, Bruchkanten an den Ellbogen, sonst nur kleinere Bestoßungen.
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Los 7
Porträt eines Mannes.
Römische Kaiserzeit, 4. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor, H 26cm. Lebensgroßer, rundlicher Kopf eines bärtigen Mannes mit Pagenfrisur und ausgeprägten Tränensäcken. Die langen Haarsträhnen, die ansonsten leicht geschweift parallel herabfallen, lassen größere Teile der Ohrmuscheln frei, die bemerkenswert tief ausgearbeitet sind. Das Karnat ist perfekt geglättet und wirkt zart und weich. Ausgezeichnete Bildhauerarbeit!

Provenienz: Aus dem bayerischen Handel. Vom Vorbesitzer M.O. 1998 erworben.

A Roman portrait of an unknown man. 4th century A.D. Head of a bearded, elderly man wearing long hair in pageboy cut. The large eyes pop out of pronounced tear sacs. The skin is perfectly smoothed. Broken in the neck. Nose broken, several smaller dents at forehead, cheeks and hair. Excellent quality, especially for the date.
Im Hals gebrochen, Nase gebrochen, diverse kleinere Bestoßungen an Stirn, Wangen und im Haar.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Porträt eines Mannes.
Erhaltung:  Im Hals gebrochen, Nase gebrochen, diverse kleinere Bestoßungen an Stirn, Wangen und im Haar.
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Los 9
´Antonia minor´.
Römische Kaiserzeit, 1. Hälfte 1. Jh. n. Chr. H 34cm. Weißer, feinkristalliner, leicht gräulicher Marmor. Frauenkopf mit idealen Zügen. Die Rückseite ist für den Einsatz in eine Statue zugerichtet, die vermutlich capite velato dargestellt war.

Provenienz: Aus der Sammlung W.F., USA, erworben in den 1970er Jahren.

Die leicht wellige Mittelscheitelfrisur mit entlang des Halses hinabfallenden Korkenzieherlocken entspricht frühkaiserzeitlichen Porträts von Damen aus dem julisch-claudischen Kaiserhaus, etwa dem Salus-Typus der Livia und besonders dem schlichten Typ der Antonia minor. Das Gesicht ist aber so stark idealisiert, dass jegliche individuelle Züge fehlen. Die Benennung muss daher tentativ bleiben. Auch die Tatsache, dass es sich um einen Einsatzkopf handelt, macht wahrscheinlich, dass es sich um ein Mitglied des Herrscherhauses handelt. Vgl. K. Polaschek, Porträttypen einer claudischen Kaiserin (1973) S. 30 ff. mit Taf. 13; 15.2; 18.2; A. Alexandridis, Die Frauen des römischen Kaiserhauses (2004) Taf. 12,3. s. auch ein zeitgleiches Privatporträt in K. Fittschen - P. Zanker, Katalog der römischen Porträts in den Capitolinischen Museen und den anderen kommunalen Sammlungen der Stadt Rom III (1983) Kat.-Nr. 55.


A female portrait head, probably Antonia minor, mother of Germanicus, Livilla and Claudius, with typical hairstyle of the late Augustean and Tiberian period and higly idealized facial features. Made to be inserted into a statue capite velato. Roman Imperial Period, early 1st century A.D. Broken nose, retouched scratches at the eyebrows and the left cheek, weathered surface.
Nase gebrochen, retuschierte Bestoßungen an den Augenbrauen und der linken Wange, verwitterte Oberfläche.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; ´Antonia minor´.
Erhaltung:  Nase gebrochen, retuschierte Bestoßungen an den Augenbrauen und der linken Wange, verwitterte Oberfläche.
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Los 10
Porträt einer römischen Dame.
Augusteisch, letztes Viertel 1. Jh. v. Chr. H 21cm. Weißer, feinkristalliner Marmor. Kopf einer Matrone mit traditioneller Nodus-Frisur.

Provenienz: Aus der Sammlung F.A., Belgien, erworben in den 1970er Jahren.

Die Dame trägt eine traditionelle Frisur aus republikanischer Zeit, die in strenge Kompartimente unterteilt ist. Altersangaben im Gesicht sind vergleichsweise zurückhaltend, was dem Trend zur Idealisierung in augusteischer Zeit entspricht. Vgl. K. Fittschen - P. Zanker, Katalog der römischen Porträts in den Capitolinischen Museen und den anderen kommunalen Sammlungen der Stadt Rom III (1983) Kat.-Nr. 48.


Roman marble portrait of a matrona wearing traditional Republican hairstyle. Augustean Period, last quarter 1st century B.C.
Im Hals gebrochen, Nase, rechte Wange und Nodus bestoßen. Der auf dem Hinterkopf sitzende Dutt war separat gearbeitet.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Porträt einer römischen Dame.
Erhaltung:  Im Hals gebrochen, Nase, rechte Wange und Nodus bestoßen. Der auf dem Hinterkopf sitzende Dutt war separat gearbeitet.
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Los 11
Tetrarchischer Reliefkopf.
Römische Kaiserzeit, um 300 n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor. H 12,5cm. Reliefkopf eines Mannes in Dreiviertelansicht mit kurzen Sichellocken und Bartstoppeln. Wohl von einem Sarkophag. Mit französischem Antikenpass!

