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Online Catalogue (Archive)

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Auction 239  -  16.06.2016 11:00
Auction 239 Ancient Art

Page 6 of 34 (676 Lots total)
Lot 101
Architektengeräte.
Römisch, 1. - 3. Jh. n. Chr. Bronze. Zwei Bronzezirkel (L 14,5 bzw. 8cm), ein bronzenes Senkblei (L 2,5cm). Dazu ein Hammerkopf (L 6,3cm) und ein Meißel (L 5,3cm). 5 Stück!

Provenienz: Ex Sammlung Dr. K.B., München, seit den 1970er Jahren.

Collection of architect´s instruments comprising two pairs of compasses, a bronze plummet, an iron chisel and an iron head of an hammer. Roman Imperial Period, 1st - 3rd century A.D. The smaller compasses slightly corroded and bent, otherwise intact. 5 pieces!
Der kleinere Zirkel etwas verbogen und korrodiert, sonst intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; GERÄTE; Architektengeräte.
Der kleinere Zirkel etwas verbogen und korrodiert, sonst intakt.; ITEMS; GREECE AND ROME; GERÄTE
Condition:  Der kleinere Zirkel etwas verbogen und korrodiert, sonst intakt.
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Lot 102
Kastrierzange.
Römische Kaiserzeit. L 11,4cm.

Provenienz: Ex Sammlung Familie S., Deutschland, seit den 1990er Jahren.

S. dazu E. Künzl, Medizin in der Antike (2002) S. 75.


Bronze castration tongs. Roman Imperial Period. Green patina, intact.
Grüne Patina, intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; GERÄTE; Kastrierzange.
Grüne Patina, intakt.; ITEMS; GREECE AND ROME; GERÄTE
Condition:  Grüne Patina, intakt.
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Lot 103
Pfeife.
Römische Kaiserzeit, 1. - 3. Jh. n. Chr. Bronzene Pfeife mit profiliertem Schaft und Öse. L 6,5cm. Im Mundstück Bleipfropfen.

Provenienz: Ex Sammlung I.I., Somerset, 1990er Jahren.

Vgl. Gorny & Mosch 210, 2012, 459.


Roman bronze whistle. 1st - 3rd century A.D. Marvelous green patina, lead inside the mouth piece, intact.
Herrliche grüne Glanzpatina, intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; GERÄTE; Pfeife.
Herrliche grüne Glanzpatina, intakt.; ITEMS; GREECE AND ROME; GERÄTE
Condition:  Herrliche grüne Glanzpatina, intakt.
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Lot 104
Brotstempel aus Bronze.
Römisch, 1. - 2. Jh. n. Chr. 5,5 x 2,2cm. Rechteckig, mit runder Öse als Haltegriff. Auf der Stempelfläche die Inschrift: MI QVINTVS / TROPHIMVS.

Provenienz: Ex Sammlung Dr. K.B., München, seit den 1970er Jahren; erworben bei Aufhäuser, München.

Bronze bread stamp with the inscription MI QVINTVS TROPHIMVS. Roman, 1st - 2nd century A.D. Partially green patina.
Teilweise grüne Patina, intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; GERÄTE; Brotstempel aus Bronze.
Teilweise grüne Patina, intakt.; ITEMS; GREECE AND ROME; GERÄTE
Condition:  Teilweise grüne Patina, intakt.
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Lot 105
Pyxis aus Blei.
Römisch, 4. - 5. Jh. n. Chr. H 5,5cm, ø 3,7cm. Zylindrischer Corpus mit plastischem Dekor in Form von Halbkreisen u. Medaillons, auf der Unterseite achtstrahliger Stern u. Kugeldekor. Darauf konischer Deckel mit plastischem Dekor.

Provenienz: Ex Sammlung A.T., München, seit 1985.

Lead pyxis with relief decor and conical lid. Roman, 4th - 5th century A.D. Two ancient holes in the lid, otherwise intact.
Im Deckel zwei antike Löcher, an wenigen Stellen etwas eingedrückt, sonst intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; GERÄTE; Pyxis aus Blei.
Im Deckel zwei antike Löcher, an wenigen Stellen etwas eingedrückt, sonst intakt.; ITEMS; GREECE AND ROME; GERÄTE
Condition:  Im Deckel zwei antike Löcher, an wenigen Stellen etwas eingedrückt, sonst intakt.
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Lot 106
Pyxis aus Bein.
Römisch, 2. Jh. n. Chr. H 4,5cm, ø 3,5cm. Zylindrischer Corpus mit Profilierungen am oberen und unteren Rand. Deckel mit kleinem Knauf. Auf dem Boden konzentrische Kreise.

Provenienz: Ex Sammlung A.T., München, seit 1985.

Pyxis made of bone. Roman, 2nd century A.D. Rest of sinter, little crack in the upper part.
Sinterspuren, winziger Riss im oberen Bereich, Deckel nicht abnehmbar.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; GERÄTE; Pyxis aus Bein.
Sinterspuren, winziger Riss im oberen Bereich, Deckel nicht abnehmbar.; ITEMS; GREECE AND ROME; GERÄTE
Condition:  Sinterspuren, winziger Riss im oberen Bereich, Deckel nicht abnehmbar.
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Lot 107
Kamm.
ca. 6. - 10. Jh. n. Chr. B 9,8cm. Bein. Im Griff zehn Bronzestifte sowie Profilrillen.

Provenienz: Aus deutscher Privatsammlung E.M., erworben in den 1990er Jahren.

Comb made of bone with ten bronze pins. About 6th - 10th century A.D. Few prongs are missing, otherwise intact.
Wenige Zinken fehlen, sonst intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; GERÄTE; Kamm.
Wenige Zinken fehlen, sonst intakt.; ITEMS; GREECE AND ROME; GERÄTE
Condition:  Wenige Zinken fehlen, sonst intakt.
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Lot 108
Lampe.
Römisch, 1. Jh. n. Chr. L 19cm. Große bronzene Lampe mit rundlichem, aber flachen Corpus mit rundem Füllloch und zwei runden Volutenschnauzen, seitlich des Corpus je ein herausragendes Blatt. Unter dem Corpus befindet sich ein Ringsockel. Der Ringhenkel in Form eines Blattkelchs, aus dem ein plastischer Entenkopf kommt. Frontal, zwischen den Voluten, befinden sich zwei kleine und eine große, mittlere Blüte mit Resten von Silbereinlagen.

Provenienz: Erworben vor 1998. Bei Gorny & Mosch 231, 2015, 363.

Ähnlich aufwändig gestaltet ist eine Lampe im British Museum, London: A Catalogue of the Lamps in the British Museum IV (1996) Q3614.


Large Roman bronze lamp with two rounded nozzles with volutes, circular wick-hole. The body is decorated in front with three silver inlaid flowers. Rising from the rear of the handle is a calyx from which the head of a duck is emerging. 1st century A.D. Dark green patina, a stick coming out of the wick-hole, the lid is missing, the handle reattached.
Dunkelgrüne Patina, aus dem Füllloch ragt ein bronzener Stab heraus, Lampendeckel fehlt, Henkel wieder angesetzt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; BRONZELAMPEN; Lampe.
Dunkelgrüne Patina, aus dem Füllloch ragt ein bronzener Stab heraus, Lampendeckel fehlt, Henkel wieder angesetzt.; ITEMS; GREECE AND ROME; BRONZELAMPEN
Condition:  Dunkelgrüne Patina, aus dem Füllloch ragt ein bronzener Stab heraus, Lampendeckel fehlt, Henkel wieder angesetzt.
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Lot 109
´Negerkopflampe´.
Römische Kaiserzeit, 2. - 3. Jh. n. Chr. L 13cm. Bronzelampe in Form des Kopfes eines Schwarzafrikaners, dessen Mund als Lampenschnauze gestaltet ist. Auf der Kalotte ein rundes Einfüllloch und eine Hängevorrichtung.