Provenienz: Erworben zwischen 1985 u. 1990 bei Galerie Segredakis, Paris. Bei Gorny & Mosch 214, 2013, 230.

Fragment of a sarcophagus showing the head of a man in three-quarter-view. Tetrarchic Period, about 300 A.D. This lot is accompanied by a French export license!
Gute plastische Qualität, Nase und Mundbereich bestoßen, fragmentarisch.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Tetrarchischer Reliefkopf.
Erhaltung:  Gute plastische Qualität, Nase und Mundbereich bestoßen, fragmentarisch.
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Los 12
Römischer Tischfuß mit Löwenkopf.
Römische Kaiserzeit, 2. - 3. Jh. n. Chr. H 60cm. Weißgrauer, feinkristalliner Marmor. Geschwungene Stütze mit einem prachtvollen Kopf eines männlichen Löwen mit aufgerissenem Maul.

Provenienz: Aus bayerischem Privatbesitz, F. U., vor 2000 erworben.

Roman marble table foot with a impressive head of a male lion with gorgeous mane. 2nd - 3rd century A.D. Greyish marble. Lower end broken and worn.
Bestoßungen, unterer Teil gebrochen und berieben.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Römischer Tischfuß mit Löwenkopf.
Erhaltung:  Bestoßungen, unterer Teil gebrochen und berieben.
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Los 13
Pantherkopf.
Römisch, 1. - 2. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor. L 13,2cm.

Provenienz: Aus der Sammlung V.M., Schweiz, erworben vor 1994.

Marble head of a panther. Roman, 1st - 2nd century A.D. Broken at the neck.
Im Hals gebrochen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Pantherkopf.
Erhaltung:  Im Hals gebrochen.
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Los 14
Torso des Asklepios.
Römische Kaiserzeit, 1. - 3. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor. H 29cm. Figur des Heilgottes mit unter den linken Arm geklemmtem Hüftmantel, die Linke auf eine Stab gestützt, um den sich eine Schlange windet. Rückseite nicht ausgearbeitet.

Provenienz: Aus bayerischem Handel erworben. War in Besitz des Vorbesitzers M.O. seit 1998.

Marble torso of Asklepios with a snake coiling around a staff in his left hand. Roman Imperial Period, 1st - 3rd century A.D. Fragmentary, back side unfinished.
Fragmentarisch.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Torso des Asklepios.
Erhaltung:  Fragmentarisch.
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Los 15
Torso des thronenden Zeus.
1. Jh. n. Chr. (vielleicht nach einem spätklassischen Vorbild). H 16cm. Weißer, feinkristalliner Marmor. Den stark nach links geneigten Oberkörper bedeckt an Rücken und linker Schulter ein straff gezogenes Himation. Darunter wird ein muskulöser Körper sichtbar. Der rechte Arm war angestückt und offensichtlich stark angehoben. Wahrscheinlich sützte sich der Gott hier auf sein Zepter. Auch die linke Hand wie auch der gesamte Unterkörper waren separat gearbeitet und angestückt.

Provenienz: Erworben von M.O., erworben in den 1990ern.

A muscular male torso. Part of a miniature enthroned figure, most probably Zeus. Lower part, right arm and left hand had been worked separately and are missing. Head broken. Roman, 1st century A.D. Probably after a Late Classical prototype.
Im Hals gebrochen, sonst nur minimale Bestoßungen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Torso des thronenden Zeus.
Erhaltung:  Im Hals gebrochen, sonst nur minimale Bestoßungen.
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Los 16
Eros.
Römische Kaiserzeit, 2. - 3. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor. H 42cm. Knabenfigur mit lockigem Haar. Der nackte Knabe stützt sich mit der Linken auf den empor geringelten Schwanz eines Delfins. Der Kopf des Tieres kommt auf der rechten Seite hervor, wobei das geöffnete Maul als Wasserspeier dient.

Provenienz: Aus ostdeutscher Privatsammlung seit mind. 1960er Jahre. Bei Gorny & Mosch 1989, 2010, 233.

Marble fountain figure of a boy with a dolphin. Roman Imperial Period, 2nd - 3rd century A.D. Front part of the plinth including part of the right foot replenished, genitals worked off after the antique.
Unterseite der Plinthe abgearbeitet, Geschlecht nachantik umgearbeitet, vorderer Teil der Plinthe mit Vorderteil des rechten Fußes ergänzt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Eros.
Erhaltung:  Unterseite der Plinthe abgearbeitet, Geschlecht nachantik umgearbeitet, vorderer Teil der Plinthe mit Vorderteil des rechten Fußes ergänzt.
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Los 17
Figürliche Tischstütze.
Römische Kaiserzeit, 1.- 4. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor, H 60cm. Aufrecht stehender Silen(?), der nur mit einem vor der Brust verknotetem Tierfell bekleidet ist, dessen wollige Enden auf den Oberschenkel liegen. Der Unterkörper geht in einen Hermenschaft über. Rückwärtig bildet ein Baumstamm die eigentliche Stütze. Der Kopf war separat gearbeitet und mit einem Eisenstift montiert. Die Arme sind - wie bei Hermen üblich - nicht ausgearbeitet.

Provenienz: Ex Sammlung W.F., U.S.A., 1970er Jahre.

A Roman figurative table support in the form of a herm of a silenos wearing an animal skin knotted around his neck. Tree trunk support at the back side. Foot broken. The separately worked head is missing. Roman Imperial Period, 1st - 4th century A.D.
Fuß gebrochen.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Figürliche Tischstütze.
Erhaltung:  Fuß gebrochen.
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Los 18
Sarkophagfragment.
Römische Kaiserzeit, 2. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor. H 27cm B 50cm T 16cm. Teil eines dionysischen Sarkophages, der Dionysos mit Thyrsos liegend auf einer Pantherbiga darstellt.

Provenienz: Aus einer Aachener Villenausstattung der 1950er bis 1960er Jahre.

Vgl. F. Matz, Die dionysischen Sarkophage II (1968) S. 301f. Nr.161, Taf. 183.

Fragment of a Roman marble sarcophagus. Preserved is a fragment of the right half of a dionysiac sarcophagus showing Dionysos lying on a chariot drawn by a pair of panthers. 2nd century A.D.
Fragmentarisch.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Sarkophagfragment.
Erhaltung:  Fragmentarisch.
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Los 19
Sarkophagfragment mit Büsten.
Römische Kaiserzeit, spätes 3. Jh. n. Chr. Weißgrauer Marmor, H 34cm, T 16cm, B 30cm. Eckfragment mit der übereck doppelten Darstellung eines bartlosen Mannes mit vollem Haar, der in Chiton und Himation gekleidet ist.

Provenienz: Ex Sammlung A.W., Sachsen, gekauft im Nürnberger Kunsthandel der 1990er Jahre.

Das Stück ist wohl in die Reihe der Menschenleben-Sarkophage einzuordnen, die unter anderem die Höhepunkte eine Karriere (cursus honorum) darstellen konnten, was das zweimalige Auftreten derselben Person erklärt.


Fragment of the corner of a Roman marble sarcophagus showing twice the bust of the same man wearing chiton and himation. The sarcophagus probably depicted scenes of the life of the deceased including the cursus honorum. Late 3rd century A.D. Fragmentary.
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Los 20
Sarkophagfragment.
Römische Kaiserzeit, spätes 3. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor. H 35,5, B 25cm, T 7,5cm. Rechte obere Ecke eines Musensarkophags mit dem Oberkörper einer Muse in Chiton und Himation und einer Schriftrolle in der Linken. Im Hintergrund ein aufgespannter Wandbehang.

Provenienz: Aus Münchner Privatsammlung. Erworben bei Bernheimer, München, ca. 1990.

Bei der Muse handelt es sich vermutlich um Klio, die für die Geschichtsschreibung zuständig war. Die Federn auf der Stirn sind Trophäen aus dem Wettstreit mit den Sirenen, den die Töchter des Zeus und der Mnemosyne für sich entscheiden konnten. Zur stilistischen Einordnung vgl. den Sarkophag der Sammlung Mazzarini im Palazzo Rospigliosi.


A fragment of a Roman sarcophagus showing a Muse holding a scoll, probably Klio, the muse of history. Late 3rd century A.D.
Fragmentarisch.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Sarkophagfragment.
Erhaltung:  Fragmentarisch.
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OBJEKTE | GRIECHENLAND UND ROM | BRONZESKULPTUR

Los 21
Geometrisches Bronzepferdchen.
Lakonisch, 8. Jh. v. Chr. H 8,2cm, L 6,8cm. Stilisiertes, hochbeiniges Pferd mit horizontal gerippter Schnauze und sphärisch gewölbten Schenkeln auf einer rechteckigen Plinthe mit durchbrochenem Zick-Zack-Muster und Auskragung für den Schwanz.

Provenienz: Ex Sammlung D.D., London, erworben 1975 - 1980.

Vgl.: J.-L. Zimmermann, Les chevaux de bronze dans lart géométrique grec (1989) Taf. 29.73.


Geometric bronze horse on openwork stand with spherical flanks. 8th century B.C. Green patina, intact.
Schöne grüne Patina, linkes Vorderbein leicht eingedrückt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; BRONZESKULPTUR; Geometrisches Bronzepferdchen.
Erhaltung:  Schöne grüne Patina, linkes Vorderbein leicht eingedrückt.
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