Provenienz: Ex Sammlung Y.C, Deutschland, 1980er Jahre.

Vgl. A Catalogue of the Lamps in the British Museum IV (1996) S. 17 Q3582 mit Taf. 15.


Roman figural bronze lamp in form of the head of an African. 2nd - 3rd century A.D. Green patina, intact,
Herrliche grüne Patina, intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; BRONZELAMPEN; ´Negerkopflampe´.
Herrliche grüne Patina, intakt.; ITEMS; GREECE AND ROME; BRONZELAMPEN
Condition:  Herrliche grüne Patina, intakt.
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Lot 110
Lampe in Form einer Taube.
Römisch, ca. 2. - 3. Jh. n. Chr. L 11,5cm, H 9,5cm. Figürliche Bronzelampe, die eine sich umwendende Taube mit einer Brotkrume(?) im Schnabel darstellt. Der aufgefächerte Schwanz enthält zwei Brennlöcher.

Provenienz: Aus dem bayerischen Handel. Aus der Sammlung M.O., erworben vor 2000. Bei Gorny & Mosch 235, 2015, 474.

Roman bronze figurative lamp in form of a dove turning back it´s head. About 2nd - 3rd century A.D. Green patina, two toes broken.
Malachitgrüne Patina, Deckel fehlt, kleine Kettenfragmente liegen bei.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; BRONZELAMPEN; Lampe in Form einer Taube.
Malachitgrüne Patina, Deckel fehlt, kleine Kettenfragmente liegen bei.; ITEMS; GREECE AND ROME; BRONZELAMPEN
Condition:  Malachitgrüne Patina, Deckel fehlt, kleine Kettenfragmente liegen bei.
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Lot 111
Lampe mit Pferdekopf.
Römische Kaiserzeit, 1. Jh. n. Chr. L 16cm. Bronzene Lampe mit bikonischen Corpus mit rundem Füllloch und einer sechseckigen Schnauze. Auf dem Füllloch ein Deckel. Einwärts gebogener Henkel mit plastischem Pferdekopf, Details in Kaltarbeit. Je eine Öse hinter dem Pferdekopf und auf der Schauze verbunden durch eine Kette.

Provenienz: Ex Sammlung G.K., erworben in den 1990er Jahren.

Roman bronze biconical lamp with hexagonal nozzle. Lid on the filling-hole. Handle with head of a horse curved inwards. Chain between the horses head and the nozzle. 1st century A.D. Dark green patina, in the body a little modern drilled hole, small hole in the foot.

Dunkelgrüne Patina, im Corpus neuzeitliche Bohrung, kleines Loch im Fuß.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; BRONZELAMPEN; Lampe mit Pferdekopf.
Dunkelgrüne Patina, im Corpus neuzeitliche Bohrung, kleines Loch im Fuß.; ITEMS; GREECE AND ROME; BRONZELAMPEN
Condition:  Dunkelgrüne Patina, im Corpus neuzeitliche Bohrung, kleines Loch im Fuß.
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Lot 112
Lampe mit Triton.
Römisch, 3. Viertel 1. Jh. n. Chr. Tonlampe des Typs Loeschke IV mit Henkel. Hellbrauner Ton mit rotbraunem Überzug. L 12cm. Auf dem Spiegel Darstellung des Triton, der ein Ruder geschultert hat und in das Muschelhorn bläst. Er wird begleitet von zwei Delfinen.

Provenienz: Aus bayerischer Privatsammlung G. P., erworben in den 1980er Jahren.

Roman clay lamp of the type Loeschke IV with handle. The discus shows a Triton accompanied by two dolfins. Bright brown clay with a auburn slip. 3rd quarter 1st century A.D. Handle broken, otherwise intact.
Henkel abgebrochen, ansonsten intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; BILDLAMPEN; Lampe mit Triton.
Henkel abgebrochen, ansonsten intakt.; ITEMS; GREECE AND ROME; BILDLAMPEN
Condition:  Henkel abgebrochen, ansonsten intakt.
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Lot 113
Lampe mit Minervabüste.
Römisch, 2. Hälfte 1. Jh. n. Chr. Typ Loeschcke VIII. L 11,5cm. Auf dem Spiegel die Büste der Göttin mit korinthischem Helm und Ägis. Am Boden Werkstattstempel L FABHERAC.

Provenienz: Aus Münchner Privatsammlung R.B. Erworben im Münchner Kunsthandel (Numisart).

Roman clay lamp with bust of Minerva. On the bottom mark of the workshop, 2nd half 1st century A.D. Intact.
Intakt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; BILDLAMPEN; Lampe mit Minervabüste.
Intakt.; ITEMS; GREECE AND ROME; BILDLAMPEN
Condition:  Intakt.
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Lot 114
Matrize für eine Tonlampe.
Nordafrika, 5. - 6. Jh. n. Chr. Gipsform (L 19,5cm) für eine Lampenoberseite mit Fischgrätmuster auf der Schulter und achtblättriger Rosette im Zentrum.

Provenienz: Ex Sammlung Dr. K.B., München, seit den 1970er Jahren.

Eine ähnliche Matrize bei H. Dejean, Lampes antiques (2012) Taf. 177 M772.


Plaster mold for the upper part of a lamp decorated with fish-bone-pattern at the shoulder and eight-petaled rosette in the center. 5th - 6th century A.D. Some parts of the edge broken off.
Randausbrüche.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; BILDLAMPEN; Matrize für eine Tonlampe.
Randausbrüche.; ITEMS; GREECE AND ROME; BILDLAMPEN
Condition:  Randausbrüche.
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Lot 115
Artemis Ephesia.
Römische Kaiserzeit, wohl 2. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor. H 36cm. Verkleinerte Version des archaischen Kultbildes in Ephesos. Der Körper ist größtenteils von einem kantigen Umhang bedeckt, der mit Blumen und geometrischen Motiven dekoriert ist. Auf Hüfthöhe erscheinen neun in drei horinzontalen Reihen angeordnete Stierhoden, darunter zwei vertikale Reihen mit sechs frontalen Pantherprotomen. Die Göttin trägt einen Schleier. Seitlich des Gesichtes zwei aufsteigende Pegasoi. Der Kopf in klassizistischem Stil mit Polos und Diadem.

Provenienz: Aus dem bayerischen Kunthandel. Vom Vorbesitzer I.A. vor 2000 erworben. Bei Gorny & Mosch 235, 2015, 4.

Vgl. R. Fleischer, Artemis von Ephesos und verwandte Kultstatuen (1973) Taf. 5.


Marble figure of Artemis Ephesia with nine bull testicles on the frontside and six frontal panther protomes. Roman Imperial Period, probably 2nd century A.D. Hands have been worked separately and are missing. Part of the foot filled up, part of the polos broken.
Teil des Polos gebrochen, Teil des Fußes ergänzt.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Artemis Ephesia.
Teil des Polos gebrochen, Teil des Fußes ergänzt.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Teil des Polos gebrochen, Teil des Fußes ergänzt.
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Lot 116
Torso.
Römische Kaiserzeit, 1. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor. H 56cm. Wohl nach einem Vorbild einer klassizistischen, späthellenistischen Schule, wie etwa der des Pasiteles. Unterlebensgroßer Körper eines jungen Mannes in kontrapostischer Haltung mit vorgesetztem rechten Spielbein. An beiden Seiten an den Hüften Reste von Querstreben (Puntelli). Die Rückseite unfertig, die Vorderseite gereinigt.

Provenienz: Ex Sammlung K. Jouby und R. Staniforth, 1972 in London erworben.

Vgl.: P. Zanker, Klassizistische Statuen (1974) 64 ff. Nr. 8 (Ephebentypus Villa Albani-Kopenhagen) mit Taf. 54,6.


Marble torso of a young man with pubes, probably of the type Ephebe Villa Albani-Kopenhagen. Roman Imperial Period, 1st century A.D. Probably after a prototype of a Late Hellenistic workshop working in classical manner. Backside unfinished, frontside cleaned. Puntelli at the hips.
; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
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Lot 117
Torso des Apoll.
Griechisch, 1. Hälfte 5. Jh. v. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor, H 35cm. Nackter, männlicher Torso mit einem Kranz von regelmäßig umlaufenden, spiralig endenden Locken auf der Schulter. Die Anordnung der Locken lässt auf eine leichte Wendung des Kopfes nach links schließen. Das Standmotiv erinnert an den Kasseler Apoll, der um die Mitte des 5. Jhs. v. Chr. entstand. Die regelmäßige Anordnung der Lockenenden wirkt allerdings noch etwas urtümlicher.

Provenienz: Bei Gorny & Mosch 227, 2014, 5. Von Privat in Brüssel in den 1990er Jahren erworben.

Marble torso of youthful, naked Apollo with long, curly hair. The spiral ends of the locks surround the neck regularly on the shoulder. Greek, 5th century B.C. Fragmentary.
Fragmentarisch.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Torso des Apoll.
Fragmentarisch.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Fragmentarisch.
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Lot 118
Venus mit Hüftmantel.
Römisch, 1. - 2. Jh. n. Chr. Weißgrauer, etwas grobkristalliner Marmor, H 44,5cm. In einen stoffreichen, knittrigen, auf die Hüfte hinabgerutschten Mantel gehüllte weibliche Gestalt, die sonst nackt ist und die Linke so an die Hüfte legt, dass das Gewand nicht noch weiter hinabrutschen kann. Die Beine sind verschränkt, die rechte Achsel so weit angehoben, dass man annehmen kann, dass sie den Ellbogen auf eine heute nicht mehr vorhandene Stütze ablegte. Guter Stil und exzellenter Zustand!

Provenienz: Vom Vorbesitzer 2001 erworben. Sammlung A.S., Deutschland. Bei Gorny & Mosch 227, 2014, 4.

Der chiastische Aufbau, die Verbreiterung der Figur zum Boden hin und andere charakteristische Merkmale weisen auf eine Entstehungszeit des griechischen Originals in späthellenistische Zeit um 100 v. Chr. Stilistisch und ikonographisch verwandt ist die berühmte Venus von Milo. Vgl.: A. Pasquier, La
Venus de Milo et les Aphrodites du Louvre (1985).


Marble figurine depicting Venus with lavish chiton covering her hips and legs. The upper part of the body is naked. Early Roman Imperial Period, 1st century A.D., after a Hellenistic prototype of about 100 B.C. Style and iconography related to the Venus of Milo. Greyish marble, surface partially colored by rust. Head and lower part of the right arm missing, tiny crack at the left little finger and at the edges of the plinth.
Kopf und rechter Unterarm gebrochen, Bestoßungen am linken kleinen Finger und an der Plinthe, partiell durch Eisenoxid verfärbte Oberfläche.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Venus mit Hüftmantel.
Kopf und rechter Unterarm gebrochen, Bestoßungen am linken kleinen Finger und an der Plinthe, partiell durch Eisenoxid verfärbte Oberfläche.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Kopf und rechter Unterarm gebrochen, Bestoßungen am linken kleinen Finger und an der Plinthe, partiell durch Eisenoxid verfärbte Oberfläche.
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Lot 119
Tellus.
Späthellenistisch / frühkaiserzeitlich, 1. Jh. v. Chr. - 1. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor, H 48cm. Aus grob behauenem Gestein erwachsender Frauenoberkörper mit einem vor dem Schoß ausgebreiteten Fruchtschurz. Der Blick himmelwärts gerichtet und gekleidet in einen langärmeligen Chiton. Ein zu einem velum aufgeblähtes Himation hinterfängt Kopf und Oberkörper. Rote Farbreste am Gewand, gelbe an den Unterarmen.

Provenienz: Europäische Privatsammlung C.B., vor 2000.

Trotz ihrer Bedeutung als Mutter zahlreicher Götter und anderer mythologischer Gestalten wird Gaia (lat. Tellus) in der Antike nur selten dargestellt. Als aus der Erde aufwachsender Torso erscheint sie wohl zuerst als Mutter des Erichthonios auf attischen Vasen, die den Gründungsmythos Athens zeigen. Wohl erst in römischer Zeit wird sie auch als Fruchtbarkeitsgöttin verehrt, ein Aspekt, auf den der Fruchtschurz bei unserer Figur verweist. Zur Ikonographie der Gaia s. LIMC IV (1988) s.v. Ge S. 173 ff. Zu Tellus vgl. bes. LIMC VII (1994) s.v. Tellus S. 880 Nr.14 (Mosaik).


Marble figurine of Tellus, the goddess of earth, emerging from rocks with fruit in her apron. Her himation is blown up in velatio behind her. Traces of red and yellow colour at clothes and skin. Late Hellenistic / Early Roman Imperial Period, 1st century B.C. - 1st century A.D. Parts of the velum and surface at right side of the belly and at the right arm are broken.
Bestoßungen am rechten Unterarm und am Bauch. Velum auf der rechten Seite gebrochen. Kleinere Bestoßungen an Kinn, Lippe und Nase.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Tellus.
Bestoßungen am rechten Unterarm und am Bauch. Velum auf der rechten Seite gebrochen. Kleinere Bestoßungen an Kinn, Lippe und Nase.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Bestoßungen am rechten Unterarm und am Bauch. Velum auf der rechten Seite gebrochen. Kleinere Bestoßungen an Kinn, Lippe und Nase.
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Lot 119.a
Satyr mit Schweinsfell.
Römische Kaiserzeit, 1. / 2. Jh. n. Chr. Weißer, feinkristalliner Marmor, H 53cm. Torso eines nackten Knaben, der sich mit dem angewinkelten, linken Ellbogen auf eine weggebrochene Stütze lehnt. Ein Schweinsfell ist an den Läufen über der rechten Schulter verknotet. Ein Teil bedeckt den linken Oberarm, der größte Teil des übrigen Fells fällt vorne die linke Seite des Pferdekörpers hinab, so dass der Schweinekopf seitlich der Hüfte zu liegen kommt. Auf der Rückseite wird oberhalb der Glutäen ein Satyrschwänzchen sichtbar.

Provenienz: Ex Sammlung F.U., München, erworben 2001.

Der Typus des Satyrs mit dem Schweinsfell ist in mehr als 30 Repliken überliefert. Im Gegensatz zum rekonstruierten Urbild hat der Bildhauer des vorliegenden Werkes den Teil des Schweinsfell, der um die rechte Seite des Rumpfs läuft, weggelassen. Die Figur ist wohl mit einer Flöte in den Händen und an einen Baumstumpf gelehnt zu ergänzen. Das Schweinsfell ist von den antiken Betrachtern offenbar als sexuelle Anspielung verstanden worden, weshalb der Schweinskopf vom antiken Bildhauer auch als deutlicher Hinweis neben dem Geschlecht platziert wurde. Vgl. M. Schneider, Hellenistische Satyrn (Habil. Heidelberg Ms. 1991) 458 ff.

Marble torso of a young satyr leaning on his elbow and wearing a pig´s skin. Roman Imperial Period, 1st / 2nd century A.D. After a late hellenistic prototype.
119 A;119.A;119A;
Kopf, Unterschenkel, rechter Unterarm, linke Hand und Stütze gebrochen. Bestoßungen am Körper.; OBJEKTE; GRIECHENLAND UND ROM; STEINSKULPTUR; Satyr mit Schweinsfell.
Kopf, Unterschenkel, rechter Unterarm, linke Hand und Stütze gebrochen. Bestoßungen am Körper.; ITEMS; GREECE AND ROME; STEINSKULPTUR
Condition:  Kopf, Unterschenkel, rechter Unterarm, linke Hand und Stütze gebrochen. Bestoßungen am Körper.
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